Ein Leuchtturmprojekt und viele Highlights

TRIER. Die 20 Mitglieder starke Wissenschaftsallianz Trier zog bei ihrer Mitgliederversammlung Bilanz und stellte das neue Programm vor. Als “Leuchtturmprojekt der Wissenschaftsallianz Trier” hat jüngst Ministerpräsidentin Malu Dreyer die originalgetreue Rekonstruktion eines römischen Handelsschiffs bezeichnet. Über dieses viel beachtete Forschungsprojekt hinaus hat die Wissenschaftsallianz bei ihrer Mitgliederversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurück- und auf das anstehende Programm vorausgeblickt. Aktuell sind in der Wissenschaftsallianz 20 Institutionen aus der Region Trier vertreten. Jüngstes Mitglied ist seit Beginn des Jahres die Bezirksärztekammer.

In seinem Jahresbericht stellte der Vorstandsvorsitzende Michael Jäckel, Präsident der Universität Trier, die größten Veranstaltungen des Jahres 2018 der Wissenschaftsallianz vor. Dazu zählten ein Workshop zum Thema Nationalparkforschung als Kooperationsveranstaltung der Hochschule Trier, der Universität Trier und des Nationalparkamtes sowie das erste Startup Camp Trier als Kooperationsveranstaltung der Forschungsstelle Mittelstand an der Universität Trier, der Gründungsbüros von Hochschule und Universität sowie der Wirtschaftsförderung der Stadt Trier.

Daneben förderte die Wissenschaftsallianz zahlreiche Projekte wie Tagungen, Ausstellungen und Weiterbildungsangebote finanziell. Die Projekte präsentieren sich auf der Homepage der Wissenschaftsallianz Trier. Die Gründung des Verbundes zur Erforschung der antiken Kaiserresidenz Trier erfolgte im November 2018 während der Wissenschaftsallianz.


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Auch im ersten Halbjahr 2019 wurden bereits eine Reihe von Aktivitäten mit ganz unterschiedlichen Kooperationspartnern durchgeführt. Hierzu zählen etwa der zweite Open Innovation Day oder das zweite Startup Camp Trier im Mai auf dem Gelände des neu gegründeten Digital Hub Trier.

Neben dem ersten Trierer Hochschul-Inklusionstag gehörten in diesem Jahr die Präsentation einer neu entwickelten Marketingkampagne für den Studienstandort Trier sowie die am 5. Juli erfolgte Taufe des Nachbaus des 16 Meter langen römischen Handelsschiffs zu den markanten Ereignissen. “Die Realisierung bestätigt auf eindrucksvolle Weise, dass wir in Trier einen leistungs- und innovationsstarken Wissenschaftsstandort haben, der durch dieses Projekt noch einmal nachhaltig gestärkt wird”, sagte Dreyer.

Die frühen Abendstunden und die Nacht des 27. September werden in diesem Jahr wieder im Zeichen der Veranstaltungen City Campus und Illuminale stehen. Während Hochschule Trier und Universität Trier auf dem Hauptmarkt und in den Räumen der Volkshochschule Einblicke in ihre aktuelle Forschung gewähren, wird das von der Trier Tourismus und Marketing GmbH veranstaltete Lichterfest den Bereich auf und um den Domfreihof bespielen.

Am 22. Oktober wird sich das nächste Wissenschaftsforum als etabliertes Veranstaltungsformat der Wissenschaftsallianz an Unternehmen der Region wenden. Das Thema lautet “Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt – Kompetenzen, Fragen, Herausforderungen”. Das Wissenschaftsforum ist als Kooperation der Agentur für Arbeit, Hochschule Trier und Universität Trier sowie Handwerkskammer Trier, Industrie- und Handelskammer Trier und der Wirtschaftsförderung Trier geplant. Im kommenden Jahr wird die Schwerpunktbildung im Bereich Gesundheitsforschung eine zentrale Rolle spielen.

Das Ende der Amtszeit von Norbert Kuhn als Präsident der Hochschule Trier machte die Neubesetzung des Amtes des stellvertretenden Vorsitzenden der Wissenschaftsallianz notwendig. Für dieses Amt wurde bei der Mitgliederversammlung Marc Regier, amtierender Vizepräsident der Hochschule Trier, einstimmig gewählt. Der aktuelle Vorstand war bereits im Mai 2018 für eine weitere Amtszeit von drei Jahren einstimmig bestätigt worden.

Weitere Informationen auf wissenschaftsallianz-trier.de. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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