Dreyer verteidigt erneut Direktmandat

Malu Dreyer holte 49,6 Prozent der Erststimmen.

Malu Dreyer holte 49,6 Prozent der Erststimmen.

TRIER. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat bei der rheinland-pfälzischen Landtagswahl am Sonntag klar ihr Direktmandat im Wahlkreis Trier verteidigt. Sie holte nach dem vorläufigen Endergebnis 49,6 Prozent der Stimmen. Udo Köhler, Fraktionsvorsitzender der CDU im Trierer Stadtrat, kam auf 25,3 Prozent. Michael Frisch, Fraktionschef der AfD im Stadtrat, erhielt 8,4 Prozent. Thorsten Kretzer (Bündnis 90/Die Grünen) erzielte 6,0, Dr. Kathrin Meß (Die Linke) 4,5, Tobias Schneider, Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat, 3,8, Matthias Schneider (Freie Wähler) 1,5, André Beck (Alfa) 0,8 und Safet Babic (NPD) 0,3 Prozent.

Im Wahlkreis Trier-Schweich konnte sich Arnold Schmitt (CDU) mit 38,6 Prozent erneut durchsetzen und zieht direkt den Landtag ein. Ingeborg Sahler-Fesel (SPD) erzielte 34,9, Thomas Held (AfD) 8,9, Sven Dücker (Bündnis 90/Die Grünen) 6,4, Bernhard Busch (FDP) 6,2, Matthias Koster (Die Linke) 3,2, Peter Müller (Alfa) 1,5 und Alexander Dietel (Die Republikaner) 0,4 Prozent.

Die SPD blieb bei den Landesstimmen (Zweitstimmen) in Trier mit 38,4 Prozent stärkste Kraft und verbesserte sich im Vergleich zur Landtagswahl 2011, bei der sie 31,8 Prozent holte, deutlich. Die CDU verlor gegenüber 2011 4,1 Prozentpunkte und kam auf 27,0 Prozent. Die Grünen erzielten 10,2 Prozent und mussten bei einem Minus von 14,1 Prozentpunkten hohe Einbußen hinnehmen. Die AfD kam aus dem Stand auf 9,5 Prozent. Die Linke gewann 1,6 Prozentpunkte und erhielt 5,1 Prozent der Stimmen.

Die Wahlbeteiligung lag bei 65,6 Prozent, ein deutliches Plus von 9,3 Prozentpunkten gegenüber 2011 (56,3 Prozent). (tr)


Drucken
Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.