Die Südtiroler Dolomiten und die Aborigines

Two Worlds. Foto: M.-Kylyuru-Galerie-Zadra

ECHTERNACH. Was haben die Südtiroler Dolomiten mit den Aborigines in Australien zu tun? Dieser Frage geht vom 6. bis 31. März eine Ausstellung im Trifolion nach, die sich mit den Spuren unserer Vorfahren beschäftigt. Zu sehen ist zeitgenössische Kunst der australischen Aborigines im Dialog mit vergoldeten Skulpturen aus Südtirol im Renaissance-Stil.

Obwohl zwischen den Künstlern dieser Ausstellung 15.000 Kilometer liegen, haben sie doch alle eines gemeinsam: Das Wissen und Können, das ihrer Kunst zugrunde liegt, wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Der Dialog zwischen den kraftvollen Arbeiten der Aborigines mit denen eines italienischen Bildhauers aus den Südtiroler Dolomiten erlaubt einen Blick auf alte Traditionen, die im Hier und Jetzt neu gedacht werden. Die ausgestellten Werke verbindet ein Bezug auf religiöse Zeremonien und Orte, der jedoch auf ganz unterschiedliche Weise seinen Ausdruck findet, immer geprägt durch die individuelle Handschrift der jeweiligen Künstler.

Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Reise zum Anbeginn der Zeit, über Kontinente hinweg und hilft, den Wert von Traditionen in einer Zeit des rapiden Wandels besser zu verstehen.

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Eine Besichtigung ist während der Veranstaltungen im Trifolion möglich (Öffnung zirka eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn) sowie dienstags und donnerstags von 13-17 Uhr. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

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