Chaos in der Stadt: Volle Parkhäuser, verstopfte Straßen

Am Haken: Auch am heutigen Donnerstag mussten, wie hier auf unserem Archivfoto, Fahrzeuge abgeschleppt werden, um den Verkehr aufrecht halten zu können. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Wer am heutigen Donnerstag noch Einkäufe in der Stadt auf dem Zettel hat, tut besser daran das Auto zuhause lassen und auf den Bus umzusteigen. Innerstädtische Parkplätze waren und sind Mangelware.

Lag es am Feiertag in Luxemburg – dort begeht man heute den Europatag – oder an den “Heilig-Rock-Tagen” aber aber daran, dass für den anstehenden Muttertag rasch noch einige Geschenke besorgt werden mussten? Vermutlich spielte all das mit rein. Der Blick auf die Straßen sprach Bände: Alle Einfahrtstraßen nach Trier waren am Morgen zu, auf den innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen staute das Blech. Auch der Blick auf die Gartencenter Lambert und Dehner lohnte, die ganz offensichtlich bei vielen Besuchern hoch im Kurs stehen, was nicht nur die vollen Parkplätze dokumentierten.

Bereits vor 10 Uhr waren die ersten Parkhäuser proppenvoll und die immer weniger werdenden innerstädtischen Parkplätze heißumkämpft. Auf allen Straßen langsam kreisende Autofahrer, die auf der Suche nach möglichen Parkplätzen festentschlossen jede selbst noch so kleine Lücke nutzen wollten. Was wiederum in dem ein oder anderen Fall in der Folge zu weiteren Verkehrsbeeinträchtigungen führte.

40 Halter wurden alleine am Morgen ermittelt

Pressesprecher Michael Schmitz vom städtischen Presseamt schien den Anruf des reporters bereits erwartet zu haben. Ja, die chaotische Verkehrssituation sei ihm bekannt, auch die langen Autoschlangen, die über die Bitburger und die Luxemburger Straße auf dem Weg ins Stadtinnere wären. Es sei einer der fünf Tage im Jahr, an denen alle in die Stadt wollten und selbst die Parkhäuser schon früh an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen seien, sagte er.

Das Ordnungsamt hatte sich seinen Worten zufolge auf die Situation eingestellt und war mit neun Überwachungskräften im Einsatz. Alleine im Laufe des Morgens mussten 40 Halteranfragen durchgeführt werden. Die Zahlen des Nachmittags lagen zum Zeitpunkt der Anfrage noch nicht vor.
Glück für die Besitzer: Die Halter wurden erreicht, so dass laut Schmitz in diesen Fällen kein Abschleppen erforderlich war. Nicht ganz so viel Glück hatten zwei Autofahrer: “In zwei weiteren Fällen mussten Fahrzeuge allerdings tatsächlich abgeschleppt werden.” (tr)

 


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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