Das 4. Trierer Waldforum ist am 8. März in der Europalle

TRIER. Am Freitag, 8. März, veranstaltet Landesforsten Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit der Stadt Trier das 4. Trierer Waldforum. Wegen “einer außerordentlich hohen Nachfrage” wurde die ganztägige Veranstaltung in die Europahalle verlegt. Unter dem Leitgedanken “Klimawandel heißt Waldwandel und erfordert ein Umdenken in Gesellschaft und Politik” treffen sich in Trier zum vierten Mal Forstleute, Waldbesitzende, Verbände, Wissenschaft, Politik und weitere Waldinteressierte aus der Region Trier und dem benachbarten Luxemburg, um gemeinsam aktuelle Waldfragen zu erörtern. Interessante Vorträge geben neue Impulse, Lösungen werden in Podiumsdiskussionen mit dem Publikum debattiert.

Der Rekordsommer 2018 – sechs Monate Hitze und Trockenheit bis weit in den Herbst hinein. Die Waldökosysteme bewegen sich langsam in eine neue Phase massiver Bedrohung. Neben den Luftschadstoffen sind es heute Heiß- und Trockenphasen in Verbindung mit Starkregen-Ereignissen und Stürmen, die dem Wald zu schaffen machen. Borkenkäfer und neue Krankheiten treten vermehrt auf. Nach Stürmen gefährden umgefallene Bäume die Verkehrswege und die Wohnbebauung. Waldbrände müssen bekämpft werden. Viele Forstleute und Waldbesitzer blicken mit großer Sorge in die Zukunft, denn der Klimawandel ist real.

Kein Zweifel: Der menschengemachte Klimawandel sowie das andauernde Agieren in Wirtschaft und Konsum fordern Politik, Gesellschaft und jeden Einzelnen heraus, um die Natur auf unserer Erde zu bewahren. Wald- und Klimaschutz sind nicht nur für den Forst zwei Seiten derselben Medaille. Die vielfältigen Leistungen unserer Wälder hier und weltweit sind dabei entscheidende Faktoren zur Erreichung der Klimaschutzziele.

Drei Fragenkomplexe sollen beim 4. Trierer Waldforum aufgegriffen werden: Was geschieht eigentlich im Ökosystem Wald und wo stehen wir im Klimawandel? Was ist jetzt für einen wirklichen Durchbruch im Klimaschutz auch zur Bewahrung der Wälder zu tun? Wie wichtig wäre eine neue Offensive, um eine neue Wertschätzung der Natur zu erlernen und in eigenes Handeln umzusetzen? Und: Was tragen die Leistungen der Wälder zum Klimaschutz bei? Mit welchen Herausforderungen sind Waldbesitzer, Forstverwaltungen und Holzwirtschaft konfrontiert? Reichen in der Krise die Mittel? (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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