Europäisches Nahverkehrsprojekt “aufs Gleis bringen“

BAD DÜRKHEIM/TRIER. Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd hat am vergangenen Freitag in Bad Dürkheim als erste die Zustimmung für den Projektstart des zwischen der Region Grand Est, dem Land Rheinland-Pfalz, dem Saarland und dem Land Baden-Württemberg geplanten Bahnprojekts gegeben. Beim Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord läuft das Zustimmungsverfahren, das am 20. Mai abgeschlossen sein soll.

Für das gemeinsame europäische Bahnprojekt soll auf den Bahnstrecken Neustadt – Wissembourg – Straßburg, Karlsruhe – Wörth – Lauterbourg – Straßburg wie auch auf der weitestgehend in Rheinland-Pfalz verlaufenden Strecke Trier – Perl – Metz ein neuer Zugtyp zum Einsatz kommen, der auf dem deutschen und französischen Streckennetz fahren kann. Teil des geplanten Fahrzeugpools ist auch noch der Fahrzeugeinsatz auf Strecken zwischen dem Saarland und Lothringen oder auch nach Straßburg, ebenso auch auf Strecken zwischen Baden-Württemberg und Straßburg oder Mulhouse. Für die Projektierung der grenzüberschreitend einsetzbaren Fahrzeuge hat die Landesregierung nach Vorliegen der notwendigen Beschlüsse für die Jahre 2020/21 insgesamt rund acht Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

In den kommenden Wochen sollen nun die weiteren Vertragsdetails ausgearbeitet werden – die Region Grand Est will nach dem Vorliegen der Zustimmungen der deutschen Partner dann im Juni ihr abschließendes Votum abgeben.

Werner Schreiner, Beauftragter der Ministerpräsidentin für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, geht davon aus, dass im Juli 2019 die Möglichkeit bestehen wird, “den allumfassenden Kooperationsvertrag zu unterzeichnen.“ (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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