Hospitien sagten am Tag der Pflege Danke

Sie alle bedankten sich bei ihren Mitarbeiterinnen: Ulrike Fettes (Leitung Helenenhaus), Stephanie Margraff (Pflegedienstleitung Reha-Klinik), Alexandra Wagner-Schreiner (Vorsitzende Personalrat), Birgit Alt-Resch (Leitung Stift St. Irminen), Tobias Reiland, Yvonne Russell, Andrea Siemer (Leitung Sozialverwaltung), Sylvia Heinze (Pflegedienstleitung Stift St. Irminen) und Vilja Finkler. Foto: Vereinigte Hospitien

TRIER. Muttertag – für Viele ist das ein Tag wie jeder andere. Für Andere ein ganz besonderer Tag, fernab vom Konsum. Ein Tag, an dem man mal innehält, sich bei denen bedankt, die das ganze Jahr für alle sorgen. Dass man einen solchen Tag aber auch nutzen kann, um sich bei seinen Mitarbeiterinnen zu bedanken, das haben am heutigen Muttertag die beiden Direktoren der Vereinigten Hospitien unter Beweis gestellt. Was kaum jemand weiß: Der 12. Mai ist auch der Tag der Pflege. Und: Mit über 500 Beschäftigten sind die Vereinigten Hospitien einer der größten Arbeitgeber der Region.

Eigentlich hätten die Mitarbeiterinnen, die an diesem Tag nicht im Kreis der Familien sein konnten, vorgewarnt sein müssen. Denn über Facebook und auch über Plakate innerhalb des Hauses hatten die beiden Direktoren in Zusammenarbeit mit der Personalvertretung den ersten Teil der Überraschung vorbereitet. Sie hatten Patienten und Angehörige aufgerufen, an der Pforte für einen Euro ein Herz mit einer kleinen Karte zu erwerben und das mit einigen persönlichen Worten der jeweils zuständigen Pflegekraft zu schenken. Ein Versuch, der ankam. “Bei Kiosk und Pforte waren die Herzen schnell ausverkauft. Es war erstaunlich zu sehen, wie gerne Bewohner, Patienten und Angehörige an so einer – ja irgendwie barrierefreien oder zumindest niedrigschwelligen – Dankes-Aktion mitgemacht haben,” zeigte sich Yvonne Russell begeistert. Und auch ihr Kollege Tobias Reiland ließ seiner Begeisterung freien Lauf: “Das war klasse! Und es spricht für die wertschätzende Haltung unserer Bewohner, aber auch für die Qualität, sowohl in in fachlicher und persönlicher Hinsicht, unseres Pflegepersonals!”

Anerkennung einer wichtigen und komplexen, anspruchsvollen Arbeit

Und kam der zweite Teil der Aktion. Denn dass Patienten und Angehörige sich bedanken, das ist eine Sache. Dass die Geschäftsleitung zusammen mit den übrigen Führungskräften des Hauses ihr Dankeschön ebenfalls laut bekundet, eine andere. Gemeinsam machten sich die Leiterinnen auf den Weg und schwärmten in die einzelnen Häuser aus. Dort war man ziemlich überrascht, hatte mit Sicherheit nicht mit dieser Aktion gerechnet. “Es hat mich wirklich sehr bewegt zu erleben, wie sehr sich die Mitarbeitenden in den Wohnbereichen und auf den Stationen gefreut haben. Sie waren total überrascht und super stolz!” freute sich Yvonne Russell. Tobias Reiland war am Ende ebenfalls mehr als zufrieden: “Das war eine rundum gelungene Aktion der Wertschätzung. Aber auch die Anerkennung einer wahnsinnig wichtigen und komplexen, anspruchsvollen Arbeit!” (tr)

 


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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