Geschichte des Machtwechsels 2013 in Luxemburg

TRIER. Die Geschehnisse des Jahres 2013 für die Luxemburger Politik hat der Journalist und Buchautor Christoph Bumb als „wahrhaftigen, ja historischen Machtwechsel“ bezeichnet. In einem öffentlichen Seminar an der Universität Trier am Mittwoch, 13. Juli, 14.00 – 16.00 Uhr (Gebäude A, Raum A9/A10) wird Bumb die Hintergründe vorstellen.

Die Veränderungen von 2013: Die CSV (Christlich Soziale Volkspartei) war als stärkste Fraktion nicht mehr an der Regierung beteiligt, und Jean-Claude Juncker verlor das Amt des Premierministers. Die drei Parteien DP (Demokratische Partei), LSAP (Luxemburger Sozialistische Arbeiterpartei) und Grüne verständigten sich rasch auf eine „Gambia-Koalition“ mit Xavier Bettel als neuem Premierminister.

Christoph Bumbs Publikation zu diesen Ereignissen wird Grundlage seines Vortrags sein. Darin rekonstruiert er detailliert die Geschichte dieses Machtwechsels in der „Konsensdemokratie Luxemburg”. Er führte mannigfache Recherchen und Interviews mit den Hauptakteuren dieser Zeit, darunter Xavier Bettel, Etienne Schneider und Jean-Claude Juncker. Er stellt Hintergründe, die bisherigen Politik-Ergebnisse und auch die Perspektiven des Machtwechsels 2013 im Großherzogtum vor. Interessierte sind zu dem Vortrag eingeladen.

 


Drucken
Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.