Großprojekt in Feyen

Das Luftbild veranschaulicht den zeitlichen Ablauf der Bauarbeiten in der Straße Zum Pfahlweiher in vier mehrmonatigen Abschnitten. Foto: Stadt Trier

FEYEN/WEISMARK. In Feyen/Weismark steht das nächste große Trierer Straßenbauprojekt an: Von Ende Juli an wird dort die stark beschädigte Hauptverkehrsstraße Zum Pfahlweiher von Grund auf erneuert. Sie erhält dabei eine zusätzliche Bushaltestelle und erstmals auf der ganzen Länge einen beidseitigen Gehweg. Bis zum Frühjahr 2021 bleibt sie für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Der Stadtrat hatte den Neubau 2016 mit folgenden Komponenten beschlossen:

♦ Gesamtlänge: 540 Meter, aufgeteilt in vier Bauabschnitte.
♦ Neuer Kreisverkehr an der Einmündung Auf der Weismark, sodass sich die Geschwindigkeit an dieser unübersichtlichen Kurve verringert.
♦ Beidseitiger Gehweg.
♦ Neue Bushaltestelle mit Fußgängerüberweg auf Höhe der Kita „Haus Tobias“ als Anlaufpunkt für die Bewohner der Siedlung Castelnau.
♦ An zwei Stellen wird die Fahrbahn auf 3,50 Meter verengt, um Fußgängern die Überquerung der Straße zu erleichtern.
♦ Grünzug und kleiner Parkplatz mit acht Stellflächen an der Bushaltestelle Clara-Viebig-Straße.
♦ Die Stadtwerke erneuern ihre 60 bis 80 Jahre alten Ver- und Entsorgungsleitungen für Strom, Gas und Wasser.
♦ Der Baubeginn ist für Montag, 29. Juli, geplant. Ab diesem Zeitpunkt wird die Straße zum Pfahlweiher für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Umleitung verläuft großräumig über die Moseluferstraße. Die Anwohner können die Straße jeweils bis zum aktuell gesperrten Bauabschnitt befahren und dort auch parken.

Die Straßenbaukosten werden derzeit mit 1,76 Millionen Euro veranschlagt. Die Stadt ist nach dem rheinland-pfälzischen Kommunalabgabengesetz dazu verpflichtet, Ausbaubeiträge von den Anliegern zu erheben, die sich an der Grundstücksfläche und an der Zahl der Geschosse orientieren. Zuschläge gibt es für Gewerbegrundstücke, darunter das Areal des Nahversorgungszentrums Castelnau. Der Bau des Kreisverkehrs wird nicht angerechnet, und von den restlichen Kosten sind erfahrungsgemäß rund 15 Prozent nicht beitragsfähig. Somit verbleiben zirka 1,25 Millionen Euro, die zwischen der Stadt und den Grundstückseigentümern im Verhältnis 60 zu 40 aufgeteilt werden. Der 40-prozentige Anliegeranteil (500.000 Euro) ergibt sich aus der Funktion der Straße, die überwiegend vom Durchgangsverkehr genutzt wird, aber auch zur Erschließung der angrenzenden Grundstücke dient.

Die Anwohner und Anlieger am Pfahlweiher wurden während einer Veranstaltung des Tiefbauamts bereits über die anstehenden Bauarbeiten, Umleitungen und Ausbaubeiträge informiert. Ebenfalls Ende Juli beginnen die Bauarbeiten zum Ausbau der Eltzstraße in Pfalzel. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

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