Hereinspaziert zum neuen Sommerheckmeck

Sieht spielerisch aus, ist aber artistisch anspruchsvoll: Jongleur Uli und seine Tochter Annelie – zu sehen auch bei der Eröffnungsfeier am 9. Juni. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Unter dem Motto “Hereinspaziert in unbekannte Welten” startet am 9. Juni im Lotto-Forum auf dem Petrisberg die siebte Folge des bei Familien überaus beliebten “Sommerheckmeck”. Eine bunte Veranstaltungsreihe, die 2006 von Teneka Beckers und Eva von Westerholt gegründet wurde mit dem Ziel, qualitativ hochwertige Kinder- und Jugendkultur an außergewöhnliche und historisch bedeutsame Orte in Trier und der Eifel zu bringen. Ein gelungenes Vorhaben: Mit bis zu 12.000 Besuchern ist das Festival heute gut etabliert. In diesem Jahr ist Bernhard Paul, der Gründer und Direktor des Circus Roncalli, der Schirmherr der Veranstaltungsreihe.

Das Programm des Jahres 2019 stellten Teneka Beckers, Leiterin des Kulturzentrums Tufan und Judith Kriebel vor, die an die Stelle von Eva von Westerholt getreten ist. Einmal mehr ist es ein Programm, das Kindern und jung gebliebenen Erwachsenen breiten Raum für die Phantasie bietet und in dem Schlangenmenschen, “wilde Tiere” und todesmutige Artisten das Geschehen bestimmen. Eine erste Vorstellung vermittelte den Besuchern der Pressekonferenz der Jongleur Uli, der zusammen mit seiner kleinen Tochter Annelie hohes artistisches Können wie eine harmlose Spielerei aussehen ließ.

Auftakt am 9. Juni im Lotto-Forum

Am 9. Juni beginnt das Festival mit der diesjährigen Eigenproduktion, dem “Dschungelbuch“.  Im Zirkusrund des Lottoforums am Petrisberg erzählt das Team um Regisseur Florian Burg die bekannte Geschichte von Mowgli, der bei den Wölfen aufwuchs, in einer überraschenden Musicalfassung von Konstantin Wecker. Das Festival endet am 22. September mit dem Auftritt von Oliver Steller, der in der Kulturscheune Minden für das junge Publikum singt, spielt und zaubert. Dazwischen entführt das Sommerheckmeck die großen und kleinen Besucher mit der atemberaubenden Jonglageshow “Popcorn”in die Welt von zwei Teenies, der Circus Ronaldo präsentiert mit “Fidelis Fortibus” eine Hommage an die großen Zirkusfamilien und Familienzirkusse und das Agora Theater St. Vith erzählt die Geschichte des Königs Lindwurm als rasante One-Woman-Show in einer kleinen Zirkusarena. Open-Air-Kino für die ganze Familie bietet der Film “The Greatest Showman“ im Hof der Burg Dudeldorf. Die Clownin Gardi Hutter besucht Trier, die todesmutigen Luftartistinnen von Korb+Stiefel machen Schloss Hamm unsicher. Und das Nachbarland Luxemburg ist dabei: Hier kommt am 21. September im Echternacher Trifolion die musikalische Reise ins Glück “Oh wie schön ist Panama” von Janosch zur Aufführung.

Zirkus lädt natürlich auch zum Mitmachen ein. In Workshops und Ferienfreizeiten können Kinder und Jugendliche sich im Sommerheckmeck selber künstlerisch und artistisch ausprobieren. Wohl kaum ein Programm zuvor hat die Menschen derart miteinander verbunden, denn Zirkus funktioniert ohne Sprache und Zirkus ist international.  (-flo-/tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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