Games-Unternehmen im internationalen Wettbewerb

Unter der Moderation von Professorin Linda Breitlauch (links) diskutieren die Teilnehmer auf dem Podium Herausforderungen für Gründer der Gamesbranche und deren regionale Vernetzung. Foto: Hochschule Trier

TRIER. Welche Potenziale birgt die Gamesbranche in sich? Welche Bedeutung haben diese Potenziale? Für viele Bundesländer ist das keine Frage. Sie haben diese Bedeutung zum Teil schon lange erkannt und sind mit gezielten Förderprogrammen aktiv geworden. Auch die Hochschule Trier hat das hier schlummernde Potenzial frühzeitig registriert und diesen Bereich für sich erschlossen. Mit Erfolg: Der Einladung der Hochschule und des neu gegründeten Vereins “gamesAHEAD e.V.” zu einem Erfahrungsaustausch in Trier folgten kürzlich zahlreiche Experten aus der deutschen Gamesbranche und Interessierte aus der Region.

Linda Breitlauch, Professorin für Game Design in der Fachrichtung Intermedia Design, hatte nicht nur wegen des großen Zuspruchs allen Grund zur Zufriedenheit. “Mit dem größten Ausbildungsstandort für Spieleentwicklung in Deutschland an der Hochschule Trier und dem international interessanten Standort im Länderviereck Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Belgien sind auch Chancen für Neugründungen von Games-Unternehmen in Rheinland-Pfalz sichtbar”, sagte sie anlässlich der Tagung. Davon profitiert auch der im März 2019 gegründete Verein gamesAHEAD, der sich in Rheinland-Pfalz für die Interessen der Computerspielbranche und insbesondere deren Gründungspotenzial einsetzt. Der Verein tritt als Netzwerk- und Austauschplattform für Themen und Beteiligte der erweiterten Gamesbranche auf und bietet sich als Gesprächspartner für alle gesellschaftlichen Kräfte aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur an.

Games-Hotsports in Deutschland: Was Regionen voneinander lernen können

Mit der Netzwerkveranstaltung “Games-Hotsports in Deutschland: Was Regionen voneinander lernen können” legten die Veranstalter den Fokus auf die Bedeutung und Möglichkeiten regionaler Initiativen. Durch Vorträge von Andrea Peters (Vorstandsvorsitzende media.net berlinbrandenburg), Till Hardy (Referent Digitale Inhalte der Film- und Medienstiftung NRW GmbH) und Jana Reinhardt (Vorstand Games & XR Mitteldeutschland) erhielten die Gäste wertvolle Einblicke in die Förderstrategien und Erfahrungen aus wichtigen Games-Hotspots Deutschlands. In seiner Keynote erläuterte Michael Jadischke (Geschäftsführer gamesAHEAD) mögliche Strategien für eine erfolgreiche Umsetzung eines Digital Hub in Trier mit dem Schwerpunkt Games und ging dabei auf die spezifischen Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gründungen und Multiplikatorfunktionen für die Region ein.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Potenziale und Herausforderungen für Gründer der Gamesbranche und deren regionaler Vernetzung diskutiert. Dabei erläuterte Adrian Wegener, Vorstandsvorsitzender gamesAHEAD: “Ab dem ersten Tag nach Gründung stehen Games-Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Wir möchten von erfolgreichen Regionalinitiativen lernen und den Austausch beleben, um auch in Trier und Rheinland-Pfalz die Chancen optimal nutzen können.“

Die anschließende “Early Exzess-Party“ diente der weiteren Vernetzung der lokalen wie bundesweiten Akteure. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Partner Bundesverband Deutsche Startups e.V. und den Sponsoren Areasix Gmbh, skilltree GmbH, Marketing Club Trier Luxemburg, Sparkasse Trier und der DaRa Group Pirmasens. (tr)


Drucken
Erstellt am Autor trier reporter in Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.