Der Kommentar – Verschwörung ohne Verantwortung

Schuldig! Die verantwortungslose Verschwörung der hiesigen Politik machte den Skandal erst möglich. Foto: Rolf Lorig

Schuldig! Die verantwortungslose Verschwörung der hiesigen Politik machte den Skandal erst möglich. Foto: Rolf Lorig

Ein goldener Handschlag für den Intendanten: Die Stadt wirft Karl Sibelius zu dessen Abgang aus Trier 300.000 Euro hinterher. Das macht 18.750 Euro für jedes der insgesamt 16 Ratsmitglieder, die am 27. Juli den neuen Vertrag für den Österreicher absegneten – einen Tag, nachdem die Prüfer ihre Arbeit im Theater beendet hatten. Von den verschleuderten Millionen Euro und dem immensen Imageschaden für die Stadt, die sich republikweit lächerlich gemacht hat, ganz zu schweigen. Selten war in einer Stadt so viel politischer Dilettantismus vereint, wie in den letzten sechs Monaten in Trier. Was im Schatten des Theaters am Augustinerhof ablief, war eine massive politische Verschwörung gegen die Bürgerschaft – von den Konservativen der CDU bis zu den Linken, von Grünen, SPD und Freien Wähler. Die hiesige Politik versündigte sich aber auch an Sibelius. Denn schon sehr früh kristallisierte sich heraus, dass der Mann aus Bregenz mit seinen Aufgaben wegen mannigfaltiger Gründe überfordert war und an diesen auch scheitern würde. Dennoch ließ die Politik ihn gewähren. Nun wird an einer Legende gestrickt, die Sand in die Augen der Öffentlichkeit streuen soll, damit alle, die in die Verschwörung verwickelt waren, ihre Hände in Unschuld waschen können. Ein Kommentar von Eric Thielen

Auf dem Siegel der hiesigen Universität steht der Satz: “In der Stadt Trier führt Gott die Gaben der Weisheit zur Vollendung.” Selten so gelacht? Ja. Denn mehr Ironie geht nicht mehr. Hätten die Väter des Satzes den Theater-Skandal hautnah miterlebt, der Satz wäre so nie formuliert worden. Natürlich ist es richtig, sich von Sibelius zu trennen. Natürlich ist es richtig, Dezernent Thomas Egger (SPD) abzuwählen. Doch das enthebt die Räte und Ausschussmitglieder nicht ihrer gravierenden Verantwortung. Sie, die sich so gerne als Kontrolleure der Verwaltung gerieren und mit erhobenen Nasen gegenüber der Frau und dem Mann auf der Straße daher stolzieren, spielten dieses miese Spiel über Monate hinweg mit.

Wie die hiesige Politik tickt, wird etwa am Beispiel der letzten Sitzung des Steuerungsausschusses deutlich. Aus Angst vor der Reaktion der Öffentlichkeit verhinderte der Ausschuss mit Mehrheit, dass das Abstimmungsverhalten der Fraktionen mitgeteilt wird. Stattdessen wurde das städtische Presseamt genötigt, eine Lüge zu verbreiten. “Einstimmig” sei die Entscheidung gefallen, wird behauptet. Das mag juristisch korrekt sein, der Wahrheit entspricht es nicht. Denn es gab Enthaltungen – in den Reihen der Grünen. Doch die wurden tunlichst verschwiegen.

Am Montag nötigten die Fraktionsvorsitzenden im Ältestenrat den Oberbürgermeister, Anzeige zu erstatten, um jene Informanten dingfest zu machen, die der Presse den geheimen Prüfungsbericht übergaben. Diese sind in den Augen der sogenannten Volksvertreter die Verräter. Doch wer mit dem Finger auf andere zeigt, auf den zeigen zeitgleich drei Finger zurück. Diesmal musste Wolfram Leibe kleinbeigeben, weil er mit den “Volksvertretern” weiter zusammenarbeiten muss. Mitte Juli war der Sozialdemokrat noch standhaft geblieben, als der reporter den Vertragsentwurf für Sibelius veröffentlichte. Schon damals wollten die Grünen den Stadtchef nötigen, Anzeige zu erstatten. Doch Leibe sagte “Nein!”.


Zum Thema − Das Theater-Dossier beim reporter


Nun strickt die Politik zudem an ihrer eigenen Legende. Der Öffentlichkeit soll verkauft werden, dass man Sibelius einen neuen Vertrag anbieten musste. Wieder werden fadenscheinige juristische Gründe vorgeschoben, die ebenso haltlos wie abstrus sind.

Selten ist diese Stadt in ihrer 2000-jährigen Geschichte mit einer derartigen Lüge überzogen worden!

Am 26. Juli beenden die Rechnungsprüfer ihre Arbeit im Theater. Am 27. Juli unterbreitet der Steuerungsausschuss dem Intendanten dennoch ein neues Vertragsangebot über weitere vier Jahre. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wussten alle, was Sache ist. Am 28. Juli akzeptiert der Intendant das neue Vertragsangebot ohne lange Überlegung. Doch wurden Verhandlungen mit Sibelius geführt, um das Engagement des Österreichers in Trier zu beenden? Nein! Gab es Nachfragen bei den Rechnungsprüfern, wie die Angelegenheit am Theater steht? Nein! Wurde darüber nachgedacht, wie das Desaster frühzeitig eingedämmt werden kann? Nein!

Der Kommentar

Der Kommentar

Und folgten jene, die gegen die Weiterbeschäftigung des Intendanten waren, ihrem Gewissen, ihrer inneren Überzeugung, ihrer Verantwortung für die Stadt und stimmten im Ausschuss gegen den neuen Vertrag? Nein! Sie folgten den Fraktionsdisziplinen, die innerhalb der politischen Verschwörung die Vorgaben machten. Sibelius wäre in seiner Situation auch mit einem Jahresvertrag inklusive Option auf ein weiteres Jahr einverstanden gewesen. Doch diese Variante wurde nie geprüft.

Ja, Dezernent Thomas Egger drängte auf den neuen Vertrag. Seine Uneinsichtigkeit und seine Verstrickungen in die finanziellen Machenschaften des Intendanten büßt der Sozialdemokrat demnächst mit seiner Abwahl. Ja, die Stadt hätte Sibelius voraussichtlich auch im Sommer eine Abfindung zahlen müssen, weil der Beschluss des Rates von 2014 dem Österreicher einen Vertrag über fünf Jahre zusicherte. Doch vor vier Monaten wäre der Skandal noch im Keim zu ersticken, wären Egger und Sibelius nicht zerstört und wäre die Glaubwürdigkeit der hiesigen Politik nicht auf Jahre hinaus diskreditiert gewesen. Ja, die Trierer Politik hat durch ihre verschwörerische Verantwortungslosigkeit auch die beiden Menschen Egger und Sibelius zerstört.

Das ist die Wahrheit, nicht jene hanebüchene Theorie, die den Triererinnen und Trierern nun aufgetischt werden soll.

Damals wären alle noch mit einem blauen Auge davongekommen. Man hätte die Sache elegant lösen können. Doch es sollte nicht sein, was nicht sein durfte. In selten erlebter Borniertheit, Ignoranz und Sturheit hielt die Politik an Sibelius fest, weil man sich den eigenen Fehler nicht eingestehen wollte. Das müssen nun alle Trierer büßen.

Es wird schwierig werden, Dezernent und Intendant Vorsatz nachzuweisen, um sie wegen Untreue anklagen zu können. Sibelius und Egger werden sich voraussichtlich nicht vor Gericht verantworten müssen. Den Trierer Kommunalpolitikern aber ist dieser Vorsatz durchaus nachzuweisen. Denn sie wussten, waren informiert und hätten handeln können. Dass sie es nicht taten, war Vorsatz.

Am 19. Mai deckte der reporter den Finanzskandal am Theater mit dem Artikel Das Minus-Haus auf. Daraufhin beauftragte Oberbürgermeister Leibe die Rechnungsprüfer, das Kulturhaus unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis ist bekannt: Alle reporter-Fakten wurden bestätigt. War der Stadtchef also besser informiert als die Damen und Herren Kommunalpolitiker? Nein! Er war nur klüger, weitsichtiger, analytischer und pragmatischer. Doch selbst dann, als auch andere Medien auf den rasenden Zug sprangen, klebte die Politik weiter an ihrer abstrusen Vorstellung von Sibelius als kulturellem Heilsbringer.

So wird ein Satz des nunmehr Ex-Intendanten wie in Stein gemeißelt die hiesige Politik noch über Jahre hinweg verfolgen. Kurz nach seiner Verpflichtung sagte Sibelius. “Ich hätte nie gedacht, dass die mich nehmen, weil ich ihnen gesagt habe, dass ich einfach alles radikal anders machen werde.” Doch der Österreicher konnte sich darauf verlassen: Jeden Morgen stehen Dumme auf – vor allem in Trier. Von Weisheit jedenfalls war hier nicht einmal der Hauch einer Spur!


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Erstellt am Autor Eric Thielen in Dossier Theater, Featured, Meinung 71 Kommentare

71 Kommentare zu Der Kommentar – Verschwörung ohne Verantwortung

  1. Dieter

    chapeau!
    Dem ist nichts hinzuzufügen… treffend kommentiert

     
  2. Freier Bürger

    Es sollte jede Möglichkeit geprüft werden, wie man die Fraktionen die trotz Kenntnis der Finanzmisere den neuen Sibelius Vertrag absegneten, juristisch belangen kann! Dies ist so ein eklatanter Fall von Steuerverschwendung mit Vorsatz, dass man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen darf!

    Die Verantwortlichen sollten endlich Rückgrat zeigen und zurücktreten!

     
  3. Peter Buggenum

    @ Herr Thielen

    Uneingeschränkte Zustimmung! Dieses Fazit sollte man in Druckform jedem Haushalt in der Stadt Trier zukommen lassen!

    Danke noch einmal an den Trier Reporter!

    @ Freier Bürger -> ” Die Verantwortlichen sollten endlich Rückgrat zeigen und zurücktreten! ”

    Durchgehend hat sich in der Artikelserie doch gezeigt, was da für Leute im Stadtrat sitzen. Rückgrat, Verantwortung, Ehrlichkeit,Verantwortungsbewusstsein und Kompetenz sind doch Fremdworte für die. Die ganze Affäre hat auch gezeigt, dass im System etwas nicht stimmt. Wenn mehrheitlich solche Leute in den Stadtrat kommen, läuft irgendetwas schief.

     
    • Kirstin Heinz

      Es ist unglaublich, wie verantwortungslos und blind man in Sachen Sibelius gewesen ist. War nicht die massive Kritik an dem, was er auf die Bühne brachte, nicht schon ausreichend, um hellhörig zu werden.

      @ Freier Bürger -> ” Die Verantwortlichen sollten endlich Rückgrat zeigen und zurücktreten! ”

      Natürlich sollten sie das und es sollte in der Tat geprüft werden, ob und wie man die Fraktionen die trotz Kenntnis der Finanzmisere den neuen Sibelius Vertrag absegneten, juristisch belangen kann. Das wäre nicht mehr als richtig, könnte es ihre Nachfolger doch zu mehr Umsicht bewegen.

       
  4. Freier Bürger

    Die rechtswidrige Verwendung öffentlicher Mittel ist eine nach § 266 Abs. 2 Alt. 1 und 2 StGB strafbare Untreue. Vor allem geht es dabei um die Kritik der in Rechtsprechung und Schrifttum vertretenen Auffassung, bei der Schadensermittlung seien Vermögensvorteile und Vermögensnachteile zu “saldieren”, so daß ein Schaden nur zu bejahen sei, wenn trotz erlangter Vorteile “unter dem Strich” ein Nachteil verbleibe. Die Kernthese lautet: Jede vorsätzlich haushaltsgesetzwidrige Entscheidung über die Verwendung öffentlicher Mittel ist eine nach § 266 Abs. 1 StGB strafbare Untreue. Der tatbestandsmäßig erforderliche Nachteil der öffentlichen Hand besteht – vereinfacht formuliert – schlicht darin, daß “das Geld weg ist”. Wenn der Täter weiß, daß sein Verhalten mit den Haushaltsgesetzen unvereinbar ist und möglicherweise zu einem Nachteil des Vermögensinhabers führt, hat er sog. bedingten Vorsatz und ist daher wegen Untreue strafbar, wenn er dennoch handelt. Mehr ist für die Strafbarkeit nach § 266 StGB nicht erforderlich.

    Damit kann nun Anzeige gegen die Fraktionen erstattet werden, die Sibelius Vertrag trotz der bekannten roten Zahlen im Millionenbereich verlängerten! Das war absolut bedingter Vorsatz!

     
    • Rainer Landele

      inwiefern ist dieser paragraph auf die stadträte bzw. die fraktionen anwendbar?

      und warum erstatten sie keine anzeige?

       
  5. Hubert Hansen

    Eigentlich müsste Trier unter Zwangsverwaltung des Landes gestellt werden, damit nicht noch mehr S…. angerichtet wird.

     
    • flughafen_hahn

      “Eigentlich müsste Trier unter Zwangsverwaltung des Landes gestellt werden, damit nicht noch mehr S…. angerichtet wird.”

      Ich fürchte dann wird Trier an Scheinfirmen in China verkauft…(siehe Flughafen Hahn Skandal).

       
  6. Steuerzahler

    Ich warte bis heute auf den Satz eines Stadtrates oder Ausschussmitgliedes, der einfach lauten müsste: Trierer, wir haben Scheiße gebaut, wir wissen das und entschuldigen uns dafür!

     
  7. Volker Zemmer

    Punktlandung! Der Stadtrat muss zurücktreten (oder sich auflösen), die Ausschüsse ebenfalls, dann muss es Neuwahlen geben, damit die Bürger entscheiden können.

     
  8. Peter Buggenum

    @Steuerzahler + Volker Zemmer

    Sie gehen beide immer noch davon aus, dass diese Leute Anstand oder Rückgrat besitzen. Das ist doch ganz offensichtlich nicht der Fall.

    Ganz im Gegenteil: es wird darauf hinauslaufen, dass Forderungen dieser Art als “Hetze”, “Rechtspopulismus” oder “undemokratisch” diffamiert werden.

    Ich bin der Ansicht, dass die ganze Affäre eine grosse Schwachstelle unseres Systems aufzeigt, auf das diese lupenreinen “Demokraten” im Stadtrat — wahrscheinlich nicht zu unrecht – hoffen.

    Demokratie in der vorliegenden Form setzt einen informierten Bürger voraus. Leider wird es darauf hinauslaufen, dass die Mehrheit der Bürger nicht die vorbildliche Darstellung des Trier Reporters verfolgt hat. Das merke ich in meinem persönlichen Umfeld. Die Leute sind entsetzt, nachdem sie nachlesen konnten, was da im Rathaus sitzt. Nur: wer macht das schon? Auf die Uninformiertheit der Mehrheit hoffen diese “Demokraten”, machen wir uns da nichts vor.

    Für mich waren die Reaktionen der Verantwortlichen im Rahmen der diversen Artikel bezeichnend und erhellend. Nehmen wir nur einmal als Beispiel Herrn Dominik Heinrich von den Grünen auf die Nachfrage für eine Begründung dieser Steuerverschwendung:

    ” Dominik Heinrich 14. November 2016

    @Peter Buggenum: engagieren Sie sich, gründen Sie eine Partei, treten Sie bei einer ein oder wirken als Parteiloser mit. Zeigen Sie, dass Sie es besser können. Lassen Sie sich zu einer Wahl aufstellen – wenn Sie den Mut haben, den eigenen “Namen glasklar zu benennen”!”

    So sieht heutzutage die Basisdemokratie der Grünen aus. Keine sachliche fundierte Argumentation, stattdessen plumpe Anmache.Was von Teuber & Konsorten kam, war inhaltlich auch nicht besser.

    Wir wissen jetzt Bescheid. Im Grunde genommen müsste man sich jetzt einfach überlegen, wie man die Wähler über dieses Problem im Rathaus besser informieren kann.

    Jeder Klardenkende würde in Kenntnis dieser Fakten niemanden mehr von den bislang im Stadtrat vertretenen SPD,CDU, Linken oder den Grünen wählen.

     
    • Kevin

      @ Peter Buggenum:

      Sie schreiben: “Ich bin der Ansicht, dass die ganze Affäre eine grosse Schwachstelle unseres Systems aufzeigt.”

      Dass für Sie alle Parteien bis auf die AfD aufgelöst und abgewählt gehören, wissen wir ja. Was ist denn nach Ihrer Auffassung die Alternative zu unserem System? Die Einparteiendiktatur der AfD?

       
    • Rainer Landele

      zu behaupten, da hätte ein personenkreis kein rückrat und keinen anstand ist also keine hetzte?

      der gesamte beitrag dient – mal wieder – nur dazu, zu behaupten, wie shice und undemokratisch das system ist. welches sie durch was ersetzen möchten…

       
  9. Der Beschwerdeführer

    @ Freier Bürger: vielen Dank für die gesetzliche Ausführung. Mir geht es nur wie bei vielen anderen deren Dingen tierisch gegen den Strich, dass sich immer alle Beschweren und glauben, alles mögliche zu wissen, was man wie in diesem Fall juristisch tun kann. Die Frage die sich dabei stellt ist einfach: Wenn Sie sagen und wissen, dass eine Straftat vorliegt, und Sie sagen, dass man damit Anzeige erstatten könne, warum tun Sie es dann nicht? Warum Beschweren sich immer nur alle und verbreiten Unmut anstatt auch wirklich etwas zu TUN? Beschweren kann sich jeder. Aber kaum einer hat die Eier in der Hose auch tätig zu werden. Das gilt für jeden hier.
    Genau darauf bauen die Damen und Herren Feierabend- und Berufspolitiker mittlerweile. Ansonsten würden sie es ja lernen.
    Statt sich zu beschweren, sollten Sie alle tätig werden und etwas gegen diese Missetat unternehmen. Dann würde es auch mehr Frieden unter den Bürgern geben.

    @ reporter: Vielen Dank für Ihre gute Arbeit.

     
  10. Meinung

    Sie haben doch Sibelius tot geschrieben. Soll er doch bleiben, offensichtlich bekommt er so viel Abfindung, weil man ihm nichts nachweisen kann

     
    • Sascha

      Herr Sibelius, nehmen Sie ihr Geld, fahren Sie nach Hause und schreiben Sie bitte nicht mehr hier. Danke.

       
  11. Robert Friedrich

    Auf den Punkt gebracht! Das Theater ums Theater dürfte somit nur die Spitze eines Eisberges sein. Einfach erschreckend. Aber so funktioniert es. Da stimmt doch im System schon etwas nicht. Im kleinen und im Großen. Im Zusammenhang von Rücktritten und Neuwahlen bekommen Slogans wie “verrückt Euch” und “Alles bleibt anders” eine ganz neue Bedeutung. Es bleibt die Frage: Cui boni? Wer profitiert von diesen Skandalen? Stoff für die Themenwagen der 5. Jahreszeit gibt es nun genug! Bin mal gespannt, wie mutig die Narren sind.

     
  12. Kevin

    Nur weil Ihnen ein Stadtratsbeschluss nicht gefällt, fordern Wutbürger den Rücktritt der Stadtratsmitglieder und verlangen Neuwahlen. Welch fragwürdiges Rechts- und Demokratieverständnis offenbart sich da?

    Mit diesen Forderungen sind die Wutbürger eine absolute Minderheit (aber zugegeben laute)!

    Und dies gilt auch für die AfD, die in den Kommentaren zweifelhaftes Lob erhält: Eine Minderheitenpartei, die auf der Welle von Stimmungsmache und Verschwörungstheorien schwimmt. Heiße Luft und nichts dahinter!

     
  13. Gertrude Schopf

    Sibelius hat immer betont, dass er arbeiten möchte. Nun zahlt man ihm 300.000 fürs Nichtstun. Warum? Damit er den Mund hält und keine Skandale aufdeckt? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass er großartiges Theater ermöglicht hat.

     
    • Anna Majewski

      Frau Schopf, welche großartigen Stücke haben Sie in der letzten Spielzeit gesehen? Was war daran so großartig, dass es diese Defizite und wenigen Zuschauer rechtfertigen könnte? Sie hatten inspirierende Abende, das mag sein. Sollte man aber nicht das Ganze im Blick haben?

       
    • Sascha

      Nein, damit er sich verkrümelt und keinen weiteren Schaden anrichtet. Dafür bekommt er das Geld.

       
  14. Anna Majewski

    Bravo an den Trier-Reporter. Bitte überbringen Sie sämtlichen Vorgänge der Landesregierung in Mainz, Trier ist überfordert. Wie man aus ideologischer Verblendung Benenner von Unrecht, Korruption und Misswirtschaft aus Prinzip nicht anerkennt und dagegen arbeitet, will mir beim besten Willen nicht einleuchten

     
  15. Dieter

    Bei allem Gemähre und wenn dann blubber … anstatt über die Vergangenheit sich aufzuregen, sollte lieber genau nachgeschaut werden was nun kommt oder kommen soll. Interessanter sind die Planungen, so denn ein Plan B überhaupt vorliegt. Wie heisst es so schön: “Aus Fehlern lerrnen” Ich bin gespannt wie die Lernkurve aussieht 😀

     
  16. Peter Buggenum

    @ Frau Majewski

    Der Landesregierung dürfte bekannt sein, was hier in Trier passiert. Herr Sven Teuber von SPD ist ja der politische “Ziehsohn” von unserer Malu Dreyer und sitzt im Landtag. Da ist er übrigens ganz “demokratisch” reingerutscht, nämlich ohne direkten Wahlauftrag vom Bürger. Unsere “Malu” ist ja jetzt auch Trierer und hat ihn mit dem Posten belohnt.

    Sven Teuber hat sich mit dem von Trier Reporter hier dokumentierten Verhalten doch geradezu für diese Aufgabe empfohlen. Steuerverschwendung in Rpfalz ist doch eine Spezialität der SPD. Ich nenne hier nur den Hahn oder den Nürburgring, alles von der Teuber “Ziehmutter” mitgetragen. Ernüchternd ist in diesem Zusammenhang mit Trier, dass die SPD trotzdem wieder gewählt wurde …..

    Darüber hinaus scheint es hier auch nicht allen klar zu sein, dass Staatsanwaltschaften NICHT unabhängig von der Politik sind. Diese sind dem Justizministerium unterstellt, das wird in RHL.Pfalz von der SPD geleitet. Staatsanwälte sind also immer in Gefahr, bei missliebigen Ermittlungen ausgebremst oder ansonsten anzuecken.

     
    • Kevin

      @ Peter Buggenum:

      mit diesem Kommentar driften Sie vollends in die Sphären der Verschwörungstheorien ab!

       
    • Jana Schollmeier

      Erstens lebt Frau Dreyer seit über 10 Jahren in Trier, zweitens ist der B-Kandidat demokratisch gewählt und stand bei der Erststimme direkt unter der A-Kandidatin auf dem Wahlzettel und drittens ist das Justizministerium FDP-geführt.

      Fakten, Herr Buggenum, Fakten!

       
  17. Marco Berweiler

    Es wird niemand zurücktreten und Neuwahlen wird es auch nicht geben.

    Aber ich hoffe und erwarte, dass zumindest endlich mal ein Umdenken stattfindet, wie solche teile skandalösen Zustände und Fehlentscheidungen künftig vermieden werden können.

    Ich bin mal gespannt, ob man dem neuen Intendanten wieder mal einen Mehrjahres-Vertrag ohne Kündigungsfrist anbietet. Warum lässt man solche Verträge nicht von einem Fachmann entwerfen und vorher prüfen? Das kostet nicht die Welt und hätte der Stadt Millionen gespart.

    Wer sucht den neuen Intendanten denn aus? Wiedermal eine ach so tolle “Findungskommission” oder vielleicht doch mal echte Fachleute, die mit Ihrer Entscheidung richtig liegen. Vielleicht sollte man diesen Herr Eich auch befragen und entsprechend mit ins Boot nehmen … er dürfte sich in der hiesigen Kulturlandschaft ja auszukennen.

    Ich hätte nie gedacht, dass sich Trier so zum Gespött machen könnte …

    Und alle die, die Sibelius immer noch als ach so tollen und genialen Intendanten lobhudeln: Der Kerl hat auf ganzer Linie versagt – und lässt sich noch mit einem golden Handschlag verabschieden.

    Wäre George Best der Intendant gewesen, so hätte dieser gesagt: “Ich habe viele Steuergelder für Gast-Schauspieler, Produktionskosten, Neben-Spielstätten und Spielplan-Änderungen ausgegeben, den Rest habe ich einfach verprasst.”

     
    • Anna Majewski

      @Dieter. Doch, es muss sich noch eine ganze Weile über die Vergangenheit aufgeregt werden- der Fall ist einfach zu pervers, um einfach zur Tagesordnung überzugehen. Natürlich muss auch nach vorn geschaut werden. In meinen Augen ist das Handeln der beteiligten Verantwortlichen verbrecherisch. Es sind in meinen Augen Lumpen und verachtenswerte Personen, welche der Allgemeinheit geschadet haben. Dass sie jetzt evtl glimpflich davon kommen und sie sich womöglich für sehr clever halten, ist um bedauerlicher. Es liegt eine große Tragik in den beiden Hauptakteuren und eine Peinlichkeit bei den verblendeten Stadträten. Nichteinsicht in die eigenen Fehler ist ein großes Übel in der Bundesrepublik. Das Davonkommen mit Abfindung und sich dabei noch gut und im Recht fühlen ist traurig. Nein für Keine Leistung kassieren ist wahrlich kein Grund stolz zu sein. In den Boden mögen beiden versinken und mit den Geldern nicht glücklich werden. Wobei ich sicher bin, dass Karl einen Großteil für gute Zwecke spenden wird.

       
  18. Friedo S.

    Die Intendanz soll ja im Frühjahr für die Spielzeit 2018/19 neu ausgeschrieben werden, bis dahin wird ja das Kollektiv aus den Spartenleitern die Geschicke des Hauses leiten. Ein “vielstimmiger Chor”, diese “glorreichen Sieben”, da kann man nur gutes Gelingen wünschen und dass im Sinne der Institution Theater Trier gehandelt wird und die Egoismen hinten anstehen. Na ja, der Schauspieldirektor Ulf Frötzschner wird zum Ende der Spielzeit 16/17 ausscheiden, in diesem Bereich knickt die Lernkurve dann ggf. wieder nach unten. Bin gespannt über die Veränderungen im Schauspielensemble. Oder doch Konstanz? Lasse mich auch gerne überraschen.

    Vielversprechend wird der ab September 2017 vorzulegende Quartalsbericht über die finanziellen Entwicklungen des Theaters sein. Ob dann das 3-Sparten-Haus weiterhin in Stein gemeißelt ist? Letztlich gilt es die Probleme in den Griff zu bekommen im Sinne einer Haushaltsdisziplin. Das Ganze hat auch etwas von “Restrukturierung”, daher darf man gespannt sein, welche Dynamiken zu Tage treten, insbesondere hinsichtlich des Personals (auslaufende befristete Verträge, weitere Kündigungen – auch Eigenkündigungen, Vertragsverlängerungen). Für die MitarbeiterInnen gilt: “LOVE IT OR LEAVE IT.”

     
  19. Apropos Lüge

    “Stattdessen wurde das städtische Presseamt genötigt, eine Lüge zu verbreiten.” “Einstimmig” sei die Entscheidung gefallen, wird behauptet. Das mag juristisch korrekt sein, der Wahrheit entspricht es nicht. Denn es gab Enthaltungen – in den Reihen der Grünen. Doch die wurden tunlichst verschwiegen.

    Das ist bestehendes Recht, siehe

    Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz, Paragraph 40 Abs.(4) Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen zählen bei der Feststellung der Stimmenmehrheit nicht mit. Bei der Abstimmung durch Stimmzettel gelten unbeschrieben abgegebene Stimmzettel als Stimmenthaltungen. Stimmzettel, aus denen der Wille des Abstimmenden nicht unzweifelhaft erkennbar ist, und Stimmzettel, die einen Zusatz, eine Verwahrung oder einen Vorbehalt enthalten, sind ungültig.

     
  20. Joachim Baron

    Ziemlich starker Tobak der Kommentar. Nur doch allzu war, wenn man mal die letzten Monaten da der letzte Akt erreicht ist, Revue passieren lässt.
    “Selten war in einer Stadt so viel politischer Dilettantismus vereint, wie in den letzten sechs Monaten in Trier.”
    So kann man es auf den Punkt bringen, dem nichts hinzuzufügen ist.
    Die juristische Spiegelfechterei ist doch nur Schaumschlägerei. Es kann ja sein, dass Hr. Sibelius ein Anrecht auf Neuvertrag hatte oder Verlängerung, wie man das jetzt auch drehen und wenden will. Darum geht’s aber doch nicht. Man hätte erkennen müssen, wie der Kommentar es richtig ausdrückt, dass sich nichts ändern wird. Deswegen hätte man im Sommer handeln müssen, damit das Chaos nicht noch größer wird.
    Das muss man von politischen Mandatsträgern erwarten dürfen, dass sie sich nicht aus Scheu vor der politischen Entscheidung auf juristische Spitzfindigkeiten zurückzieht. Da haben in der Tat ALLE versagt. Ob der Stadtrat jetzt zurücktreten muss, weiß ich nicht, Hauptsache ist doch, dass sie, hoffentlich, für die Zukunft etwas daraus gelernt haben.

     
  21. Gertrude Schopf

    @Majewski: Großartige Stücke: Sweeney Todd, Moliere, alle Tanzproduktionen (Auch die großartige Susanne Linke wurde von Ihrem so verhassten “Karl” Sibelius geholt, das Orchester wurde aufgewertet, hat in so spannenden spartenübergreifenden Produktionen wie der Marx-Oper mitgewirkt. Falsche Welt war ein absoluter Genuss, ebenso Jesus Christ, ich könnte noch viel mehr aufzählen. Allein in dieser Spielzeit gibt es mit Im Weissen Rössl, Cabaret, In 80 Tagen, Terror, Midsummer Night phantastisches Theater in Trier und es wird noch ein paar Monate so weitergehen, denn auch diese Spielzeit hat der Intendant noch entscheidend geprägt.
    Ihnen rate ich aufhören, Hass gegen Personen zu schüren und ja, Sibelius wird wohl einen großen Teil des Geldes spenden, denn so haben wir ihn kennengelernt. Das was hier alles geschrieben wird, hat mit seiner Person nichts mehr zu tun. Er wurde zur Projektionsfläche für die Wutbürger und ich schäme mich für Euer Verhalten.

     
    • Anna Majewski

      Schön, wenigstens 1 Fan 🙂 Ja in der Tat ist dieser Bösewicht eine Projektionsfläche für Wut und Hass, denn er hat kein Gewissen. Eine Verkäuferin wird wegen einer Weintraube entlassen und so ein Versager und Blender wird durch ach so clevere juristische Tricks noch belohnt. Perverse Bundesrepublik! Ich hoffe inständig, dass die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen eingeleitet werden und er noch sehr lange großen Ärger haben wird. Er hat so viel zerstört und gewütet. Was ihm eigentlich zu wünschen wäre ist nicht schreibbar.

       
    • Peter Müller

      Ist Kultur nicht für alle da? In einem anderen Post zu diesem Thema habe ich geschrieben, daß es diese Form des Theaters ist, die Menschen in Scharen vergrault. Wenn Ihnen das gefällt, ist das Ihre Sache, den meisten potenziellen Theaterbesuchern scheint das aber nicht zu gefallen. Trier und auch Sibelius sind hier nur eines von vielen Beispielen. Das Subventionstheater hat ausgedient, privatwirtschaftlich organisierte Theater kommen ohne öffentliche Zuwendungen aus und sie spielen vor allem für die Zuschauer und leisten dabei Hervorragendes. Die Arroganz, die aus Ihrem Post spricht, ist mit dafür verantwortlich, daß Populismus immer wieder aufs neue entsteht.

       
    • Till Rickelt

      Fakt ist aber auch, dass Karl Sibelius bis jetzt wenig getan hat, um dem negativen Bild eines vor allem am eigenen finanziellen Vorteil interessierten Absahners entgegenzuwirken. Für mich, der das ganze nur aus der Ferne verfolgt, ist bspw. unverständlich, warum er nach dem Bekanntwerden der finanziellen Schieflage nicht auf die (ihm vertraglich zustehende) Extra-Vergütung für seine Schauspieler-Auftritte oder wenigstens auf das Honorar für das abgesagte NeroHero-Projekt verzichtet hat. Das wären zwar alles nur symbolische Summen gewesen, aber gerade wegen dieser Symbolik auch ein wichtiges Zeichen der Bereitschaft, selbst Verantwortung für die verfahrene Situation zu übernehmen. Auch die Höhe der jetzt ausgehandelten Abfindungssumme trägt angesichts der exitenzbedrohenden Finanzlage des Theaters nicht unbedingt dazu bei, diesen negativen Eindruck zu revidieren. Dass Sibelius tatsächlich einen wesentlichen Teil der Summe spendet (vielleicht an die Stadt Trier, die kann das Geld ja gerade gut gebrauchen?), kann ich mir angesichts seines bisherigen Verhaltens allerdings nicht nicht so recht vorstellen (und ich fände es in der aktuellen Situation sogar verständlich und legitim, wenn er zuerst die eigene finanzielle Absicherung und die seiner Familie im Auge hat).

       
    • Sind Sie es?

      Herr Sibelius?

       
  22. Alfred Hamod

    Ich danke allen Mitarbeitern/innen des Theaters für Ihre tolle Leistung und Ihr großes Engagement – für all die Kraft , die Ihr habt , dieses ganze Elend hier auszuhalten . Danke für all die Künstler und Musiker , die täglich auf der Bühne stehen und einen hervorragenden Job machen – all das psychisch durchstehen müßen – den täglichen shitstorm zu ertragen – spielen zu müßen und zu lächeln . Ihr alle seid großartig !

     
    • Dr. Norbert Fischer

      sibelius himself

       
      • Misery

        Sehe ich auch so. Er ist es selbst.Zeit hat er ja jetzt. Der berechtigte Shitstorm richtet sich hier von Keinem gegen die MitarbeiterInnen, welche gute Arbeit leisten. Er ist doch ein wirklich verlogenes und heuchlerisches Wesen! Biegt selbst dein Versagen noch zurecht.Statt ehrenhaft die Öffentlichkeit zu suchen,sich wenigsten zu entschuldigen, zu erklären wie er es sonst nur zu gern tat. Was hatte er für ein Netzwerk an Lobhudlern. Möge er nirgendwo einen Fuß mehr an in ein öffentliches Theater hineinbekommen.

         
        • Fragender

          Hat er schon eine Stiftung gegründet, damit er weniger Steuern von seinen 300.000 Euro Abfindung zahlen muß? Aber er ist ja Österreicher, da gilt ein Doppelbesteuerungsabkommen und Stiftungen sind dort noch populärer als bei uns. Trierer seid froh diesen Herrn mitsamt seiner Rose los zu sein. Jetzt kann er vielleicht noch in Travestieshows auftreten und natürlich in Talkshows über die leidvollen Erfahrungen in der Provinz an der Mosel und in Niederbayern berichten. Gegen Cash natürlich bei Maischberger und Co.

           
  23. Freier Bürger

    Schon lustig mit anzusehen, wie die ganzen Sibelius-Jünger, die wohl auch von ihm mit allerlei Pöstchen auf Steuerzahler Kosten versorgt wurden, nun hier auf die Tränendrüse drücken und ihn und die armen, traumatisierten Künstler als Opfer darstellen.. 😉

    Hier haben sich sogenannte Künstler und Schauspieler mit Hilfe einer Altparteien Combo, die sich dem linksgrünen Zeitgeist unterwarf, massiv bereichert und der Stadt Trier hohen Schaden angerichtet! Nicht mehr und nicht weniger! Sibelius zog das gleiche Spielchen in Eggenfelden ab und als dort die Luft dünn wurde und die Kritik größer, nutzte er die Naivität der Trierer halt gnadenlos aus! Er ist wie eine Heuschrecken Plage die weiterzieht und überall wo sie war, nur Brachland hinterlässt!

    Er hat sein ganzes schauspielerisches Talent in die Waagschale geworfen und der Stadt Trier damit immensen Schaden angerichtet! Egger, ein Möchtegern Jurist, der nicht mal in der Lage ist, einen einfachsten Arbeitsvertrag im Sinne seines Dienstherrn zu entwerfen und die Altparteien haben das Treiben dieses Laienschauspielers dazu massiv unterstützt und sich absolut mitschuldig gemacht!

    Und dafür das Herr Sibelius ein angeblicher “Friedensforscher” sein soll, hat er sich am Theater aber mit sehr vielen Mitarbeitern ziemlich unfriedlich in der Wolle gehabt, was wiederum der Stadt viel Ärger und Kosten verursachte!
    Ein reiner Schauspieler eben!
    Es bleibt zu hoffen, dass die Staatsanwaltschaft Trier den beiden Bankrotteuren juristisch etwas nachweisen kann, um so der Stadt die Möglichkeit auf Schadenersatzklage einzuräumen!

    Für die Zukunft sollte die Stadt Trier die Verträge von echten Fachleuten erstellen lassen und vor allem keine langfristigen und auch keine so hoch dotierten Verträge mehr machen! Das ganze Theater ist sowieso mit 220 Mitarbeitern überdimensioniert und für eine kleine “Großstadt” wie Trier einfach auf Dauer nicht zu finanzieren!

    Ich hoffe die Bürger zeigen dem Stadtrat schon bei den nächsten Wahlen, was sie von dieser Politik halten und wählen Alternativ! Schönes Wochenende!

     
    • Peter Binsfeld

      …und schön zu sehen, wie die AfD-Anhängerschaft hier unter immer neuen Namen zur Vortäuschung einer Meinung “des Volkes” ihre leicht wiederzuerkennenden Sprechblasen absondert (“Altparteien”- “Lügenpresse” – “Zeitgeist” etc.).

       
  24. Freud

    Die AfD hat im Stadtrat gegen die Kündigung von Sibelius gestimmt! Nicht wegen der hohen Abfindungssumme – das ist nur ein vorgeschobenes Argument – sondern um noch möglichst lange auf dieser Wutwelle reiten und auf Stimmenfang gehen zu können.

    Das beweist: der AfD geht es nicht um das Wohl der Stadt und seiner Bürger. Es geht ihr darum Zwietracht zu stiften und das “System” zu destabilieren. An Problemlösungen ist sie nicht interessiert.

     
  25. Michael Frisch

    @Freud: Mit Verlaub, das ist völliger Unfug. Einem Antrag, der die absolut richtige Vertragsauflösung mit einer horrenden Abfindung von 300.00 € verknüpft, könnten wir als AfD nicht zustimmen. Wenn wir das getan hätten, wäre der Aufschrei zu Recht groß gewesen: AfD stimmt dafür, einem Steuerverschwender auch noch mehrere hunderttausend Euro hinterher zu werfen. Von daher war das Abstimmungsverhalten vollkommen konsequent. Wir tragen nicht die Verantwortung für die politischen Versäumnisse der anderen Fraktionen und deshalb sind wir auch nicht bereit, jetzt unseren Kopf dafür hinzuhalten.
    Dass das Thema Theater die Stadt noch lange beschäftigen wird, davon ist auszugehen. Aber das liegt nicht an der AfD, sondern an denen, die den ganzen Schlamassel angerichtet haben. Leider haben wir von dieser Seite bis heute nicht ein Wort der Entschuldigung gegenüber den Trierer Bürgern und Steuerzahlern gehört.
    Zur Lösung der aktuellen Probleme gibt es jetzt keine guten Wege mehr. Die waren da, aber die Ratsmehrheit und die Verwaltung haben sie ausgeschlagen. Was bleibt, sind katastrophale Folgen und eine rückhaltlose Aufklärung der Verantwortung. Letzterem dient unter anderem die Strafanzeige, die die AfD gegen Egger und Sibelius gestellt hat. Zur langfristigen Lösung der Theaterprobleme haben wir zudem zahlreiche Vorschläge gemacht. Leider wird alles abgelehnt, wenn und weil es von der AfD kommt. Das ist genau das, was wir immer als ideologiegeleitete Klüngelpolitik der Altparteien angeprangert haben. Sie ist nicht geeignet, im sachorientierten Diskur die besten Optionen für unsere Stadt und unsere Bürger zu finden.
    Und was das “System” betrifft: Die AfD möchte keineswegs das demokratische System als solches destabilisieren, wie Sie schreiben. Ganz im Gegenteil: wir wollen es stärken, indem wir mehr Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie einfordern. Wir wollen aber sehr wohl das verkrustete und verfilzte System derjenigen Parteien durchbrechen, die sich “den Staat zur Beute gemacht haben” (Zitat Altbundespräsident Richard von Weizsäcker). Hier ist vieles zu tun, um wieder wirklich demokratische Prozesse zur Geltung zu stärken, die das Volk als den eigentlichen Souverän unseres Staates respektiert.

     
    • Freud

      @Michael Frisch:

      Über die Abfindung in Höhe von 300.000 € kann man sich in der Tat ärgern. Sie verschweigen in Ihrem Kommentar aber bewusst die Tatsache, dass die Abfindung das Ergebnis eines juristischen Vergleichs war.

      (Nachzulesen unter http://www.trier.de/Startseite/broker.jsp?uMen=4cc4fbd0-1d9c-d311-c258-732ead2aaa78&uCon=8c87075f-d4e5-7851-a88c-a0b40a348b02&uTem=02f7089a-29fc-6c31-e777-d8b132ead2aa)

      Sie wissen ganz genau, dass es arbeitsrechtlich keine Handhabe gibt und dass die Stadt Trier – wenn sie dem Vergleich nicht zugestimmt hätte – entweder Sibelius weiterhin hätte beschäftigen oder einen Rechtsstreit eingehen müsste, der am Ende der Stadt noch viel mehr kosten würde.

      Es bleibt der fade Beigeschmack, dass es Ihnen nur um Effekthascherei geht.

      Und was die Position der AfD und ihrer Anhänger zum Thema anbelangt: sie ist glitschig wie nasse Seife und wechselhaft.

       
      • Karl Haesser

        Sie verkennen die Situation, nach §266 ff hätte der Stadtvorstand eine Strafanzeige gegen Sibelius stellen und fristlos, sowie ohne Abfindung kündigen können!
        Wie einst bei Gönnewein in Stuttgard!

         
        • Freud

          @ Karl Haesser:

          Sie sind sicherlich Vollhurist – wenn nicht gar promiviert oder habilitiert. Und als solcher können Sie natürlich auch beurteilen, dass die von der Stadt beauftragten Rechtsanwaltskanzleien, das Rechtsamt und auch die Juristen Leibe und Egger keine Ahnung haben.

           
    • Johann

      “Leider wird alles abgelehnt, wenn und weil es von der AfD kommt.”
      Wie kommen Sie bitte darauf, Herr Frisch? Hat denn etwa einer der Stadträte behauptet, er würde den Antrag aus diesem Grund ablehnen? Es geht in der Tat um die wichtigste Kulturinstitution der Stadt und eben nicht um parteitaktische Spielchen. Also bitte bei den Fakten bleiben.

       
    • Misery

      Ich möchte Sie unterstützen in Ihrer Argumentation, obwohl ich Ihre Partei nicht wählen werde und in vielen Punkten nicht einverstanden bin. Soviel zum Thema AfD Leute unterstützen hier mit Sprechblasen. In der Theatersache hatte Sie aber den Finger drauf und die Verantwortlichen sind ideologisch verblenden, wähnen sich moralisch überlegen und machen dann aber so gravierende Fehlentscheidungen, ohne Einsicht oder gar Verantwortung übernehmen zu wollen. Das ist erbärmlich, jämmerlich und ebenfalls nicht wählbar!

       
  26. Parteilos

    @frisch: Weizsäcker dreht sich jetzt sicher im Grab um, weil Sie als Vertreter der AfD es wagen, ihn zu zitieren.

     
  27. Michael Frisch

    Natürlich war die Abfindung die Folge eines Vergleichs – das ist bei Vetragsauflösungen so üblich. Dass ein Rechtsstreit bei einer Kündigung teurer geworden wäre, ist zumindest sehr fraglich. Auf jeden Fall hätte man ihm im Juli keinen Vertrag geben dürfen, aber dafür ist eben nicht die AfD verantwortlich, sondern die anderen Fraktionen. Die AfD war die einzige Partei, die in dieser Sache immer die gleiche Position vertreten hat, im Gegensatz zu allen anderen. Insofern stellt Ihre Aussage die Tatsachen exakt auf den Kopf.

     
    • Freud

      @ Herr Frisch:

      Verwechseln Sie bitte ihren persönlichen Standpunkt nicht mit den offiziellen Verlautbarungen der AfD und erst recht nicht mit denen der (auch führenden lokalen) AfD-Mitglieder sowie deren Anhängerschaft in sozialen Netzwerken, die schon mit Beginn der Sibelius-Zeit begannen (zu einem Zeitpunkt als das Schulden-Desaster am Theater kein Thema war).

      Dort wird gegen das Theater als kulturelle Einrichtung gewettert, dessen Schliessung gefordert, Sozialneid geschürt und die Darstellungen der Stadtverwaltung wurden entweder ignoriert oder als “Lügen” diffamiert. (Ein Zufall, dass auf der AfD-Webseite stimmungsmachende Umfragen und sich widersprechende Mitteilungen gelöscht wurden? Nein!)

      Sie, Herr Frisch, sind das nette Gesicht der Trierer AfD, aus dem moderate, vernünftig erscheinende Worte hervorsprudeln. Ich unterstelle Ihnen nicht, die Öffentlichkeit über Ihre tatsächlichen Absichten und Gedanken zu täuschen.

      Aber die Kommentare Ihrer Anhänger zeigen die wahre Gesinnung der AfD: Verschwörungstheorien, Hass gegen “Altparteien” und alles “Fremde”, Angst vor Veränderung sowie fehlender Respekt vor Andersdenkenden.

       
      • Karl Haesser

        Die AfD war die einzige Partei im Stadtrat, die der Vertragsverlängerung in Juni nicht zugestimmt hat, da bereits zuvor durch den Rechnungsprüfungsausschuss die eklatante Misswirschaft zu tage kam – dennoch haben alle anderen Parteien einer Vertragsverlängerung zugestimmt!!
        Auch war es der Reporter, der den geheimen Prüfbericht öffentlich machte und es war die AfD die Strafanzeige erstatte – Stadtvorstand, CDU, SPD, Grüne, FWG, FDP usw. haben bislang nichts getan, um die massiven Verfehlungen von Dr. Sibelius und Thomas Egger zu ahnden – nein sie werfen beiden noch viel Geld für ihre Fehlleistungen hinterher.
        Auch will man den Prüfbericht nicht öffentlich machen – man will wohl die peinlichen Details vertuschen.
        Trier dankt dem “Verräter” im Rathaus, dem Reporter für die Veröffentlichung und besonders der AfD für ihren Stafantrag!!
        Bis zur nächsten Wahl- hoffe das dann noch mehr AfD-ler vom Kaliber Michael Frisch im Stadtrat sitzen!

         
      • Misery

        “die schon mit Beginn der Sibelius-Zeit begannen (zu einem Zeitpunkt als das Schulden-Desaster am Theater kein Thema war).” Aber in Eggenfelden schon, nicht wahr? Außerdem ist das Thema nicht AfD sondern der Theaterskandal. Die Veränderungen in Trier, welche mit der neuen Intendanz kamen, haben neben vielen neuen schönen Impulsen und Leistungen aber eben auch einen massiven Schaden angerichtet. Und darum geht es. Und es müssen Menschen zur Verantwortung gezogen werden klipp und klar. Einstehen für Fehler kann und darf doch kein Fremdwort sein. Niemand reißt den Schuldigen den Kopf ab, aber es ist schwer zu vermitteln, dass alles so glimpflich ablaufen soll und mit “goldenem Handschlag”- Dass es rechtlich so möglich ist, macht es doch nicht besser oder in Ordnung.

         
  28. Peter Buggenum

    Berücksichtigt man die eigentliche Thematik des Artikels, unter dem hier jetzt gepostet wird, und den hier genannten Fakten ist der Verlauf der Diskussion interessant. Z.B. der Kommentar der aufstrebenden SPD Nachwuchskraft Schollmeier.

    Konkret geht es hier um eine unter rationalen Gesichtspunkten nicht nachvollziehbare Verschwendung von Steuergeldern und ein katastrophales Politkversagen.

    Der Reporter hat die wahren Motive der CDU, Grünen, SPD u.s.w. mit beispielloser Präzision entlarvt.

    Fraktionszwang, kleinliches Machtdenken,Lügen, Intrigen, Ignoranz und eine erträgliche Arroganz gegenüber den Wählern.

    Aufschlussreich und bezeichnend waren für mich vor allem die Reaktionen der Verantwortlichen, z.B. von Herrn Teuber oder Herrn Heinrich im Rahmen der Artikelserie.

    Nehmen wir einmal als Beispiel die Reaktion des Herrn Teuber im Rahmen des Artikels ” Bugwelle am Augustinerhof “.

    Im Rahmen dieses Artikels wurde immer deutlicher, was gelaufen war. Trotz Kenntnis der Fakten wurde also der Vertrag des Ausnahmekünstlers verlängert und damit sehenden Auges ein weiteres gigantisches Defizit herbeigeführt.

    In der Kommentarfunktion des Artikels hatte ich dann nach einer Stellungnahme und Erklärung von den VERANTWORTLICHEN gefragt.

    Und siehe da: Herr Teuber von der SPD war bereit, die kritischen Fragen zu beantworten. Das fand ich erst einmal gut.

    Herr Teuber schrieb u.a. als Kommentar im Rahmen des Reporter Artikels ” Bugwelle am Augustinerhof ”

    —————————————–

    Teuber, Sven 31. Oktober 2016

    Ich erwarte kein Extralob, sondern nur die Wahrnehmung von Fakten, Respekt und sachliche Kritik.

    ——————————————–

    Es steht jedem frei, sich den weiteren Verlauf in der Kommentarfunktion des Artikels anzuschauen. Getrickse, Schuldzuweisungen an andere, u.s.w. So verhalten sich also Leute, die glauben, unsere Interessen zu vertreten.

    ——————————————–

    Keine Antwort gab es von Herrn Teuber auf die Bitte nach einer konkreten Begründung, warum der Vertrag mit Sibelius TROTZ Kenntnis des Prüfungsberichtes und den sich daraus ergebenden Konsequenzen abgesegnet wurde. Auch meine Frage warum er denn nach diesem Desaster der Meinung ist, dass er zukünftig noch die Interessen der Trierer Bürger glaubhaft vertreten kann, liess er dann lieber unbeantwortet.

    Da war es mit öffentlichen Transparenz und Bürgernähe schnell vorbei.

    Das Fazit des Trier Reporters lässt doch eigentlich wenig Spielraum für andere Schlussfolgerungen.

    Ich zitiere jetzt aus dem Artikel, zu dem hier gepostet wird:

    ” Den Trierer Kommunalpolitikern aber ist dieser Vorsatz durchaus nachzuweisen. Denn sie wussten, waren informiert und hätten handeln können. Dass sie es nicht taten, war Vorsatz. ”

    ” Der Öffentlichkeit soll verkauft werden, dass man Sibelius einen neuen Vertrag anbieten musste. Wieder werden fadenscheinige juristische Gründe vorgeschoben, die ebenso haltlos wie abstrus sind.

    Sie folgten den Fraktionsdisziplinen, die innerhalb der politischen Verschwörung die Vorgaben machten. ”

    ” massive politische Verschwörung gegen die Bürgerschaft ”

    Diese Aussagen sind indiskutabel,weil sie von Herrn Thielen perfekt recherchiert und belegt sind.

    Trotz der bekannten Fakten wundern sich hier Teilnehmer immer noch über Politkverdrossenheit und die teilweise aggressiven Reaktionen? Ich finde diese nachvollziehbar.

    Wer kann in Anbetracht der von Herrn Teuber geliebten “Fakten” diesen Leuten noch vertrauen?

    Was läuft in der politischen Kultur hierzulande schief, dass diese Leute nicht zurücktreten und dass beispielsweise Herr Teuber jetzt auch noch im Landtag sitzt?

    Zum Thema AFD. Im Unterschied zu vielen anderen hier bewerte ich das rein faktenorientiert. Diese Partei hat von Anfang an klar Stellung bezogen und auf die Gefahren hingewiesen. Das ist aufgrund der von Herrn Teuber so geliebten Fakten völlig unstrittig.

    Die verzweifelten Versuche einiger unverbesserlicher Ideologen die Fakten zu ignorieren und hier Nebelkerzen anzuzünden, wird hoffentlich nicht funktionieren.

    Diese Leute im Stadtrat müssen zurücktreten und ihre Pöstchen räumen, wenn noch irgendein Rest an Verantwortungsgefühl gegenüber dem Wähler vorhanden sein sollte. Das werden sie natülich nicht machen, das ist klar.

    Die entsprechenden Konsequenzen sind aber auch klar. Damit hat dieser Stadtrat beste Werbung für die von ihnen so verhasste AFD gemacht.

     
    • Kevin

      @ Peter Buggenum:

      Sie wiederholen sich und werden nicht müde, jeden Kommentar mit Lobeshymnen auf die AfD zu verbinden. (Anscheinend wollen Sie dort Karriere machen).

      Sie haben sich oben als Verschwörungstheoretiker geoutet (Zitat: “Darüber hinaus scheint es hier auch nicht allen klar zu sein, dass Staatsanwaltschaften NICHT unabhängig von der Politik sind.”). Somit passen Sie sehr gut zu einer Partei, die sich bis heute nicht eindeutig von der “Libertären Bewegegung”, volksverhetzenden Reden der PEGIDA und Rechtspopulismus distanziert hat.

      Glauben Sie ernsthaft, dass Jemand außerhalb der AfD auf Ihre abstruses Weltbild eingeht?

       
  29. Peter Buggenum

    @ Kevin

    Du sollst doch die Finger von Papas Computer lassen!

     
    • Jana Schollmeier

      “Aufstrebende Nachwuchskraft” – Herr Buggenum, Sie wissen mehr als ich…

      Ich ziehe es jedenfalls vor, über die Sache statt über meine Person zu disktuieren. 🙂

      Und Sie müssen sich schon gefallen lassen, dass man Ihre Verschwörungstheorie mit Fakten widerlegt…

       
  30. Kevin

    @ Peter Buggenum:

    Die Arroganz passt zu Ihrer Besserwissergesinnung!

     
  31. Freier Bürger

    Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose hieß es doch mal 😉 😀
    Der kleine Kevin ist sicher bei der Antifa und sieht hinter jedem, der sich nicht dem kulturmarxistischen-linken Gender-Pädophilie und Deutschland verrecke Zeitgeist beugen will, einen pöööösen Rechtsradikalen Nazi. Also wird munter die Nazikeule geschwungen, wenn man keine sachlichen Argumente mehr hat!
    Da könnt ihr linken Deutschland Hasser noch so viel geifern und hetzen, den Aufstieg der freien, konservativen Parteien, von mir aus nennt sie Rechtspopulisten, werdet ihr nicht aufhalten können!
    Macht nur so weiter liebe Altparteien und Polit Eliten in Brüssel, Berlin, Mainz und die Dilettanten Ansammlung im Stadtrat Trier! Die Bürger werden es euch heimzahlen, an den Wahlurnen! Donald Trump war nur der Anfang! Diese völlig abgehobene Politik Kaste die sich fett frisst an den Steuergeldern der kleinen Bürger und das Land ruiniert, gehört in die Wüste gejagt!

     
    • Kevin

      @ Freier Bürger:

      Warum die Wehleidigkeit? Wo habe ich die “Nazikeule” geschwungen? Bitte lassen Sie diese dumpfen Unterstellungen!

      Ich empfehle Ihnen den Namen zu wechseln. Er erinnert zu sehr an “Reichsbürger” – und das ist sicherlich nicht Ihr anliegen.

      Und um Sie richtig zu ärgern, verrate ich Ihnen ein Geheimnis: ich liebe dieses Land, stehe zu Deutschland und möchte unsere Demokratie verteidigen. Ich denke, das unterscheidet uns.

       
    • Rainer Landele

      yeah! freier bürger an die macht. wird alles besser dann…

       
    • Freiherrrrrrrr Bürger

      Sie haben in Ihrem Leben noch nicht viel auf die Reihe bekommen, so frustriert wie Sie sich anhören, oder? Und lernen Sie doch bitte mal die deutsche Rechtschreibung, wenn Sie schon so deutsch sind!
      Ich würde an Ihrer Stelle zunächst mal mit den Satzzeichen anfangen. Wenn Sie es dann können, haben Sie vielleicht endlich mal ein Erfolgserlebnis in Ihrem Leben. Vielleicht werden Sie dann auch ein wenig freundlicher, wer weiß?!
      Ich finde ja, dass man mit diesen “Reichsbürgern” viel zu milde umgeht. Soll man Sie doch ernst nehmen, wenn Sie die Bundesrepublik nicht anerkennen wollen. Entzug des Stimmrechts, Entzug jeglicher Sozialleistungen, Entzug des Personalausweises usw. 😉 Ausbürgern geht ja leider nicht.
      Wo kommen diese ganzen frustrierten, unzufriedenen Personen plötzlich rausgekrochen? Was haben Sie persönlich für die Gesellschaft geleistet in Ihrem Leben? Und dann rennen die Zukurzgekommenen einem Trump hinterher, der ein Milliardär ist und selbst zum Establishment gehört. Der für sein Reichtum nie richtig gearbeitet hat, da er alles von seinem Vater geerbt hat. Der schon mehrere Insolvenzen hingelegt hat. Der die Gründung einer Universität vorgetäuscht und Studenten betrogen hat usw. Wie verballert kann man sein? Und die AfD, war in Ihrem Wahlprogramm für eine Kürzung des Arbeitslosengeldes bzw. der Sozialleistungen und für einen schönen Steueransatz, der die Reichen begünstigt hätte! 😉 Alles überhaupt so mitbekommen?!

       
  32. Freier Bürger

    @ Kevin: Danke das sie mich bestätigen.;) Reichsbürger HAHA 😀 Die Nazikeule ist alles was ihr völlig realitätsfernen Linken Kulturmarxisten noch habt um die aufgeklärten Bürger mundtot zu machen.

    Das zieht aber immer weniger! Welche Demokratie wollen sie denn verteidigen? Die Grundgesetzbrüche einer völlig enthemmten linken Altparteien Combo in Berlin, die ihren Eid fast täglich bricht und Deutschland nur massiv schadet? Geduldete sogenannte “Kinderehen” die nichts anderes sind als kranke, perverse Pädophilie? Das einschleusen von Islamisten Terroristen? Sie sehen, es gäbe viel zu verteidigen an der Demokratie, aber anders als sie es wahrscheinlich meinen!

    Und um wieder zum Theater zurück zu kommen. In Trier ist Demokratie gar nicht mehr vorhanden, wenn ALLE Parteien immer an einem Strang ziehen und alle das gleiche tun! Das ist sicher nicht im Sinne der Demokratie, eher im Sinne des von Leuten wie Herr Landele so sehr geliebten Sozialismus!

    Gut das es noch mutige Menschen gibt, die sich diesem Wahnsinn und dieser ganzen Gleichmacherei entgegen stellen, auch wenn sie dafür mit eurer Nazikeule geprügelt werden!

    Trump war der Anfang! Als nächstes folgen Hofer in Österreich und Le Pen in Frankreich! Und dann kommt der Paukenschlag im September 2017, wo die AfD trotz Hetze, Diffammierungen, Drohungen und Gewalt gegen sie, mit einem Rekordergebnis endlich wieder Demokratie in den Bundestag bringen wird!

     
    • Friedo S.

      Na ja, die “YouGov”-Studie sagt ja eher folgendes: Deutsche sind weniger anfällig für Populismus.
      http://www.fr-online.de/politik/-yougov—studie–deutsche-sind-weniger-anfaellig-fuer-populismus-,1472596,34953444.html
      Und was Frankreich betrifft, würde ich wetten, dass ein Francois Fillon sich in der Stichwahl durchsetzen wird. —
      Und was die Trierer Verhältnisse betrifft: Da kann man vor dem Hintergrund der aktuellen Problematik nur abraten, zu Rücktritten und Neuwahlen zu greifen. Die Damen und Herren sollen den Wählerauftrag erst einmal erfüllen – das sind ja noch ein paar Jahre Arbeit!

       
    • Rainer Landele

      das schlimme ist ja: wenn es nicht so kommt, dann war es wahlfälschung…

      mein tipp für österreich: der trump-schock sorgt dafür, dass hofer verliert. mal schaun.

       
  33. Kevin

    @ Freier Bürger:

    Vielen Dank für diesen demaskierenden Kommentar und den Einblick in das wirres Denken eines Verschwörungstheoretikers. Er beweist fehlenden Respekt vor Mitmenschen und dass für Sie “Demokratie” nur dann “demokratisch” ist, wenn alles nach Ihrer AfD-Nase tanzt.

    Ich wiederhole mich gerne: wo und wann habe ich die “Nazikeule” geschwungen? Ja. Ich kritisiere die AfD. Sie sind es, der mit Ihrer Antwort AfD und Nazis verbindet.

    Mir ist es ein Rätsel, warum Sie alle Andersdenkende als “realitätsferne linke Kulturmarxisten” beschimpfen und selber bei der Vermutung, in die rechte Ecke gestellt worden zu sein, empfindlich reagieren. Aber vermutlich brauchen Sie die Schwarz-Weiß-Malerei, um sich das Leben einfacher zu machen.

    Ich bin froh, dass Ihre Meinung und auch die der AfD nur eine Minderheitenmeinung ist. Daran wird auch die Bundestagswahl 2017 nichts ändern!

     
    • Spekulatius

      Irgendwie trägt der freidrehende Bürger derart dick auf, dass ich einen Troll vermute. Wenn der Sermon allerdings ernst gemeint sein sollte, rate ich zu fachärztlicher Hilfe.

       
    • Johann

      @Kevin
      Sie sprechen mir und sicher dem größten Teil der Trierer Bevölkerung aus der Seele.
      Ein wirres Durcheinander der Begriffe Demokratie, Altparteien (?), Kinderehen, Gleichmacherei, Islamisten usw. ist einfach plumper AfD-Vorwahlkampf auf dem komplett falschen Spielfeld – ein “Troll” (wie Spekulatius vermutet) schreibt genau so.
      Jeder, der permanent verbal auf unsere Politiker einprügelt, darf sich gerne ‘mal selbst zur Wahl stellen. Trotz aller (teilweise berechtigten) Kritik an unserem Stadtrat: Diese Menschen sind durch Wahl in den Stadtrat gekommen, also von der Bürgerschaft legitimiert.

       
  34. Misery

    30.11. 2016- ein großer Tag für Trier! Die kürzeste aber bislang schlimmste Zeit für das Theater Trier geht mit dem heutigen Tag zuende. Ein Tag zum Feiern und für die Beteiligten hoffentlich ein Tag zur Besinnung und Einsicht in eigenes Versagen und ein Tag zur positiven Vorschau auf ein Theater, welches allein durch das unermüdliche Wirken seiner Mitarbeiter bis jetzt überlebt hat. Meine Hoffnung ist, dass der Skandal weiter und vor allem von der Staatsanwaltschaft verfolgt wird. Ein “Schwamm drüber” und freundliches “Servus” darf es nicht geben. Bleiben Sie dran Trier Reporter.

     
  35. Trierer 0815

    30.11.2016 , ja ein wirklich großer Tag für Trier und im besonderen für das Theater . Denn nun kann es hoffentlich mit dem Haus am Augustiner Hof wieder bergauf gehen und in ruhigere Fahrwasser . Dennoch , da gebe ich Misery recht , muss der ganze Fall wirklich noch aufgearbeitet werden und alle Hintergründe durchleuchtet werden . Auch sollte man in diesem Zusammenhang einmal die neue Leitungseben betrachten im Theater . Denn diese künstlerichen Leiter die dort nun am Werke sind , sind ja sschlieslich die Hinterlassenschaften von Herrn Sibelius . Diese Leute haben sich schon unter Sibelius nicht mit Ruhm bekleckert , wie sollten sie also nun das Theater nach vorne bringen ?????? Desweiteren agieren sie genau so chaotisch und kopflos wie ihr ehemaliger Chef . Ein Neuanfang ist mit diesen Leuten leider nicht möglich , sie sollten den Weg freimachen für einen wirklichen Neuanfang im Theater Trier .

     

Reply to Meinung

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