Egbert-Grundschule: Jugendparlament will Neubau

TRIER. Nach den Parteien hat sich nun auch das Jugendparlament mit dem Thema “Egbert Grundschule“ auseinandergesetzt. Dabei sprechen sich die Jugendlichen klar für die Standorterhaltung und einen Neubau an dieser Stelle aus.

In der Begründung heißt es, dass der Stadtteil Mitte/Gartenfeld nicht nur eine Schule brauche, sondern auch eine Spielfläche, ein Stadtortzentrum und einen Naherholungsort, von denen es in Gartenfeld viel zu wenig gebe. Zudem halte man die Sanierung weder für nachhaltig noch zweckerfüllend, da die angesetzten 2,7 Millionen Euro im Vergleich zu den veranschlagten vier Millionen Euro des Neubaus als sehr unwirtschaftlich angesehen würden. Dies auch vor dem Hintergrund, dass es bei Sanierungen meist zu Kostenerhöhungen komme.  Somit stehe die Relation zwischen Kosten und Ergebnis einer Sanierung in keinem Verhältnis.

Zwar sei laut den Plänen eine Sanierung des bestehenden Gebäudes in zwei bis drei Jahren möglich. Doch gibt das Parlament hier zu bedenken, dass mit nur einem Jahr längerer Umsetzungszeit ein komplett unbelastetes Gebäude ohne erneute Schimmelpilzgefahr gebaut werden könnte. Eine sinnvolle Finanzierungsmöglichkeit des Neubaus könnte der Verkauf des Geländes der Kürenzer Grundschule sein.

Bei der Variante der Aufteilung der Mädchen und Jungen auf die anderen Stadtteilschulen sieht das Jugendparlament ein Problem mit dem Schulweg: Höhere Kosten für Schulbusse, außerdem müssten Kinder ohne Busfahrkarte entlang viel befahrener Straßen zur Schule gehen. Deshalb halte man diesen gefährlichen Schulweg für die teilweise erst sechsjährigen Kinder für unzumutbar. (rl)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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