Frisch bleibt AfD-Chef

Neugewählter Kreisvorstand der AfD Trier: Mario Hau, Peter Johannes Becker, Michael Frisch, Arno Steffen, Hans Lamberti, Sascha Weckmann (v.l.). Foto: privat

Neugewählter Kreisvorstand der AfD Trier: Mario Hau, Peter Johannes Becker, Michael Frisch, Arno Steffen, Hans Lamberti, Sascha Weckmann (v.l.). Foto: privat

TRIER. Der Kreisverband Trier der Alternative für Deutschland (AfD) hat einen neuen Vorstand gewählt. Dabei wurde der Landtagsabgeordnete und Trierer Stadtrat Michael Frisch in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt. Auch der bisherige stellvertretende Vorsitzende Mario Hau, Schatzmeister Hans Lamberti und Kreisschriftführer Arno Steffen wurden wiedergewählt. Neu im Vorstand sind die Beisitzer Peter Johannes Becker und Sascha Weckmann.

Frisch hob in seinem Tätigkeitsbericht die Wahlerfolge der AfD bei der Kommunalwahl und insbesondere der Landtagswahl hervor. Es sei der Partei gelungen, aus dem Stand sowohl in der Stadt als auch im Land in die Parlamente einzuziehen. Dies sei nicht zuletzt dem großen Einsatz vieler Mitglieder und Unterstützer zu verdanken, betonte Frisch.

Auch für die Bundestagswahl im kommenden Jahr kündigte er einen engagierten Wahlkampf an, dessen Ziel es sei, “endlich wieder eine echte Opposition nach Berlin zu bringen”. “Die AfD”, so Frisch, “repräsentiert die Meinungen eines zunehmenden Teils der Wähler, der sich von den Altparteien nicht mehr vertreten, ja, nicht einmal mehr ernst genommen fühlt. Diesen Menschen möchten wir eine Stimme geben.”

Daneben stünde auch die Kommunalpolitik im Fokus der Arbeit des neuen Vorstands: “Hoher Schuldenstand, Investitionsstau in Schulen und Straßen, kommunale Folgen der verfehlten Asylpolitik, bedrohte Sicherheit der Bürger und natürlich das Chaos am Stadttheater sind nur einige der dringenden Probleme, die es zu lösen gilt.” Mitglieder und Kreisvorstand seien sich dabei einig, “dass den Bürger deutlich mehr Entscheidungskompetenz eingeräumt werden muss. Deshalb halten wir beispielsweise nach wie vor daran fest, ein Bürgerbegehren zum Stadttheater durchzuführen, falls es zu einer teuren Sanierung oder einem Neubau kommen sollte”. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured, inside54.de Hinterlasse einen Kommentar

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