Die Csárdásfürstin – Premiere am 2. Dezember

“Die Csárdásfürstin” wird im Großen Haus gezeigt.

TRIER. Eine “sinnliche Operette zur Weihnachtszeit” verspricht das Theater Trier und lädt dazu unter der musikalischen Leitung von Wouter Padberg am 2. Dezember um 19.30 Uhr zur Premiere der Operette “Die Csárdásfürstin” ins Große Haus ein.

Die Csárdásfürstin ist die erfolgreiche Budapester Chansonnière Sylva Varescu, die sich mit dem Wiener Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim vermählen möchte. Da diese Verbindung aber nicht standesgemäß ist, verlobt sich Edwin auf Wunsch seiner Eltern mit seiner Cousine Comtesse Anastasia (Stasi) – diese liebt jedoch Bonifaziu (Boni), einen guten Freund Edwins. Nachdem dann doch die rechten Paare zueinander finden, kommt es zunächst zu einem Riesenskandal. Da aber Fürst Leopold, der Vater Edwins, erfährt, dass seine eigene Frau Anhilte in Wahrheit auch eine ehemalige Provinzprimadonna ist, siegt am Ende die Liebe.

Nicht nur an Silvester und Neujahr erfreuen sich diverse Arien wie Die Mädis vom Chantant; Nimm, Zigeuner, deine Geige; oder Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht ungebrochener Beliebtheit. Die Heiterkeit dieser zeitlosen Operette, erstaunt umso mehr, wenn man bedenkt, dass Emmerich Kálmán das Werk mitten im Ersten Weltkrieg schrieb.

Die Operette dauert mit Pause zweieinhalb Stunden, neben den Solisten, die vom Opernchor und Extrachor des Theaters unterstützt werden, spielt das Philharmonische Orchester der Stadt Trier. (tr)


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