Dobrindt in Trier – “Region braucht Anschluss”

TRIER. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) wird am kommenden Donnerstag, 12. März, in Trier zu Gast sein. Ursprünglich wollte die Trierer CDU den Christsozialen schon im OB-Wahlkampf des vergangenen Jahres nach Trier holen. Doch damals tobte die Debatte um Dobrindts Maut-Pläne auf dem Höhepunkt. Die Christdemokraten strichen daraufhin den Auftritt Dobrindts aus ihrem Wahlkampfprogramm. Nun wird der Bundesminister sich in der Europäischen Richterakademie zu Fragen der regionalen Infrastrktur äußern. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr.

“Insbesondere durch die vorbildlich funktionierende Zusammenarbeit mit Luxemburg und die damit einhergehende Zahl von Pendlern sind die Region Trier und Trier-Saarburg in ganz besonderer Weise auf eine gute Infrastruktur angewiesen. Dies gilt neben Straße, Schiene und Wasserwegen heute auch für die wichtigen Zukunftsbereiche der digitalen Infrastruktur”, heißt es in der Termin-Ankündigung der Trierer CDU. Interessierte Bürger seien daher eingeladen, die Gelegenheit zu nutzen, infrastrukturelle Themen mit dem Minister zu besprechen.

“Der Moselaufstieg oder auch die Nordumfahrung, genauso wie die beschämende Abkopplung der Region vom Fernverkehr der Deutschen Bahn, sind verkehrspolitische Themen, die in der Region von besonderer Bedeutung sind. Auch der aktuelle Stand zur Einführung einer Pkw-Maut, ein regional sehr schwieriges Thema, wird zur Sprache kommen. Interessierte sind eingeladen, dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur auch selbst Fragen zu stellen”, erklärt die Trierer Union in ihrer Einladung. (tr)


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