“Fraktion vor Ort” mit Wolfram Leibe in Ehrang

OB Wolfram Leibe stellt sich morgen Abend in Ehrang den Fragen der Bürger. Foto: Rolf Lorig

OB Wolfram Leibe stellt sich morgen Abend in Ehrang den Fragen der Bürger. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Zum offenen Stadtteilgespräch in der Reihe “Fraktion vor Ort” laden die Trierer SPD und die SPD-Stadtratsfraktion am morgigen Montag, 21. November, 18 Uhr, ins Bürgerhaus Ehrang ein. Die Sozialdemokraten wollen ins Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort kommen. Mit dabei: Wolfram Leibe, Oberbürgermeister. Interessierte sind eingeladen, vorbeizuschauen und das Gespräch zu suchen.

“Uns ist der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtig. Wir wollen daher über jedes Thema sprechen, das vor Ort interessant ist. Das kann von Straßenlaternen in der Nachbarschaft bis hin zur Zukunft der Europäischen Union reichen. Wir freuen uns über einen zahlreichen Besuch der Bewohnerinnen und Bewohner“, betont der Fraktionsvorsitzende und Trierer Landtagsabgeordnete Sven Teuber. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured 6 Kommentare

6 Kommentare zu “Fraktion vor Ort” mit Wolfram Leibe in Ehrang

  1. Peter Buggenum

    Zitat Teuber: ” “Uns ist der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtig. ”

    Leider nicht bei dem Thema Stadttheater. Vielleicht kann ja jemand in Ehrang mal nachfragen?

     
  2. Markus Nöhl

    Nein, auch beim Theater. Deshalb kann ich ihren Aufruf nur unterstützen. Die Bürgerinnen und Bürger könnten auch bei unserer fünften offenen Diskussionsveranstaltung in diesem Jahr vorbeischauen und jedes Thema, so auch zum Theater, ansprechen. Wir freuen uns auf die Diskussion!

     
  3. Peter Buggenum

    @ Herr Nöhl,

    da nicht jeder die Möglichkeit hat, diesen Termin wahrzunehmen. Können Sie hier einmal erklären, warum Sie TROTZ Kenntnis des Prüfungsberichtes für die Vertragsverängerung von Sibelius gestimmt haben?

    Ideal und bürgeroffen wäre es doch, wenn auf der SPD Trier Website einmal etwas nachzulesen wäre.

    Wie Sie unschwer festellen können, beschäftigt das Thema hier viele Bürger.

    Warum informieren SIe nicht auf Ihrer Website?

    Mich würde vor allem interessieren, warum Sie persönlich nach den Informationen, die vom Reporter hier zum Desaster um das Stadttheater veröffentlicht wurden noch der Ansicht sind, dass Sie glaubhaft die Interessen der Trierer Bürger vertreten können?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, haben Sie persönlich auch zugestimmt. Erklären Sie sich doch bitte einmal.

     
  4. Markus Nöhl

    @Peter Buggenum

    Gern beantworte ich Ihnen Ihre Frage dazu. Die Entscheidung im Sommer wurde durch den Steuerungsausschuss getroffen, dem ich nicht angehöre. Jedoch haben wir diese Entscheidung intensiv und kontrovers in der SPD-Fraktion diskutiert und eine gemeinsame Position gefunden, die ich Ihnen hier gerne mitteile:

    Nachdem die Stadtverwaltung das erste Defizit im Theater bestätigt hat, das bereits zuvor im Trier-Reporter berichtet worden war, wurde durch Rat und Verwaltung reagiert und ein Vieraugenprinzip eingeführt sowie die Wiedereinrichtung des Verwaltungsdirektor beschlossen. Hier wurde also gehandelt. Übrigens: Der neue Verwaltungsdirektor hat auch die weiteren Mißstände im Theater ans Tageslicht gebracht.

    Die danach stattgefundene sogenannte “Vertragsverlängerung” ist eigentlich keine, sondern eher eine “Vertragsumsetzung”. Die Intendanz wurde auf fünf Jahre ausgeschrieben und die Personalie wurde auch auf fünf Jahre vom Stadtrat beschlossen. Das Kulturdezernat schloss zunächst zwei Halbjahresverträge ab, da man beabsichtigte, den Hauptvertrag mit der zu gründenden AöR abzuschließen. Diese verzögerte sich bekanntermaßen und daher musste im Sommer ein ordentlicher Vertrag über den bereits zugesicherten Zeitraum mit dem Intendanten gemacht werden. Die Rechtsauskunft der Stadtverwaltung war klar: Hier wird nicht wirklich verlängert, sondern nur der bereits bewilligte Zeitraum mit den jeweiligen vertraglichen Vereinbarungen vollzogen. Vor Gericht hätte ein Verweis auf den Halbjahresvertrag keine Chance gehabt.

     
  5. Ex-Sozialdemokratin

    Herr Nöhl, Sie haben einfach Mist gebaut und geben es nicht zu. OB Leibe hat gesagt, die Stadt hatte einen Intendanten gesucht mit Gesamtverantwortung, aber die Stadt hat verabsäumt ihm vorher die nötigen Strukturen für diese gewaltige Aufgabe aufzubauen. Nun putzen auch Sie sich an Sibelius ab. Sie sitzen seit Jahren in vielen Gremien, etwas mehr Selbstkritik würde Ihnen gut tun. Die Schließungssszenarien am Theater Trier gibt es seit ich in Trier lebe, also sehr, sehr lange. Jetzt soll Sibelius an allem schuld sein? Herr Nöhl: Sie, vor allem aber Herr Leibe und Herr Teuber, der sich wie ein Fähnchen im Wind dreht, sollten jetzt, wo Ihr Sibelius weggejagt habt, auch mal selbst in Frage stellen. Ihre Kulturpolitik hat versagt. Und die Pseudo Bekundungen in den letzten Tagen (In 80 Tagen um die Welt usw…) sind einfach nur peinlich, denn all diese Produktionen hat der Intendant ermöglicht, das gilt auch für die restlichen Premieren dieser Spielzeit.

     
  6. Marco Berweiler

    Es war ja nicht nur ein “normaler” Vollzug einer bereits zuvor beschlossenen 5-Jahres-Vereinbarung, sondern vielmehr eine sowohl inhaltliche (keine Doppelfunktion mehr) als auch finanzielle Änderung.

    Man hätte damals im Juli den Schlußstrich schon ziehen müssen (Sibelius und Egger), dann hätte man bereits ab August nicht mehr das ganze Geld aus dem Fenster geworfen.

    Man hätte sich auch nicht auf die Rechtsauskunft der Stadt (kam die von Egger?) verlassen dürfen, sondern bereits damals einen versierten Fachanwalt einschalten müssen, der sich umgehend um die Sache kümmert, um diesem peinlichen und unfassbaren Chaos ein Ende zu bereiten.

    Wichtig ist nun aber vor allem, dass sich so etwas nicht wiederholen wird und alle Beteiligten aus diesem verdammt teuren Fehler lernen, was künftige Entscheidungen und Kontrolle betrifft.

     

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