Gemeinwesenarbeit Teil der sozialen Stadtentwicklung

TRIER. Für die Fortführung und Sicherung der bestehenden Gemeinwesenarbeit werden die erforderlichen Mittel bereitgestellt und für die Haushaltsjahre 2018 – 2020 im Haushalt veranschlagt. Das beschloss der Stadtrat in seiner Mai-Sitzung.

Für das Jahr 2018 werden demnach 363.181 Euro in den Haushalt eingestellt, für 2019 beschloss der Rat die Summe in Höhe von 370.444 Euro und für das Jahr 2020 stellt der Rat 377.853 Euro zur Verfügung.

Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) machte deutlich, dass Städte und Gemeinden als Träger der Sozialleistungen im Sinne des Sozialgesetzbuchs dazu verpflichtet sind, die zur Ausführung von Sozialleistungen erforderlichen Dienste und Einrichtungen rechtzeitig und ausreichend zur Verfügung zu stellen. Dazu zähle auch die stadtteilorientierte Arbeit in Form von Gemeinwesenarbeit (GWA) als Teil der sozialen Stadtentwicklung.

Für die CDU führte Philipp Bett aus, dass die GWA Bezug nimmt zu allen Bewohnern des Quartiers und sich an ihren Bedürfnissen orientiert. In Trier werde dieser Grundsatz schon seit vielen Jahrzehnten umgesetzt und gelebt. Für diese aktive und gute GWA der Mitarbeiter und freien Träger vor Ort in den Stadtteilen sowie der engagierten Arbeit der Stadtverwaltung bedanke sich die CDU-Stadtratsfraktion herzlich. Mit dem Stadtratsbeschluss zur Konzeptfortschreibung 2017 über die Gemeinwesenarbeit in Trier von 2018 bis 2020 könne diese Arbeit jetzt weitergeführt werden.

Um nun dauerhaft auf diese erfolgreiche GWA aufzubauen, sollte es langfristig Ziel sein, die bislang nicht dauerhaft gesicherte Finanzierung der GWA-Standorte in Neu-Kürenz, Trier-Nord, Pallien, Trier-West und Trier-Süd aus den Freiwilligen- in die Pflichtleistungen zu übertragen und eine finanzielle Verbesserung zu erhalten. Damit so die bestehenden fünf Standorte besser gefördert werden und sie ihren wichtigen Beitrag zur Prävention und letztlich zur Reduzierung der Kosten für stationäre und ambulante Hilfen besser leisten können. Für die Zukunft wünschenswert und notwendig wären auch weitere GWA-Standorte einzurichten, wie auf Mariahof, in Ehrang und ggf. Alt-Kürenz. So könnten auch die dortigen teils ehrenamtlichen Strukturen gefestigt werden. (tr/rl)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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