‟Der Grünzug hat das Gebiet noch schöner gemacht‟

EGP-Chef Jan Eitel begrüßt neben der Stadtspitze vor allem die Bürger des Stadtteils Feyen-Weismark. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Der erste Abschnitt des Grünzugs auf Castelnau ist fertiggestellt. In seinem Endausbau wird er sich bis zum Mattheiser Wald erstrecken. Am Samstag hatte die EGP als Bauherr zur Vorstellung ins Baugebiet eingeladen.

Feierliche Klänge vom Musikverein Trier-Feyen, Stelzenläufer, bestens aufgelegte Politiker und Bauherren sowie ‟milliunen Leit‟ – die beiden EGP-Chefs Jan Eitel und David Becker hatten allen Grund zur Zufriedenheit. Zumal auch noch das Wetter mitspielte. Genau das hatte Ortsvorsteher Rainer Lehnart in den letzten Tagen mit Sorge beobachtet: ‟Wenn diese Veranstaltung für Freitag stattgefunden hätte, wäre sie im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen‟, meinte er erleichtert bei seiner Begrüßung, wobei er die auch an diesem Tag am Himmel vorhandenen dunklen Wolken einfach nicht beachtete.

Trennt und verbindet zugleich: der Grünstreifen im Gebiet Castelnau

Stolz auf das bisher Erreichte

Der Dank von Jan Eitel galt an diesem Tag allen Mitwirkenden. Auch ihm merkte man die Erleichterung an, endlich den Bauzaun zum Weg über den Grünzugs abräumen zu können. Wobei er sich zusammen mit David Becker aber auch stolz über das bisher Erreichte zeigte. Derzeit werde intensiv an den Planungen und Entwicklungen zum nächsten Bauabschnitt gearbeitet, kündigte Becker an, der ab dem 1. Juli alleiniger Geschäftsführer an der EGP-Spitze sein wird.

Der Stolz der beiden Geschäftsführer sei gerechtfertigt, befand der Ortsvorsteher. Nach der Auffassung von Rainer Lehnart ist das Gebiet durch den neuen Grünstreifen noch schöner und attraktiver geworden. Besonders gefällt ihm, dass in diesem Gebiet viele Menschen aller Altersschichten eine neue Heimat gefunden haben. Dem stimmte Oberbürgermeister Wolfram Leibe zu. Alle, die auf Castelnau wohnten, wüssten zu schätzen, was hier alles neu entstanden ist.



Und das war das richtige Stichwort für Baudezernent Andreas Ludwig, die einzelnen Zahlen und Daten nochmals in Erinnerung zu rufen: Danach begann alles im Oktober 2009, als die die Stadt vom Bund das Gelände für drei Millionen Euro kaufte. Im Jahr darauf bekam die EGP, an der die Stadt und die Stadtwerke beteiligt sind, den Zuschlag für die Entwicklung des rund 34 Hektar großen Areals. 2012 war Baubeginn und das Invest für dieses Gebiet betrug 100 Mio. Euro.

Beeindruckende Zahlen, die aber die Kinder bei der Eröffnungsfeier weniger interessierte. Ihr Interesse galt vor allem der großen Kletterpyramide. Zur Freude der Kleinen hatten die Erwachsenen ein Einsehen mit ihnen und fassten sich allesamt bei den Reden kurz. Und dann kamen die Kinder endlich auf ihre Kosten, als die EGP-Geschäftsführer zusammen mit den Lokalpolitikern das Absperrband durchschnitten und das Spielgerät damit seiner endgültigen Bestimmung zuführten. (rl)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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