Gelebte Barmherzigkeit – Bischof würdigt Caritasarbeit

Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann. Foto: Bistum Trier

Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann. Foto: Bistum Trier

TRIER. Christliche Barmherzigkeit ist Gottes großes Geschenk und sein Auftrag an jeden Menschen. Das schreibt der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann in seinem Hirtenbrief zur österlichen Bußzeit, der in den Gottesdiensten am 1. Fastensonntag (14. Februar) im Bistum Trier verlesen wurde. Ackermann geht in seinem Brief an die Gläubigen auf das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ein, das Papst Franziskus ausgerufen hat. Zudem schlägt er den Bogen zum 100-jährigen Bestehen der Caritas im Bistum Trier als “konkrete Form gelebter Barmherzigkeit”.

Von Anfang an habe die Kirche in der Aufforderung Jesu an die Jünger “Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!” einen Grundauftrag gesehen: “Die konkret gelebte Barmherzigkeit wurde geradezu zu einem Erkennungszeichen der frühen Christen.” Christen wüssten sich selbst von Gottes barmherziger Liebe beschenkt. Diese Liebe dränge sie in allen Zeiten, sich mitfühlend anderen zuzuwenden.

Vor diesem Hintergrund passe es, im Jahr der Barmherzigkeit das 100-jährige Bestehen der Caritas feiern zu können, schreibt Ackermann weiter. Er dankt “sowohl den namentlich Bekannten wie auch denen, die nicht in den Chroniken stehen, sondern durch ihr stilles Wirken die Barmherzigkeit Gottes für viele Menschen greifbar gemacht haben und es bis heute tun”. Die vielen Organisationen unter dem Dach des Caritasverbandes prägten das Gesicht der Kirche von Trier wesentlich mit.

Der Hirtenbrief im Wortlaut ist unter bistum-trier.de zu finden. (tr)


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