Der Fall Frötzschner – Grüner Alleingang

Morgen soll sich im Steuerungsausschuss (vor)entscheiden, ob Ulf Frötzschner ans Theater zurückkehrt. Foto: Theater Luzern

Morgen soll sich im Steuerungsausschuss (vor)entscheiden, ob Ulf Frötzschner ans Theater zurückkehrt. Foto: Theater Luzern

TRIER. Die Trierer Grünen wollen offenbar im Alleingang die Rückkehr des geschassten Schauspieldirektors Ulf Frötzschner ans Theater Trier verhindern. In einer internen Anfrage an Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Kulturdezernent Thomas Egger (beide SPD) fordern die Grünen Informationen über mögliche “Risikoszenarien” bei der Rückkehr Frötzschners. Die Zielrichtung des Schreibens mit Datum vom 20. September, das dem reporter vorliegt, ist klar: Die Stadt soll den aktuell noch gültigen Vergleich nicht widerrufen, sondern akzeptieren. Der sieht vor, dass Frötzschner 112.000 Euro erhält und das Arbeitsverhältnis mit dem Thüringer damit beendet ist. Der Stadtvorstand hatte sich hingegen dafür ausgesprochen, Frötzschner für die kommende Spielzeit ans Theater zurückzuholen und den Kontrakt dann gegen Zahlung von 50.000 Euro zu beenden. Diesen Vorschlag hatte auch das Bühnenschiedsgericht in Frankfurt favorisiert. Am Donnerstagabend soll der Steuerungsausschuss in nichtöffentlicher Sitzung über den Fall Frötzschner entscheiden. Ob es aber überhaupt dazu kommt, ist derzeit noch fraglich.

Auch bei der CDU, dem Bündnispartner der Grünen, ist man alles andere als amüsiert über den neuerlichen Vorstoß. “Die sind, was die Theater- und Frötzschner-Frage angeht, inzwischen jenseits von Gut und Böse”, heißt es in weiten Teilen der Union. Unverständnis herrscht dort über das jüngste Schreiben, das den Stadtvorstand mit fünf kryptisch formulierten Fragen unter Druck setzen und in Zugzwang bringen soll. “Die Grünen betreiben ausschließlich die Politik des Intendanten”, sagt ein Christdemokrat gegenüber dem reporter. Karl Sibelius will die Rückkehr des von ihm gefeuerten Schauspieldirektors mithilfe der Grünen-Fraktion nach wie vor verhindern, wobei er sich intern wohl bereits auf Frötzschners Rückkehr eingerichtet hat. Sollte der Thüringer seine Arbeit am Theater wieder aufnehmen, muss er sich künftig mit Dramaturg Adrian Jager ein kleines Büro im oberen Stockwerk teilen. Auf der Etage des Leitungsteams will der Österreicher seinen Schauspielchef jedenfalls nicht mehr sehen. Das hat er hausintern bereits angekündigt.


Aktuell zum Thema − Frötzschner kommt zurück


In ihrem Schreiben an Leibe und Egger pochen die Grünen nun in Frageform darauf, dass die Stadt den derzeit gültigen Vergleich akzeptiert. Wörtlich heißt es im Vorspann: “Wenn das Gericht ohnehin schon eine Tendenz zu Gunsten des Klägers hat erkennen lassen, dann darf die Verwaltung sich (…) jetzt auf gar keinen Fall widersprüchlich verhalten. Das würde sie aber tun, wenn sie dem Gericht signalisiert, ihre Gründe für die Kündigung seien doch nicht so erheblich, dass sie einer Weiterbeschäftigung entgegenstehen. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass ein Jahr – bezogen auf die verbleibende Laufzeit von vier Jahren – ein nicht unerheblicher Zeitanteil ist.”

Grüne riskieren Streitverlängerung

Heißt im Klartext: Frötzschner soll gehen und dafür 112.000 Abfindung inklusive der Gehaltsnachzahlung für drei Monate bekommen. Indirekt räumen die Grünen mit ihrem Schreiben aber auch ein, dass der fristlose Rauswurf des Thüringers durch Sibelius wohl nicht gerechtfertigt war. Zum Zeitpunkt der Entlassung hatte der Intendant noch die Entscheidungshoheit in allen Personalangelegenheiten. Auch der Anwalt der Stadt gehe davon aus, schreiben die Grünen, dass die Chancen in Fortsetzung des Rechtsstreites bei 60 zu 40 für den Kläger (Frötzschner) lägen. Dennoch fragt die Fraktion: “Welche tatbestandsmäßigen Voraussetzungen müsste die Stadt im Falle einer Fortsetzung des Prozesses darlegen und beweisen, damit das Gericht die Kündigung für rechtmäßig erklärt?”


Die interne Anfrage der Grünen


Damit riskieren die Grünen offenbar bewusst die Verlängerung des Rechtsstreites mit einem Streitwert von knapp 200.000 Euro, in dem die Stadt jetzt schon für alle Anwalts- und Gerichtskosten aufkommen muss. Bei einer Fortsetzung der juristischen Auseinandersetzung zwischen Frötzschner und der Stadt würden dann wohl auch Dezernent Egger, Mitarbeiter des Theaters sowie der gesamte Kulturausschuss vor Gericht geladen. Denn im Ausschuss hatte der Intendant in nichtöffentlicher Sitzung behauptet, bei der geplanten Inszenierung von “Die Rote Wand” sei alles hinreichend abgeklärt. Das Stück sollte gesellschaftliche und mediale Mechanismen im Zusammenhang mit dem Verschwinden der Trierer Studentin Tanja Gräff beleuchten. Zu keinem Zeitpunkt war, wie fälschlich von hiesigen Medien berichtet, ein Stück über Tanja Gräff geplant. Eine Einverständniserklärung von Gräffs Mutter hatten sich die Mitglieder des Ausschusses allerdings nicht zeigen lassen und das Projekt schließlich im Spielplan durchgewinkt. Wobei das Theater rechtlich gesehen auch ohne das Einverständnis der Mutter Gräffs auf der sicheren Seite war. Der Intendant entschuldigte sich schließlich bei Gräffs Mutter – allerdings nur in einer auf dem Anrufbeantworter hinterlassenen Nachricht.

Sibelius nahm die öffentlichen Empörung zum Anlass, seinen Schauspieldirektor fristlos vor die Türe zu setzen. Zu diesem Zeitpunkt war das Verhältnis zwischen dem Thüringer, den Sibelius von ungekündigter Stelle aus Luzern geholt hatte, und dem Österreicher allerdings bereits nachhaltig gestört. Im Februar hatte Sibelius Frötzschner abgemahnt. Der Schauspielchef sollte nun die Konsequenzen für den Eklat um “Die Rote Wand” tragen. Das forderte auch Egger. In der nichtöffentlichen Sitzung des als Ferienparlament tagenden Steuerungsausschusses, der den neuen Vier-Jahres-Vertrag mit dem Intendanten absegnete, wies Egger nach reporter-Informationen Bedenken von Ausschussmitgliedern zurück. Die hatten kritisiert, sollte die Stadt den Prozess gegen den Thüringer, der auf Wiedereinstellung klagte, verlieren, habe das Theater künftig zwei Schauspielchefs. Schließlich soll Sibelius laut neuem Vertrag auch die Schauspielsparte übernehmen. Die Gründe für Frötzschners Entlassung seien juristisch geprüft und wasserdicht, hatte Egger die Einwände vom Tisch gewischt.

Anfang Juli erreichte die Ladung des Frankfurter Bühnenschiedsgerichts das Theater. Sibelius unterließ es, seinen Dienstvorgesetzten Egger, der zu diesem Zeitpunkt bereits kommissarischer Verwaltungsdirektor war, frühzeitig über den Termin am 30. August zu informieren. Egger wiederum unterließ es, Leibe von der Verhandlung in Kenntnis zu setzen, als er nach eigener Aussage am Morgen des Gerichtstages dann doch durch Sibelius über den Termin informiert wurde. Grund zur Abmahnung für Sibelius, wie von der SPD gefordert, sieht der Dezernent nicht, obwohl das Fehlverhalten des Intendanten zweifelsfrei festgestellt wurde, was für eine Abmahnung ausreichend wäre.

Interne Dienstanordnung

Machte während der vergangenen Monate in der Theater-Causa eine äußerst unglückliche Figur: Dezernent Thomas Egger (SPD). Foto: Rolf Lorig

Machte während der vergangenen Monate in der Theater-Causa eine äußerst unglückliche Figur: Dezernent Thomas Egger (SPD). Foto: Rolf Lorig

Die CDU drückt nun ein ganz anderes Problem als die Grünen. In ihrer Fraktionssitzung am Montagabend konnten die Christdemokraten sich nach reporter-Informationen über das weitere Vorgehen in der Causa Frötzschner nicht einigen. Aus Unions-Kreisen verlautete nur, der Oberbürgermeister habe die volle Unterstützung der CDU. Allerdings zweifeln die Christdemokraten an der Zuständigkeit des Ausschusses. “Wir wurden bei der Entlassung Frötzschners nicht gefragt”, sagt ein CDU-Mann gegenüber dem reporter, “jetzt aber sollen wir plötzlich den gültigen Vergleich ablehnen und einen anderen beschließen.”

Innerhalb der Union steht man offenbar auf dem Standpunkt, Ablehnung oder Annahme des Vergleichs seien reines Verwaltungshandeln. “Wie wir uns auch positionieren”, sagt der Christdemokrat, “wir haben im Zweifelsfall immer den schwarzen Peter.” Segnet die CDU die Rückkehr Frötzschners ab und kommt es dann zum Knall zwischen dem Thüringer und Sibelius, muss der Ausschuss dafür die Verantwortung übernehmen. Verweigert die CDU sich dem Vorschlag des Stadtvorstandes, ist auch die Union dafür verantwortlich, dass die Stadt 112.000 Euro an Frötzschner zahlen muss. Nach weiteren reporter-Informationen existiert Rathaus-intern eine Dienstanordnung, nach der für Vergleiche bis 50.000 der Oberbürgermeister (bis 12.000 Euro der Dezernent) zuständig ist – ohne Votum des Ausschusses oder des Stadtrates. Leibe wollte den Steuerungsausschuss nach den jüngsten Vorwürfen der Grünen, er entscheide die Angelegenheit im Alleingang, jedoch bewusst einbeziehen, um die Kritik der Grünen zu entkräften. Die CDU könnte sich nun in der nichtöffentlichen Sitzung des Ausschusses auf die erwähnte Dienstanweisung zurückziehen. Dann würde der Punkt voraussichtlich von der Tagesordnung abgesetzt.

Bei der SPD sieht man der morgigen Sitzung gelassen entgegen. Die Genossen haben sich – ebenso wie FDP, AfD und Freie Wähler (FWG) – klar festgelegt: Ulf Frötzschner kehrt für ein Jahr ans Theater zurück, dann wird der Vertrag gegen Zahlung von 50.000 Euro aufgelöst. Wobei die Freien Wähler nach reporter-Informationen sogar mit dem Vorstoß liebäugeln, Frötzschner möge seinen Fünf-Jahres-Vertrag komplett erfüllen. Das dürfte aktuell jedoch kaum mehrheitsfähig sein. Bei den Linken setzt derzeit offenbar ein Umdenken ein. Sie lehnten bisher die Rückkehr Frötzschners ebenso wie Grünen ab. Jetzt könnte die Tendenz dahin gehen, den Vorschlag des Stadtvorstandes doch zu unterstützen. Im Steuerungsausschuss verfügt die Union über sechs, die SPD über vier, die Grünen über drei Sitze. FWG, Linke, FDP und AfD haben jeweils einen Sitz. Der Ausschuss soll in seiner morgigen Sitzung ferner die Berufung von Herbert Müller zum neuen Verwaltungsdirektor des Theaters beschließen. In einer Woche muss der Stadtrat dann noch sein Einverständnis in der Personalsache erklären.

Bis zum späten Nachmittag ist offenbar keine Erwiderung aus dem Egger-Dezernat auf die Anfrage der Grünen bei der Fraktion eingegangen. Die Grünen hatten in ihrem Schreiben um Antwort bis zum heutigen Vormittag gebeten. (et)

Extra

Die CDU will das Bündnis mit den Grünen trotz der immer größer werdenden Differenzen nicht nur in der Theater-Frage offenbar weiter fortsetzen. Während die Grünen die Sanierung des Kulturhauses für mindestens 55 Millionen Euro favorisieren, herrscht auch in der Union inzwischen die Meinung vor, dies sei angesichts der finanziellen Lage der Stadt nicht zu verantworten. Derzeit schweißen nur noch Personalfragen die beiden unterschiedlichen Partner zusammen. Im Februar 2018 enden die Amtszeiten von Thomas Egger (SPD) und Angelika Birk (Grüne). Die Grünen wollen auch danach mit einem Dezernenten im Stadtvorstand vertreten sein, die Union will Egger personell beerben. Seit der OB-Stichwahl, in der die CDU-Kandidatin Hiltrud Zock knapp gegen den SPD-Mann Wolfram Leibe verlor, ist das Verhältnis zwischen Union und SPD gestört. Ex-Parteichef Bernhard Kaster und Ex-Fraktionschef Ulrich Dempfle hatten das Bündnis mit den Grünen eingefädelt. Dempfle hatte auf dem Parteitag der CDU im März 2015 von “menschlichen Enttäuschungen im OB-Wahlkampf” gesprochen. Deswegen sei eine Zusammenarbeit mit den Sozialdemokraten in absehbarer Zeit unmöglich. Den Grünen ist die inzwischen starke Stellung Leibes und dessen offenkundige Popularität ein Dorn im Auge. Deswegen nutzt die Fraktion jede Gelegenheit, in Fundamentalopposition zum Oberbürgermeister zu gehen. Führende Grüne aus Partei und Fraktion wollten zur Absicherung des neuen schwarz-grünen Bündnisses schon im Herbst 2014 die Unterstützung Zocks im OB-Wahlkampf erreichen. Das scheiterte jedoch auf dem Parteitag Anfang Oktober 2014. (et)


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Erstellt am Autor Eric Thielen in Dossier Theater, Featured, inside54.de, Politik 58 Kommentare

58 Kommentare zu Der Fall Frötzschner – Grüner Alleingang

  1. Marco Berweiler

    Egger und Sibelius haben es wahrlich geschafft, dass es hinter den Kulissen wesentlich mehr Theater gibt davor … und das zu immens hohen Kosten für den Steuerzahler.

    Die Finanzierung einer Sanierung des Mehrspartentheaters ist nicht machbar, da können manche Parteien noch so sehr davon träumen. Man muss auch bedenken, dass das Theater auch unterhalten werden muss und sich der Anspruch der Bevölkerung an Kultur auch künftig noch weiter verändern wird.

    Bzgl. der Kostenübernahme des Landes im Rahmen des IStocks muss man auch berücksichtigen, dass sich die prozentuale Kostenübernahme wohl nur auf “zuwendungsfähige Investitionsmaßnahmen” beschränkt. Je luxuriöser und unangemessener die Sanierung wird, umso mehr muss die Stadt aus eigener Tasche bezahlen.

    http://www.add.rlp.de/icc/ADD/med/2d1/2d1407a9-1158-411b-e592-6a90fb0e2236,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf

     
  2. Leuckefeld

    Ich bin Mitglied der grünen Stadtratsfraktion.
    Ich habe an allen Fraktionsitzungen der letzten Monate teil genommen. Ich bin dabei auch nie eingeschlafen.Ich kann mich nicht an eine Diskussion oder einen Beschluß erinnern, die eine 55 Millionen Sanierung des Theaters favorisiert.

    Anm.d.R. Nirgendwo im Artikel steht etwas von Beschluss oder Diskussion in der Grünen-Ratsfraktion, Herr Leuckefeld. Aber schauen Sie sich doch einfach die entsprechende Posts ihrer Fraktionskollegen bei Facebook an. Wir gehen davon aus, dass auch diese Mitglieder der Fraktion die Meinung der Grünen-Fraktion vertreten.

     
  3. Wolfgang Thelen

    @Leuckefeld
    Warum gehen Sie nicht mal auf den Unsinn ein, welchen Ihre Fraktion (wer zeichnet dafür verantwortlich?) nun wieder verzapft hat?
    Genau das können die Mitarbeiter am Theater nämlich nicht (mehr) gebrauchen. Die Sache war klar, der Frötzschner kommt zurück und man muss sich etwas zusammenreissen. Jetzt kommen die Grünen und reissen die Wunde wieder auf. Geht’s noch?

     
  4. Susanne Decker

    Die Grünen sind dank einer völlig führungsschwachen CDU außer Rand und Band, statt nach ihrer völlig missglückten Pressemitteilung (schon vergessen…?) gegen OB Leibe einfach mal die Klappe zu halten, drücken sie nochmal auf die Tube und setzen dabei auf ein beliebtes Politmittel: Wenn es einen Fehler gab (fristlose Kündigung von Frötzschner), dann schieb gleich noch einen zweiten hinterher (Rechtsstreit auf die Spitze treiben), statt den ersten einzuräumen…

     
    • Stephan Jäger

      Och Frau Decker!

      In der Pressemitteilung war es doch klar zu lesen:
      Bis die 300.000 Euro verbraten sind, ist alles „darstellbar“!

      …und, falls es danach noch weitere Rechtsstreitigkeiten geben sollte (was ja, wenn man sich das vergangene Jahr so anschaut, so gut wie ausgeschlossen ist), na, dann muss halt irgendwoher noch „ein bißchen“ Geld kommen!

       
  5. Kruemel

    Grüne Politik die immer weiter am Wahlvolk vorbei geht.

    Eine CDU die sich auch weiter vorführen lässt.

    Uns schöner Trier

     
  6. Thorsten Kretzer

    Auch ich bin Mitglied der Grünen Ratsfraktion und habe keinen Beschluss zu einer 55 Mio. Euro Sanierung mitbekommen, obwohl ich als recht aufmerksam gelte. Auch in Parteigremien habe ich von solch einem Beschluss noch nichts gehört. Wohl aber habe ich bei der letzten Fraktionssitzung keinen Widerspruch zu meiner Aussage, dass für Trier nur die Sanierung im Bestand in Betracht kommt, erhalten. Auch auf Facebook habe ich noch keinen meiner Fraktionskollegen sagen hören, dass wir für die teurere Variante einstehen.

    Und übrigens @Wolfgang Thelen, es ist die Pflicht von Stadträten mögliche Risiken von der Stadt abzuwenden. Das heißt auch, dass wir – wenn wir ein Risiko sehen – nachfragen. Dies ist mit der internen Anfrage geschehen. Uns war es außerdem wichtig unsere Bedenken, vor dem entscheidenden Steuerungsausschuss anzumelden, damit das Rechtsamt entsprechend Zeit hat um die Bedenken gegebenenfalls auszuräumen.

    @trier-reporter: Nur weil Ihre Redaktion eine juristische Anfrage nicht auf Anhieb versteht, heißt das noch nicht, dass diese kryptisch ist. Sender-Empfänger-Modell: hier von Fachleuten für Fachleute.

     
    • Veraltet

      Das Sender-Empfänger-Modell ist in der Kommunikationstheorie längstens überholt! Da merkt man wieder, wie besonders schlau die Grüne Stadtratsfraktion ist. Herr Thelen, danke, vollste Zustimmung zu Ihrem Kommentar!

       
  7. Beobachter

    Sehr geehrter Herr Jäger,

    das Theater Trier hat nicht mehr Rechtsstreitigkeiten als andere Häuser. Nur mischt sich hier jeder in interne Angelegenheiten.

     
  8. Wolfgang Thelen

    Es is so was von Hohn hoch 10, wenn Sie von Risiken verhindern im Interesse der Stadt reden Herr Kretzer. Dann würde Ihre Partei nicht teure Instandsetzung der Grundschule Egbert beschließen, nur, weil der Ortsvorsteher zu Ihren Reihen gehört und Sie würden nicht die Ausweisung von Bauland blockieren, was Trier nötig braucht, damit endlich die Mieten und Preise für Grundstücke runtergehen. Warten wir doch mal ab, wie Sie sich bald wieder äußern zum Theater.

    @Beobachter Sie schreiben ein solches Blech. Das Stadttheater Trier hat die meisten Rechtsstreitigkeiten in Deutschland, fragen Sie mal bei Anwälten und überregionalen Kulturpolitikern nach.

     
    • walter sobchack

      Vielen Dank Herr Thelen,

      denn genau so ist es …

      Das Egbert Dilemma ist ebenfalls noch längstens nicht ausgestanden liebe Trierer “Grünen”. Die Auswirkungen dieser Schwachsinns- Entscheidung kommt auch noch auf uns zu, sofern nicht von irgendwoher Vernunft Einzug hält …

       
  9. Stephan Jäger

    Ja, sehr geehrter „Herr Beobachter“, zu dieser Behauptung würden auch mich einmal Belege interessieren. Einfach mal so sagen, dass Gelb Lila ist, und das auch noch ohne seinen Namen dazu zu schreiben, ist ja recht einfach.

    Zu der Anfrage der Grünen ist vielleicht als erstes zu sagen, dass sie bei ihren „Risikoszenarien“ derzeit offensichtlich völlig übersehen, dass dem Intendanten inzwischen ja die Finanz- und Personalkompetenz entzogen sind, GERADE WEIL er in diesen Bereichen nicht mehr das Vertrauen seines Arbeitgebers, der Stadt, genießt. Es wäre also ohne weiteres „darstellbar“, dass es sich bei der Kündigung um eine eigenmächtige Entscheidung gehandelt hat, die die Stadt so nicht mitgetragen hätte, wäre sie vollständig in die Entscheidungsgründe eingeweiht gewesen. Insoweit ist also ein „inkonsequentes Handel“ seitens der Stadt, so wie es die Grünen sehen, überhaupt nicht gegeben.

    Ansonsten bleibt festzustellen, dass den Trierer Grünen hier zumindest niemand mangelndes Selbstbewußtsein nachsagen kann. Keine zwei Wochen, nachdem man sich mit einem auf schlecht recherchierte, falsche Informationen gebauten Frontalangriff auf ausgerechnet denjenigen, der in diesem ganzen AffenTheater bis heute einen halbwegs klaren Kopf behalten hat, bis auf die Knochen blamiert hat, offensichtlich keine Sekunde auf die Idee zu kommen, es könnte möglicherweise ein schöner Zeitpunkt sein, zu dem Thema den Ball ein wenig flacher zu halten, dazu gehören schon wirklich Eier*innen!

     
  10. beobachter

    @jäger: Sie machen offensichtlich Jagd auf den Intendanten. Herrn Sibelius wurde die Finanz- und Personalkompetenz nicht entzogen. Er teilt die beiden Bereichen nach dem 4 Augen Prinzip mit dem kaufm. Leiter. Das ist die Realität.
    Schauspieldirektoren wurden aktuell an 3 dt. Theatern entlassen. Fristlose Kündigungen, wegen Nichterscheinen am Arbeitsplatz gibt es in jedem Unternehmen.

    Anm.d.Red. Die vom User “Beobachter” aufgestellte Behauptung, Verwaltungsdirektor und Intendant teilten sich die Verantwortung in den Bereichen Finanzen und Personal, ist falsch! In der Besprechung der Entscheidung gilt das Vier-Augen-Prinzip. Die schlussendliche und maßgebende Entscheidung in allen Personal- und Finanzangelegenheiten liegt jedoch beim neuen Verwaltungsdirektor.

     
    • Stephan Jäger

      Ich gehe denn mal davon aus, dass es in Deutschland nur vier Theater gibt. Denn Sie schrieben ja „nicht mehr Rechtsstreitigkeiten als andere Häuser“

      …wobei auch hier wieder der Beleg fehlt.

       
  11. Susanne Decker

    Herr Jäger, Herr Jäger, Sie werden immer besser! Nagel auf den Kopf getroffen und auch noch witzig, weiter so! Oder wie ein anderer Kommentar schon sagte: Ich werde noch ein echter Fan von Ihnen!

     
  12. Thorsten Kretzer

    @Veraltet: Es wäre schön gewesen, wenn Sie sich auf den inhaltlichen Aspekt der Aussage bezogen hätten, anstatt mit Polemik zu reagieren. Es geht doch hier darum von wem, für wen die Nachricht war (oder mit Laswell gesprochen: Wer sagt was, zu wem, über welchen Kanal, mit welcher Wirkung). Es wurden in einer internen, fachlichen Anfrage mögliche Probleme angesprochen, um später nicht über diese zu stolpern.
    Ihre „Kritik“ greift natürlich an der Stelle, an der die eigentliche Botschaft Störquellen ausgesetzt ist, wie z.B. die von Schulz von Thun beschriebene „Beziehungsseite“, also persönliche Interessen von Menschen, die die Anfrage falsch verstehen wollen (oder nach der Wissenskluft-Hypothese, nicht verstehen können).
    Es ging um die Formulierung des Trier-Reporters „kryptisch“. Die dort genutzt wurde, weil – so vermute ich – Nichtfachleute den Text nicht beim ersten Lesen erfassen. Der Text war aber nicht für Nichtfachleute gedacht. Da es sich um eine interne Anfrage (Datenschutzbelange bei Personalangelegenheiten) handelte. Daher greift hier schon das Sender-Empfänger-Modell, da beide Seiten der Kommunikation die Voraussetzung zur Entschlüsselung des Textes haben.
    @Wolfgang Thelen: Die Entscheidung zu Egbert halte ich weiterhin für richtig. Ja die Instandsetzung wird nicht kostenneutral zu haben sein, aber das liegt nicht an der getroffenen Entscheidung, sondern an dem Sanierungsstau an all‘ unseren Schulen. Und wir sind gerade dabei diese Fehler Stück für Stück zu beseitigen. Egbert ist nur ein Baustein davon. Und was die von Ihnen unterstellte Blockierung von Bauland und Verhinderung von günstigem Wohnungsbau anbelangt, fehlte Ihnen anscheinend das nötige Wissen zum Thema. Wir haben im Flächennutzungsplan eine Quote von 60:40 Mehrfamilienwohnungen zu Einfamilienhäuser durchgesetzt (vorher genau umgekehrt 40:60). Aber es kommt auch darauf an, wo Bauland ausgewiesen werden soll. Ja wir waren dagegen, dass die Fläche des Moselstadions ausgewiesen wird, da es unrealistisch ist, ein neues Stadion zu bauen. Und wir haben auch extrem starke Bedenken bei Mariahof, da es u.a. ein wichtiges Kaltluftentstehungsgebiet (Frischluftschneise) für die Stadt ist und wir nicht wollen, dass die Stadt in ihrem Dreck erstickt.

     
    • Veraltet nochmals

      Sorry, aber sie benutzen immer noch veraltete Theorien. Und außerdem, warum schreibt man wohl einen Text, den Nicht-Fachleute nicht verstehen, das müsste die Grünen ja interessieren. Das nennt man Herrschaftswissen! 😉

       
    • Susanne Decker

      Herr Kretzer, bisher war es ja vor allem Ihr Parteifreund Herr Landele, der hier mit seinen arroganten Auftritten deutlich gezeigt hat, wie Ihre Partei und deren Vertreter ticken. Ihr Ton und Ihre Haltung sind kein Deut besser und reihen sich nahtlos ein in die abgehoben-überhebliche Auftritte von Bundes-Grünen wie Claudia Roth bei “Hart, aber Fair”, den erzieherischen Veggie Day-Forderungen oder Frau Künasts schlauen Bemerkungen zum Zucker, “der das neue Fett sei”.Ganz ehrlich: Es ist inzwischen unerträglich, in welch überheblicher, anmaßender und sich selbst überschätzender Art und Weise die Grünen allen alles erklären und ihre Dogmen am liebsten zum kategorischen Imperativ erheben wollen. Merken Sie das überhaupt noch oder ist der Partei und ihren Mitgliedern die Welt-Erzieher-Art schon so in Fleisch und Blut übergangen? Ganz ehrlich: Ohne die in Trier wählenden Studenten, denen aber Belange vor Ort am Allerwertesten vorbeigehen, wären die Grünen hier längst außen vor. Aber das kann die Partei ja am besten: als Minderheit einer Mehrheit zu sagen, wie sie zu denken und zu handeln hat!!

       
      • Beifall

        Frau Decker,
        da haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen, vollste Zustimmung! Aber Achtung, gleich werden Sie wieder als Dumm hingestellt und Ihnen wird eine verminderte Auffassungsgabe unterstellt! Sie können doch nicht die omnipotenten Grünen angreifen, die Hüter der “wahren Wahrheit” 😉

         
        • Rainer Landele

          trollen kann ich auch – also werde ich zukünftig hier auch anonym posten. kein thema…wird lustig…

           
          • Donnie B

            das wäre dann das erste mal herr landele … ich glaube wir freuen uns alle wenn ihre beiträge endlich mal lustig werden … aber als anonymer werden sie ja dann die lorbeeren dafür nicht erben

      • Rainer Landele

        ich bitte um ein beispiel für mein arrogantes auftreten!

         
        • Selbsterkenntnis

          ist der Weg zur “Erleuchtung”, Herr Landele! 😉

           
      • Rainer Landele

        @decker

        habe jetzt ihren kommentar zu ende gelesen: brauche kein beispiel mehr, denn ihr gesammter kommentar beweist ihre objektivität und sachlichkeit. anders und kurz: sie haben ja einen knall! kritisieren voreingenommenheit, ideologie, arroganz – und sprechen in wahrheit nur über sich selbst.

         
    • Früh erkannt!

      “Ja die Instandsetzung wird nicht kostenneutral zu haben sein, aber das liegt nicht an der getroffenen Entscheidung, sondern an dem Sanierungsstau an all‘ unseren Schulen. Und wir sind gerade dabei diese Fehler Stück für Stück zu beseitigen.”
      Die Fakten zu den Zuständen der Trierer Schulen sind Ihnen schon seit 2008 bekannt, oder? 😉
      Ich sage nur Schulentwicklungskonzept Trier 2020+ aus dem Jahr 2008!

       
    • Marco Berweiler

      der Sanierungsstau an Trierer Schulen und Turnhallen wird sicher nicht dadurch gelöst, wenn man Egbert am Ende für über 4 Millionen EUR saniert und dies auf Kosten der anderen Schulen und deren Schüler geht.

      Das Geld für Egbert fehlt dann eben für die dringend nötige Sanierung anderer Schulen und Turnhallen.

      Es wäre durchaus möglich gewesen, dass die Egbert-Schüler nach Ausonius, Barbara und Olewig gehen bzw. fahren.

      Durch die vorrangig von CDU / die Grünen beschlossene Sanierung ist die mögliche moderne Innenstadt-Schule auch erst einmal in weite Ferne gerückt …

       
      • Donnie B

        genau so ist es !!! man sehe sich nur mal die anmeldestände an und sollte diese dann auch bezirksbereinigt betrachten … bezirksfremde kinder dürften ja eigentlich nicht für die argumentation der notwendigkeit gezählt werden …

        es ist auch immer noch möglich die kinder zu verteilen oder aber die schule am derzeitigen standort kürenz zu belassen … spart kostenneutral 4,x mio !!!

         
  13. Thorsten Kretzer

    @veraltet nochmals: Solange es keinen Paradigmenwechsel gibt, werden bewährte Theorien auch weiterhin eingesetzt. Und nochmals der Text war von Juristen für Juristen. Da geht es nicht um Herrschaftswissen sondern um einen einheitlichen Sprachgebrauch.

    @Susanne Decker: Muss ich mich denn ständig beschimpfen lassen ohne zu reagieren? Ich denke, dass ich das nicht muss. Wie es in den Wald rein ruft, so schallt es heraus. Und Überheblichkeit ist nun wirklich nicht mein Ding. Ich bin kein Jurist und habe den Text auch mehrmals gelesen. Auch wurde die Form in unserer Fraktionssitzung diskutiert und es wurde die Frage gestellt, ob der Text entsprechend umzuformulieren sei. Da wir aber klare (rechtliche) Antworten haben wollten und der Text (wie bereits erwähnt) aus Datenschutzgründen nicht-öffentlich war, wurde er so gelassen wie er war. Und ja, wir erklären viel, weil Dinge oft komplexer sind als sie scheinen. Aber ich halte es an der Stelle mit dem alten Fritz: „jeder soll nach seiner Fasson selig werden“, jedoch mit der Einschränkung, dass nicht andere dafür die Zeche zahlen.

    @Früh erkannt!: Danke für den sachlichen Beitrag. Mir sind die Zustände nicht seit 2008 bekannt, denn ich bin erst 2009 in die Trierer Kommunalpolitik eingestiegen. Seit 2010 beschäftige ich mich mit dem Schulthema, zuerst außerhalb der Fraktion und seit 2014 als Mitglied des Rates. Ich habe die Hängepartie zwischen dem Bau- und dem Schuldezernat hautnah mitgekommen und bin froh, dass – auf Grundlage des Schulentwicklungskonzeptes – jetzt endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. In der Zeit im Rat habe ich maßgeblich zwei richtungsweisende Beschlüsse mit auf den Weg gebracht. Zum einen den viel gescholtenen Beschluss zu Egbert, zum anderen aber auch den Beschluss zur Zusammenlegung der Grundschulen in Trier-West, an einem zentralen Standort. Während von anderen Fraktionen die Sanierung von Reichertsberg favorisiert wurde, haben wir – zusammen mit der CDU – auf einer Zusammenlegung in der Mitte von Trier-West gepocht, mit der Zustimmung der Freien Wähler, der Linken und der Piratin. Der jetzt durch die Verwaltung vorgeschlagene Standort ist noch besser als der von uns favorisierte. Wir werden durch den Beschluss sowohl Geld sparen, als auch Geld verdienen können (Verkauf der Grundstücke), als auch die Qualität der Schulen verbessern. Nur damit keine Missverständnisse entstehen; mit der Qualität der Schulen ist die bauliche Beschaffenheit gemeint. Mit nur 4,9% Schulabbrechern liegen wir unter dem Bundes- und Landesdurchschnitt und deutlich unter dem des Landkreises mit 7,1%.

     
    • Papier hält etwas länger

      “Danke für den sachlichen Beitrag. Mir sind die Zustände nicht seit 2008 bekannt, denn ich bin erst 2009 in die Trierer Kommunalpolitik eingestiegen.” Aha, und das Papier hat sich 2008 selbst vernichtet, oder wie? 😉

       
  14. Joachim Baron

    Die Borniertheit der Grünen (gibt bestimmt Ausnahmen) ist nicht mehr zu überbieten. Austeilen können sie, unter der Gürtellinie, beleidigend und mit Unwahrheiten gegen den den einzigen Mann (OB), der in diesem “Trauerspiel am Theater” versucht etwas zu richten. Wenn ich mich so blamiert und lächerlich gemacht hätte, dann würde ich mich nur schämen und einfach das Maul halten. Bei den Grünen ist es anders, die setzen dann erst recht noch einen obendrauf. Wir wissen sowieso alles besser. Unerträglich ist das, aber die nächsten Walhlen kommen bestimmt!!!

     
  15. Wolfgang Thelen

    Haben Sie es schon vergessen Herr Kretzer? Sie haben doch mit den Beleidigungen gegen OB Wolfram Leibe angefangen, weil er, wie war das, Ol ins Feuer gießt.
    Hören Sie doch auf, hier so ein Blech zu schreiben. Beim Theater sind die Grünen Fussatmer mit dem Kopf tief im verlkängerten Rücken vom Dr. S. Das weiss doch jeder, wer ein bisschen vertraut ist mit der Materie.
    Wäre der Ortsvorsteher von Gartenfeld einer von der CDU oder SPD hätten Sie bestimmt nicht für die Millionen für die Egbert Schule gestimmt, so einfach ist das.

     
  16. Kabumm

    In die grünen Schädel kriegt man nichts rein, Hopfen und Malz verloren, die sind nicht mal innen hohl, die sind ein einziger Knochen ….

     
    • Rainer Landele

      ein erneutes beispiel für einen problemlösenden beitrag…

      ist ja auch bei anderen beiträgen hier beim rasenden reporter: kommen sachliche beiträge, dann ist es mit der weisheit der schreiberlinge hier schnell vorbei und nix konstruktives wird erwidert. auch nix destruktives. einfach nur schweigen. fazit: da sind welche unterwegs, die können nur rumpissen…sonst nix. wie? das war nicht sachlich? das war herabwürdigend? nee, ist doch das niveau hier…

       
      • Selbstgespräch

        Herr Landele, führen Sie Selbstgespräche? fazit: da ist einer unterwegs, der kann nur rumpissen…sonst nix. wie? das war nicht sachlich? das war herabwürdigend? nee, ist doch das niveau hier…

         
        • Rainer Landele

          oh, jetzt reicht es schon nicht mehr zu eigenen worten…

           
  17. Beobachter

    @ Thelen: Ihre Anmerkungen fallen unter Verschwörungstheorien. Wenn Sibelius einer Fraktion zuzuordnen wäre, dann wohl eher der SPD, aber natürlich sicher nicht in in Trier.

     
  18. Eva

    80% der Bevölkerung für Burkaverbot, aber die Grünen erzählen was von „Burka ist Zeichen für die Selbsbestimmung der Frau.“ Total meschugge

     
    • Rainer Landele

      yeah, 80%! na und? 80% sind auch für todesstrafe. genau: grundrechte sind für sie auch nur fragen von mehrheiten? außerdem: 20% (damit sie es verstehen 100-80=20), auf bundesebene, damit wäre ich zufrieden…

       
      • Marco Berweiler

        20 % auf Bundesebene ? Meinen Sie hiermit das Wahlergebnis der Grünen 2017 ???

         
  19. Thorsten Kretzer

    @Wolfgang Thelen: Erstens waren in der PM keine Beleidigungen und zweitens habe ich sowohl meiner Fraktion, als auch dem OB gesagt, dass ich hinter seinem Kurs stehe. Aber gut, Sie wissen es ja eh besser.

     
    • Stephan Jäger

      „Erstens waren in der PM keine Beleidigungen“

      Thorsten, das ist eine Frage der Begriffsdefinition.

      Formulierungen wie
      „Statt einer nötigen Klarstellung und einem Versuch  zur Sachlichkeit  zurückzukehren,…“ oder „Das Theater  ist für diese Stadt zu wichtig, als das wir es als 
      Spielball verschiedener machtpolitischer Ränkespiele kaputt  machen lassen dürfen,…“
      ausgerechnet an die Adresse des Oberbürgermeisters entsprechen zumindest meiner Definition von Beleidigung durchaus.

       
      • Rainer Landele

        wie, “ausgerechnet”? bei einem anderen wäre das also keine beleidigungen?

        ernsthaft jetzt: solche labersätze wie “zurück zur vernunft und verantwortung” (oh, das kam von rechts…) oder eben die von dir zitierten grünen worthülsen finde ich auch peinlich und überflüssig. sie kaschieren inhaltliche schwäche, in diesem fall also inhaltliche kritik.

        peinlich ist aber auch, wenn man als polit-profi von sowas beleidigt ist. also kein profi ist oder sein will…

        egal: auch ich erwarte von den grünen inhaltliche kritik aber nicht typisches polit-bla-bla…

         
        • Stephan Jäger

          „wie, “ausgerechnet”? bei einem anderen wäre das also keine beleidigungen?“

          Ja, Rainer, in dem Fall finde ich die beiden zitierten Sätze tatsächlich SPEZIELL dem OB gegenüber beleidigend!

          Ich denke, wenn jemand stets erkennbar bemüht war, dieses ganze hochnotpeinliche Kasperletheater um hunderttausende Euro teure gekränkte Eitelkeiten auf einer sachlichen Ebene zu halten oder auf eine solche zurückzuholen, dann war es eben der Oberbürgermeister. Und die Annahme, Herr Leibe sei ausgerechnet nach TRIER gekommen, um – an der Spitze der „besten Verwaltung der Welt“ – irgendwelche Machtgelüste auszuleben, finde ich, angesichts seiner vorangegangenen beruflichen Vita, sagen wir, originell.

          Natürlich ist unfraglich, dass „Die neue Sachlichkeit“ unter den hohlen Phrasen gewiss noch eine der eher Hohleren ist. Und, ebenso, was letztlich deutlich schlimmer ist, dass der Karren, vor den sich die Trierer Grünen da gerade – mit beängstigender Galoppierbereitschaft – spannen lassen, dem Intendanten Sibelius Herrn Frötzschner vom Hals zu schaffen/zu halten, eben genau DAS ist: Ein machtpolitisches Ränkespiel, das das Theater kaputt  machen kann.

           
        • Stephan Jäger

          „peinlich ist aber auch, wenn man als polit-profi von sowas beleidigt ist. also kein profi ist oder sein will…“

          Ach so, …und mein Kommentar bezog sich nicht auf eine „beleidigte Reaktion des OBs“. Ich kann mich nicht erinnern, dass es eine Solche gegeben hätte. Sondern auf Thorstens Behauptung, dass die PM der Grünen eben keine beleidigenden Äußerungen enthalten hätte.

           
  20. Trierer

    “Entscheidung zu Egbert halte ich weiterhin für richtig. Ja die Instandsetzung wird nicht kostenneutral zu haben sein, aber das liegt nicht an der getroffenen Entscheidung, sondern an dem Sanierungsstau an all‘ unseren Schulen. Und wir sind gerade dabei diese Fehler Stück für Stück zu beseitigen. Egbert ist nur ein Baustein davon.”

    Alleine dieser Kommentar reicht aus, um zu wissen das Sie absolut nichts verstanden haben. Anstatt verantwortungsvoll zu handeln treten Sie die weitere Schulentwicklung in Trier mit den Füßen in die Tonne. Hier werden Millionen verprasst und der Nutzen ist gleich Null. Aber Hauptsache der Ortsvorsteher aus Trier Ost bekommt seine neue Schule. Mir kommt die Galle hoch wenn ich mir Ihre Kommentare durchlese.

    Herr Kretzer, alleine dieser Kommentar reicht aus um zu wissen das Sie absolut nichts verstanden haben. Sie und weitere verantwortungslose Leute der CDU und der Grünen treten die weiter Schulentwicklung in Trier mit den Füssen

     
    • Rainer Landele

      ich teile, wie ich bereits öfters sagte, die entscheidung pro egbert nicht.

      aber ihre sicherheit, dass die anderen nichts verstanden haben und die schulentwicklung mit füssen treten (wobei ich mich frage, was das sein soll, das treten mit füssen auf die schulentwicklung…), die teile ich auch nicht. warum wird da immer so ein fass von 100% schwarz und weiß aufgemacht?

      wo waren denn die truppen (die jetzt gegen die egbert entscheidung wettern), als es überhaupt ums schulkonzept und die schließung von grundschulen ging? oh, kann ich sagen, wo sie waren: auf dem kirchturm.

      also, wenn sie die egbert entscheidung so kritisieren, sind sie auch so unzufrieden mit der igs-wolfsberg? oder ist dies für sie ebenfalls ein beispiel für die ach so schlimme grüne schulpolitik?

      und, ja, sie haben recht: zu 77,9% ist der ortsversteher (der damals nicht mal grünes mitglied war) grund für die entscheidung “der” grünen zu egbert. so ist politik: auch macht spielt eine rolle. hätte er, der ortsvorsteher, sich nicht durchgesetzt, okay, dann wäre er es nach der nächsten wahl vielleicht nicht mehr. typische kirchturmpolitik eben.

      nur: nennen sie mir auch nur ein beispiel, wo dies nicht so lief bei dem schulentwicklungskonzept! ist keine entschuldigung, sondern kotzt mich auch an. nur: warum ärgert es sie? weil sie zu jenen gehören, die dabei verloren haben? oder tatsächlich, weil sie ein “sachgerechte” lösung wollten? nee, glaube ich nicht, dazu sind sie viel zu involviert, zu emotional dabei…

       
  21. Stephan Jäger

    „Sie machen offensichtlich Jagd auf den Intendanten.“

    Ach so, und, nein, werter Herr „Beobachter“, ich mache keinerlei „Jagd“ (extrem originelles Wortspiel mit meinem Nachnamen übrigens) auf niemanden. Ich „beobachte“ lediglich und ziehe meine Schlüsse.

    Aber, wo wir gerade bei wilden Mutmaßungen sind: Ich frage mich gerade, und das nicht zum ersten Mal, ob nicht in IHREM Falle der Nick „Beteiligter“ oder, besser noch, „Direkt Betroffener“ den Punkt wesentlich eher treffen würde.

     
  22. Beobachter

    @jäger: Ja ich bin als Mitarbeiter “Direkt Betroffener” und ich schätze Hrn. Sibelius sehr. Das tun übrigens viele am Haus!

     
    • offensichtlich

      @beobachter

      Sind sie vielleicht der Intendant und schätzen sich einfach selber?
      Bzw. sind die vielen anderen Mitarbeiter im Haus vielleicht einfach die Spiegel in ihrem Büro?

       
    • Stephan Jäger

      Das dachte ich mir! Na das ist ja denn Goldes wert, wenn man solch treu ergebene, engagierte „Mitarbeiter“ hat, die sich jeder „Jagd“ auf ihren Intendanten entschlossen entgegen stemmen. Und dann auch gleich noch ganz viele!

      Sonst müsste er das am Ende gar selbst erledigen. Und das hätte ja nun wirklich überhaupt keinen Stil!

       
    • Isabel Vernel

      Ja, es wäre vermutlich nicht das erste Mal, dass sich ein Intendant oder seine allerengsten Fräuleins hier selbst verteidigen. Derlei Aktionen gab es auch an der vorherigen Wirkungsstätte zu vermelden. Könnte sein, dass man hier mit einigen Direktbeteiligten korrespondiert.Nach Aussagen anderer Direktbeteiligter ist die Stimmung am Haus mehr als schlecht und man steht keineswegs hinter dem Theater ums Theater.

       
      • Stephan Jäger

        Ja, es reicht tatsächlich, eins und eins zusammenzählen zu können, um darauf zu kommen, dass unser werter „beobachter“ wohl so eine Art Trierer „Fräulein Weiler“-light ist.

        http://www.pnp.de/1210123

        Vermutlich wird es auf ewig einer der häufigsten von dummen Menschen gemachten Fehler bleiben, Andere für noch dümmer zu halten, als sie selbst es sind.

         
      • Hans Maier

        Intendanz und Kontrollorgane haben versagt.
        Folgen: es werden noch mehr Mitarbeiter eingestellt, als wenn Geld absolut keine Rolle spielt. Niemand wird zur Verantwortung gezogen. Es geht also weiter.

         
  23. Mitarbeiterin

    Ich bin Mitarbeiterin und kann nur sagen, dass die Stimmung im Haus gegen Sibelius gekippt ist. Und das deutlich. Hinter ihm stehen nur noch eine Handvoll maximal. Nur traut sich keiner öffentlich gegen ihn zu sprechen, außer vielleicht einigen Schauspielern, und diese werden deshalb auch gekündigt. Schade. Aber so ist das Klima am Haus. Ich traue mich jedenfalls nicht meinen Namen zu veröffentlichen.

     
  24. Kevin

    Ich bin hin- und hergerissen: sind die anonymen “Mitarbeiter des Theaters” wirklich Mitarbeiter des Theaters oder wird auf subtiler Weise Stimmung gemacht?

     
    • Isabel Vernel

      Letztlich ist im Internet nie etwas verifizierbar. Alles kann manipuliert werden und wird es auch. Wie auch immer – das Theater Trier wird unter der derzeitigen Intendanz wirtschaftlich nicht gut geführt, ob die künstlerischen Ergüsse das rechtfertigen, wage ich zu bezweifeln. Auf jeden Fall hat die Intendanz aus verschiedenen Gründen Geldmassen verschleudert und wird es wohl weiter tun. Der Finger muss immer wieder auf die Wunde gelegt werden. Und es ist ein Fakt, dass die Leute am Haus einen Maulkorb verpasst bekommen haben.Es heißt Klappen halten und loyal zu seinem Brötchengeber stehen.Kritik verträgt der Selbtsdarsteller einfach nicht.

       
  25. Realität?!

    Habe mir gerade mal die Stellungnahme der Grünen Stadtratsfraktion in der neuen Rathauszeitung durchgelesen.
    Zitat: “Sie sehen durchaus, dass ein Theater
    nicht nur durch seine Aufführungen wirkt, sondern auch dadurch, dass es da ist, dass es
    manchmal irritiert und dass die Menschen, die dort arbeiten, in unsere Stadt hineinwirken,
    sie mit prägen, Diskussionen
    auslösen. Das sehen sie und genau deshalb wollen sie das Theater nicht.” Zitat Ende.
    Also mir fällt dazu nichts mehr ein! Verfolgungswahn vielleicht? 😉 Welche gesamtgesellschaftlichen Diskussionen löst das Trierer Theater bitteschön aus?

     
  26. Realität?! 2

    Zitat aus Rathauszeitung Meinung der Fraktionen: Stadtratsfraktion Grüne: “Auslöser ist nicht die aktuelle finanzielle
    Situation, nein, die ist bloß ein Vorwand.” Stimmt, es ist massig Geld da, sogar die 55 Millionen für den Neubau! Ironie off! In welcher räumlichen oder zeitlichen Dimension bzw. Sphäre leben manche Stadtratsmitglieder?

     

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