Das Rheinische Landesmuseum im Jahresüberblick

Blick in die Gräberstraße im Rheinischen Landesmuseum. Foto: Thomas Zuehmer

TRIER. Mit einem dicken Veranstaltungspaket startet das Rheinische Landesmuseum Trier in das neue Jahr. Besondere Höhepunkte sind das diesjährige Römerfest in den Trierer Kaiserthermen sowie “Spot an! Szenen einer römischen Stadt“, die kommende Sonderausstellung des Landesmuseums. Ein neues Format im Programm ist der monatliche Familiensonntag.

Los geht es mit der Valentintags-Führung am 14. Februar um 17 Uhr. Dann steht ein Abend mit Sekt, Liebesgeschichten und einem ganz besonderen Ambiente auf dem Programm. Die Besucher entdecken mit einer Kurzführung in der Dauerausstellung Liebesgeschichten aus der Antike und tauchen im multimedialen Raumtheater “Im Reich der Schatten“ in das Leben und Lieben im Römischen Trier ein. Hierzu ist eine Anmeldung unter der Rufnummer 0651/9774-0 erforderlich.

Ostern ist auch das Fest der Kinder. Deshalb lädt das Landesmuseum von Karfreitag bis Ostermontag zu einer Osterrallye für Kinder ein. Dabei geht es auf Entdeckungsreise zu den Ursprüngen des Osterfestes. Die spannende Rallye für die ganze Familie führt zu Museumsstücken, die mit Ostern und der Geschichte des Festes zu tun haben. Auf jedes Kind, das das Lösungswort der Rallye findet, wartet nach dem Museumsbesuch eine kleine Oster-Überraschung an der Museumskasse.

Am Muttertag, Sonntag, 12. Mai, lädt die Karl-Berg-Musikschule zum Benefizkonzert in das Rheinische Landesmuseum Trier ein. Besucherinnen und Besucher können sich auf ein buntes musikalisches Programm freuen.

Der Internationale Museumstag in der Museumsstadt Trier ist am Sonntag, 19. Mai. Die fünf Museen der Museumsstadt Trier beteiligen sich wieder am Internationalen Museumstag und bieten bei freiem Eintritt ein rundes Programm für die ganze Familie an. Der Museumstag findet statt im Rheinischen Landesmuseum, im Stadtmuseum Simeonstift, im Museum am Dom, im Museum Karl-Marx-Haus und in der Schatzkammer der Stadtbibliothek.

Am Samstag und Sonntag, 25. und 26. Mai, findet in den Kaiserthermen, jeweils 10 bis 18 Uhr, das schon traditionelle Römerfest statt. Bereits zum vierten Mal veranstaltet die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz dieses Fest in den Kaiserthermen. Viele verschiedene Gruppen zeigen hautnah, wie es sich anfühlte, in dieser Zeit zu leben: welche Herausforderungen und welche Alltagssituationen die Bevölkerung meistern musste, wie ihr Alltag ausgesehen hat. Ein buntes Treiben mit Legionären, Handwerkern, Händlern und vielen mehr erwartet die Gäste an einem originalen Schauplatz antiker Geschichte. Besonders für Familien wird ein umfangreiches Programm zum Mitmachen geboten.

Am Sonntag, 2. Juni, ist UNESCO-Welterbetag. Die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland laden jedes Jahr zum bundesweiten Welterbetag ein. Am Aktionstag rücken die deutschen Welterbestätten wieder in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung: Sie sind Orte mit besonderer historischer Bedeutung, sie brauchen besondere denkmalpflegerische Maßnahmen und sie strahlen weit über ihre lokalen, regionalen und nationalen Grenzen hinaus.

Die Sonderausstellung “Spot an! Szenen einer römischen Stadt“ startet im Rheinischen Landesmuseum am 31. August und dauert bis zum 26. Januar 2020. Zu sehen sind noch nie gezeigte archäologische Funde und der Prunk der einst größten römischen Metropole nördlich der Alpen. Für dieses Projekt hat das Museum seine reich bestückten Depots gesichtet und herausragende antike Exponate zusammengestellt, die fast alle aus eigenen archäologischen Grabungen stammen und eindrücklich die Bedeutung des antiken Triers illustrieren.

Am Samstag, 7. September steht dann bereits zum 13. Mal die Trierer Museumsnacht auf dem Terminkalender. Die Trierer Museen bieten traditionell ein vielfältiges Programm.
Gruselführung für Kinder heißt es am Donnerstag, 31. Oktober um 18 Uhr. Kinder erhalten abends um 18 Uhr die Möglichkeit, als einzige Besucher mitzuerleben, was im Museum um Halloween alles erwacht. Im Dunkeln, nur mit Taschenlampen beleuchtet, erleben sie die Ausstellung im wahrsten Sinne des Wortes in einem anderen Licht: Auf kreative und spannende Art und Weise werden Geschichten über das Leben in vergangenen Zeiten vermittelt.

Den Abschluss des bunten Reigens bildet die Weihnachtsrallye für Familien mit Kindern. Die Termine sind samstags und sonntags an den Adventswochenenden sowie in den Weihnachtsferien (30.11./01.12. und 07.12./08.12.; 14.12./ 15.12., 21.12./22.12., 27.12.-29.12). Eine spannende Entdeckungsreise führt zu den Anfängen des Weihnachtsfestes und zu Museumsstücken, die mit Weihnachten und seiner Geschichte in Verbindung stehen. Ist das Lösungswort gefunden, wartet auf jedes Kind eine kleine Überraschung an der Museumskasse.

Neu ist der Familiensonntag. An jedem letzten Sonntag im Monat gibt es spezielle Angebote für Familien mit Kindern ab sechs Jahre. Entweder kann das Landesmuseum mit einer spielerischen Führung um 15.30 Uhr besucht werden, oder eine besondere Aktion zum Mitmachen gibt kleinen und großen Besucher/innen die Möglichkeit auf unterhaltsame Weise die Geschichte der Region zu erkunden – immer neue Themen zu ausgesuchten Museumsstücken sorgen für Abwechslung.

Ständig im Programm ist die Multimedia-Inszenierung “Im Reich der Schatten – Leben und Lieben im römischen Trier“. Das mediale Raumtheater entführt den Zuschauer anhand von Projektionen auf originale meterhohe antike Grabmäler in die Welt des römischen Trier. In der 45-minütigen Vorführung nimmt der Gott Merkur den um seine Frau trauernden Albinius Asper mit in das Reich der Schatten. Dort, auf der Suche nach seiner Frau Secundia, begegnet Asper Wagenlenkern, Weinhändlern, eitlen Matronen und vielen weiteren Gestalten aus dem römischen Trier. Modernste Technik projiziert Aspers Reise durch das Reich der Schatten auf die römischen Grabmäler und lässt ihre Reliefs lebendig werden. Die Gäste begleiten Asper auf seiner spannenden Reise – ein einzigartiges Erlebnis, das nur im Rheinischen Landesmuseum Trier möglich ist. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Kultur Hinterlasse einen Kommentar

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