Hochamt zu Ehren des Heiligen Simeon in der Porta Nigra

Modell der Porta Nigra zur Zeit des Heiligen Simeon. Foto: Rheinisches Landesmuseum

TRIER. Schon eine kleine Trierer Tradition geworden ist das kirchliche Hochamt zu Ehren des Heiligen Simeon am Ort seiner einstigen Einsiedelei in der Porta Nigra. Am Samstag, 8. September, um 19 Uhr, ist es wieder so weit. Die am Vorabend des jährlich bundesweit begangenen “Tages des offenen Denkmals“ stattfindende Veranstaltung wird von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz und der Pfarrei Liebfrauen Trier ausgerichtet.

Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen des Kirchenchores der Basilika Liebfrauen und des Abteier Blechbläserquartetts aus Hermeskeil. Die Messe wird von Domvikar Hans Günther Ullrich geleitet.

Die Porta Nigra genießt bei den Besuchern unter den Trierer Römerbauten die größte Beliebtheit. Als größtes nördlich der Alpen erhaltenes römisches Stadttor wurde sie um 170 n. Chr. als Teil der ältesten Stadtbefestigung errichtet. Mit dem griechischen Wandermönch Simeon, der im 11.Jh. ein frommes Leben zurückgezogen in der Porta Nigra verbrachte, beginnt die wechselvolle nachantike Geschichte.

Als Doppelkirche war sie ein bedeutendes Denkmal des mittelalterlichen Kirchenbaus. Napoleon I. veranlasste, den römischen Ursprung wiederherzustellen. Die mittelalterliche Apsis und Reste der späteren Kirchenausstattung blieben erhalten. Seit 1986 ist die Porta Nigra Teil des UNESCO-Welterbes in Trier. (tr)


Drucken
Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.