Erneut Shisha-Bars kontrolliert

TRIER. Die Stadt hat am Freitagabend Nachkontrollen bei drei Shisha-Bars in der Stadt gemacht, um zu prüfen, ob die Grenzwerte für die Belastung mit Kohlenmonoxid (CO) eingehalten werden. In den drei kontrollierten Gaststätten wurden Messwerte in zweifacher Höhe der an Arbeitsplätzen erlaubten Grenzwerte festgestellt. Die anwesenden Betreiber wurden nochmals auf die Gefahren für Mitarbeiter wie Kunden hingewiesen. Nach Rathaus-Angaben wurden keine Nutzungen untersagt. Durch Öffnen von Türen und Fenstern konnten die Werte vor Ort reduziert werden. Alle Betreiber werden nochmals offiziell angeschrieben. Beteiligt an den Kontrollen waren Gewerbeaufsicht, Gaststättenaufsicht und die Berufsfeuerwehr mit der entsprechenden Messtechnik.

Im Februar hatte es bereits Kontrollen der Stadt in neun Shisha-Bars gegeben. Dabei hatten die städtischen Mitarbeiter ebenfalls überhöhte Werte und zum Teil untaugliche Lüftungsanlagen festgestellt. Den Betrieben waren anschließend Auflagen zum Weiterbetrieb ihrer Gaststätten erteilt worden.

Hintergrund der Kontrollen waren Zwischenfälle in anderen Städten, bei denen es mehrere Verletzte mit Kohlenmonoxid-Vergiftungen gab. Kohlenmonoxid ist ein farb-, geruchs- und geschmackloses Gas, das mit den menschlichen Sinnen nicht wahrnehmbar ist. Es entsteht bei Verbrennungen mit unzureichender Sauerstoffzufuhr. In Deutschland zählen Kohlenmonoxidvergiftungen mit 4.000 Fällen pro Jahr zu den häufigsten Vergiftungen. (tr)


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