Ein Stück Wirklichkeit

Höfken diskutiert mit den Schülerinnen und Schülern. Foto: Bistum Trier

Höfken diskutiert mit den Schülerinnen und Schülern. Foto: Bistum Trier

TRIER. Fast wie im Original sei sie gewesen, die Resolution der Schülerinnen und Schüler. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) hat sich beeindruckt gezeigt von der Arbeit der rund 80 Schülerinnen und Schüler, die im November an der Simulation der UN-Klimakonferenz im Trierer Pfarrheim St. Matthias teilgenommen hatten. Am Montag hat die Ministerin einige der Schüler am selben Ort getroffen, um mit ihnen über die Ergebnisse der wirklichen Konferenz zu sprechen, die vom 30. November bis 10. Dezember in Paris stattgefunden hatte – und bei der Höfken selbst dabei war. Zudem sprach sie über die Erfahrungen der Schüler aus der Simulation und was aktiv für den Klimaschutz getan werden muss.

“Es ist einfach interessant mit jemandem zu sprechen, der selber bei der Konferenz war”, sagt die 17-jährige Sarah Theis. “Dadurch bekommt unsere Arbeit ein Stück Wirklichkeit.” Bei der Simulation hat die Schülerin des Trierer Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums das Land Venezuela vertreten. “Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, wie langwierig solche Verhandlungen sein können.” Die Schüler erarbeiteten am Ende eine Resolution, bei der sie unter anderem einen finanziellen Ausgleich für Entwicklungsländer forderten. “Ich freue mich, dass Sie sich für das Thema Klimaschutz interessieren”, sagte Höfken weiter. Es sei sehr wichtig, dass junge Menschen sich dem Thema annähmen.

Die UN-Klimasimulation fand während des ökumenischen Pilgerweges für Klimagerechtigkeit statt, bei dem Pilger von Flensburg nach Paris gegangen waren. Vom 1. bis 12. November führte der Weg auch durch das Bistum Trier von Remagen bis Perl. Am 10. November gab es einen Workshoptag in Trier, während dem die Simulation stattfand. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier.

An der UN-Klimakonferenz-Simulation nahmen Schüler teil vom Gymnasium Konz, Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier, Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasium Trier, Max-Planck-Gymnasium Trier und Schengen-Lyzeum in Perl. (tr)


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