Christof Rapp erhält den Ausonius-Preis

Professor Christof Rapp von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ist Ausonius-Preisträger 2018. Foto: LMU München

TRIER. Der Ausonius-Preis der Universität Trier wird in diesem Jahr an Professor Christof Rapp von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München verliehen. Rapp erhält den “Oscar der Deutschen Altertumswissenschaften“ (Universitätspräsident Professor Michael Jäckel) für seine herausragenden, auch philologisch fundierten Arbeiten zur antiken Philosophie und zur antiken Rhetorik. In seinem Festvortrag zur Preisverleihung am 8. Juni (18 Uhr, Gebäude A/B, Hörsaal 1) wird der Spezialist für Antike Philosophie ganz auf der Höhe der Zeit sein. Christof Rapps Ausführungen zu “Karl Marx und die Philosophie der Antike“ sind Teil der Ringvorlesung der Universität Trier und des Programms des Trierer Marx-Jahres.

Christof Rapp gehört zu den international renommiertesten deutschen Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Antiken Philosophie. An der LMU München bekleidet er den Lehrstuhl für Philosophie und ist einer der Direktoren der Munich School of Ancient Philosophy (Münchener Schule zur Antiken Philosophie). Außerdem ist er zurzeit Direktor des Center for Advanced Studies der LMU, das den wissenschaftlichen Austausch über etablierte Fächergrenzen hinweg intensiviert und unterstützt.

Rapp forscht und lehrt insbesondere zur Philosophie der Antike und deren Verhältnis zu modernen Debatten in Metaphysik, Ethik, Handlungstheorie, Argumentationstheorie und Moralpsychologie. Bezüge zwischen antiker und moderner Philosophie waren bereits in den Jahren nach 2001 sein Arbeitsschwerpunkt, als er an der Humboldt-Universität Berlin einen neu geschaffenen Lehrstuhl für Philosophie der Antike und Gegenwart übernahm. (tr)


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