Demo gegen ein Wohngebiet auf dem Brubacher Hof

Sie treten gür ihr Wohngebiet Brubacher Hof ein: Die Demonstranten vor dem Rathaus. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Sie gehören fast schon zum normalen Bild einer Stadtratssitzung: Seit einiger Zeit suchen Trierer Bürger verstärkt den Kontakt zu den Volksvertretern. Immer dann, wenn auf dem Augustinerhof eine Sitzung des Stadtrates ansteht, stehen sie da, bewaffnet mit Schildern und Trillerpfeifen.

Auch am Mittwoch waren wieder zwischen 150 bis 200 Menschen vor Ort. Ihr Anliegen: Sie wehren sich gegen das geplante Baugebiet Brubacher Hof, wollen den Ist-Zustand des Gebietes auf jeden Fall erhalten. Mit Transparenten, Sprechchören und Wurfzetteln machen sie deutlich, dass sie dem neuen Entwurf des Flächennutzungsplans nicht zustimmen wollen.

Am Dienstag, 20. Februar, steht bei der Sitzung des Dezernatsausschusses IV die förmliche Festlegung des Städtebaulichen Entwicklungsbereichs “Am Brubacher Hof” auf der Tagesordnung. (rl)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen, Featured 3 Kommentare

3 Kommentare zu Demo gegen ein Wohngebiet auf dem Brubacher Hof

  1. Gnom A.

    Ist es richtig, dass ein hoher Anteil der geplanten Neubauten am Brubacher Hof von der Stadt für Migranten Familien vorgesehen sind?
    Und wenn ja, kann der Grund für die Hartnäckigkeit des Stadtrates am Bauvorhaben darin liegen, die Förderung von Bund einstreichen zu wollen? Siehe hier
    https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/09/2016-09-14-finanzausgleichsgesetz.html

     
  2. Hildegard Amalia

    Es gab in Deutschland mal Zeiten da gab es preiswerte, schöne Wohnungen satt. Gebaut durch Mittel, Sozialer Wohnungsbau. Diese Wohnungen wurden von Regierungen Gerhard Schröder SPD und folgende, versilbert an Hedge Fonds und Spekulanten. Jetzt brüstet sich GroKO mit neuen sozialen Wohnungen.
    So dumm sind die Wähler nicht. lieber Stadtrat. Wir durchschauen euer Spiel.

     
  3. P.Eugen

    Das waren doch hoffentlich nicht die selben Leute, die gestern noch FÜR offene Grenzen und Masseneinwanderung demonstriert haben…

     

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