Dreyer beeindruckt von Queen

Dreyer, die Queen und Triers Ex-OB Klaus Jensen beim Empfang in Berlin, an dem auch Bundespräsident Gauck (rechts) teilnahm. Foto: Bundesbildstelle

Dreyer, die Queen und Triers Ex-OB Klaus Jensen beim Empfang in Berlin, an dem auch Bundespräsident Gauck (rechts) teilnahm. Foto: Bundesbildstelle

BERLIN/TRIER. Sehr beeindruckt und geehrt zeigte sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach einem kurzen Gespräch am Donnerstag mit Queen Elizabeth II. in der Residenz der britischen Botschaft in Berlin. “Die Queen ist eine sehr aufgeschlossene und interessierte Persönlichkeit, die ihren Gesprächspartnern große Aufmerksamkeit zukommen lässt”, sagte die Ministerpräsidentin nach der Begegnung während eines Vorempfangs im kleinsten Kreis, an dem auch Bundespräsident Joachim Gauck teilnahm. Anschließend fand im Garten der Residenz ein Empfang zu Ehren des Geburtstags der Queen statt.

“Bei dem etwa 15-minütigen Termin habe ich Königin Elizabeth II. die Grüße der Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen überbringen können. Mit großem Interesse hat sie sich mit ihrem Gatten Prinz Philipp die Fotos von ihrem Besuch im Mai 1978 in Mainz angeschaut”, so Dreyer. Bei dem Besuch der Queen sei das deutliche Interesse Deutschlands an Großbritannien als konstruktivem Partner innerhalb der EU zum Ausdruck gekommen. Sie habe den Eindruck, dass Königin Elizabeth II. das sehr positiv wahrgenommen habe.

Zum Staatsbankett im Schloss Bellevue zwei Tage zuvor waren zwei Weine aus Rheinland-Pfalz gereicht worden, ein Chardonnay des Weinguts Thörle aus Saulheim sowie ein Spätburgunder des Weingutes Rummel aus Landau-Nussdorf. “Wir sind stolz auf unsere Winzer und Winzerinnen und ihre hervorragenden Produkte. Rheinland-Pfälzischer Wein beim Staatsbankett ist eine wunderbare Werbung für unser Land”, sagte die Ministerpräsidentin.

Für das exportorientierte Rheinland-Pfalz sei das Vereinigte Königreich Großbritannien ein sehr wichtiger Handelspartner. Bei den Exporten habe es 2014 nach Frankreich und den USA an dritter Stelle gelegen. “Es gibt aber auch viele Verbindungen zwischen Großbritannien und Rheinland-Pfalz über Hochschulen, Schulen und die Kommunen”, so Dreyer. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Featured, Politik Hinterlasse einen Kommentar

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