Frisch erneut Fraktions-Chef

Wiedergewählt: Michael Frisch. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Eine Woche nach der Kommunalwahl hat sich die AfD-Fraktion im Trierer Stadtrat konstituiert. In der ersten Sitzung wählten die vier Stadträte der AfD den Landtagsabgeordneten Michael Frisch erneut zum Vorsitzenden. Stellvertreterin ist Christa Kruchten-Pulm, die dieses Amt ebenfalls bereits in der vergangenen Legislaturperiode innehatte.

“Die AfD hat ihre Stimmenzahl gegenüber 2014 deutlich gesteigert und ihre Fraktionsgröße verdoppelt. Sie ist an Linken und UBT vorbeigezogen und wird im kommenden Stadtrat als viertstärkste Kraft mit vier Mandatsträgern vertreten sein. Ganz offensichtlich haben die Menschen die gute Arbeit der AfD-Fraktion in der vergangenen Legislaturperiode honoriert. Allen Wählerinnen und Wählern danken wir für das Vertrauen, das sie uns entgegen gebracht haben”, so Frisch.

Die “Konfrontationsstrategie der anderen Fraktionen” müsse hingegen als “gescheitert betrachtet werden”, sagt Frisch. “Die Bürger möchten nicht, dass demokratisch legitimierte Parteien grundsätzlich ausgegrenzt werden, sondern dass die gewählten Räte zum Wohle der Stadt kooperieren. Dazu sind wir als AfD-Fraktion auch in Zukunft bereit”, betont der alte und neue Fraktionsvorsitzende.

“Dass durch die veränderten Mehrheitsverhältnisse im Rat die bisherigen Strukturen aufgebrochen werden, begrüßen wir ausdrücklich. Zwar dürfte es aufgrund des Wahlerfolges der Grünen schwieriger werden, bürgerlich-konservative Vorstellungen umzusetzen. Gleichzeitig könnten sich aber in manchen Sachfragen, wie etwa dem Baugebiet ‘Brubacher Hof’, neue Perspektiven ergeben. Die AfD-Fraktion steht auch im neuen Rat für eine ideologiefreie und bürgernahe Politik und wird alle Vorschläge unterstützen, die sie im Sinne unserer Stadt für sinnvoll hält”, so Frisch. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured 3 Kommentare

3 Kommentare zu Frisch erneut Fraktions-Chef

  1. eifelgirl

    Gottseidank sind nicht alle so unvernünftig und ideologisch festzementiert wie die Grünen. Aussage der Grünen:
    ————————
    Allerdings stand nach Angaben der Fraktionsspitze ein Punkt in Sachen „interfraktionelle Zusammenarbeit“ schon am Montagabend im Grundsatz fest: Es wird auch künftig keine Zusammenarbeit mit der AfD geben. Anja Reinermann-Matatko: „Wir müssen darauf achten, dass niemals Anträge rausgehen, bei denen die AfD das Zünglein an der Waage werden könnte.“

     
    • Sascha

      Das hatten wir doch schon ein paar mal.
      Anträge der AfD werden, auch wenn sie sinnvoll sind, abgelehnt eben weil sie von der AfD kommen.
      Wie beispielsweise der Antrag zur Grundsatzdiskussion über das Theater in dem es NICHT darum ging das Theater zu schließen, sondern zu prüfen ob das 3-Sparten (bzw 5,5-Sparten) Haus so weitergeführt werden soll/darf/muss.

      DAS ist grüne Demokratie.

       
  2. Alfred Denk

    wer?

     

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