Chinesen aus der Stadt Zibo besuchten FSV Tarforst

Werner Gorges (2. von links) und Manfred Kühne (rechts vorne) zusammen mit ihren chinesischen Gästen. Foto: Hans Krämer

TRIER. Nicht alltäglichen Besuch hatte der FSV Tarforst. Eine zwölfköpfige Sportdelegation war aus der Stadt Zibo, sie hat fünf Millionen Einwohner, zu einem Erfahrungsaustausch nach Trier gekommen. Die Delegation bestand aus Vertretern des Sportamtes, Trainer und Jugendspielern.

Es waren die Vereinsstrukturen, die die Gäste aus Fernost interessierten. Und hier konnten Werner Gorges, Vorsitzender des FSV Tarforst, und sein Abteilungsleiter Fussball, Manfred Kühne, eine ganze Menge berichten. Insbesondere die Jugendarbeit nahm bei den Informationen der beiden Tarforster breiten Raum ein. Dabei verwiesen die Trierer Gastgeber auf die erfolgreichen Ergebnisse der Jugendarbeit und die nachhaltigen Konzepte des Mehrspartenvereines. Das Erfolgsgeheimnis sei eigentlich kein Geheimnis, meinte Abteilungsleiter Manfred Kühne bei seiner Präsentation: “Sport muss Spaß und Freude bereiten“, so eine Kernaussage.

Lin Keke, Abteilungsleiterin für Jugend des Sportamts der Stadt Zibo, informierte die Tarforster Sportler darüber, dass in ihrer Heimatstadt derzeit über Veränderungen der Strukturen, insbesondere beim Aufbau von Vereinsarbeit, nachgedacht werde. Ziel des Besuchs sei es, die Vereinsstrukturen eines gut organisierten deutschen Amateurvereines kennenzulernen. Und während sich die Erwachsenen über solche Themen austauschten, vergnügten sich die mitgereisten Jugendspieler auf dem öffentlich zugängigen Mini-Spielfeld.

Zum Schluss gab es dann noch eine Überraschung: Liu Qingang, Leiter des Sportamts im Stadtbezirk Zhangdian, stellte eine Einladung zu einem Turnier der U17 im Rahmen einer Kulturfestival-Woche in Aussicht. (tr)


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