Erkrankungen des Enddarms

TRIER. Ob harmlose Hämorrhoiden oder bösartiger Tumor – Erkrankungen des Enddarms sind relativ häufig. Am kommenden Mittwoch, 10. Mai, informieren Chirurgen und Gastroenterologen des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier über Symptome, Diagnostik und Therapien.

Mit rund 15 bis 18 Zentimeter Länge ist der Enddarm fast winzig – zumindest im direkten Vergleich mit Dünn- und Dickdarm, die es zusammen auf mehr als sechs Meter bringen. Dennoch ist der letzte Abschnitt des menschlichen Verdauungstrakts empfänglich für eine Vielzahl von Erkrankungen. Ob sich hinter den oftmals ähnlichen Symptomen eine schwerwiegende Erkrankung oder eher unbedenkliche Beschwerden verbergen, sollten Betroffene in jedem Fall abklären lassen.

Über Erkrankungen des Enddarms aufklären will eine Veranstaltung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier. In drei Vorträgen werden sich Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen verschiedener Enddarmerkrankungen widmen. „Schmerzen, Bluten, Jucken am After – kein Tabuthema!“ lautet das Thema des Referats von Dr. med. Peter Werle, Oberarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie. Enddarmerkrankungen aus gastroenterologischer Sicht wird sich anschließend Dr. med. Michael Knoll, Leitender Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin I, nähern. Bösartige Erkrankungen stehen im Mittelpunkt des gemeinsamen Vortrags von Professor Dr. med. Detlef Ockert, Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, und seinem Oberarzt Dr. med. Werle. Beratung und Information bieten außerdem das Patienten-Informationszentrum des Brüderkrankenhauses, die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., Ilco sowie Fachfirmen.

Die Veranstaltung am 10. Mai beginnt um 17 Uhr im Albertus-Magnus-Saal, der Eintritt frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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