Infotag “Solidarische Landwirtschaft” am 8. Dezember

TRIER. Die Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz steht vor großen Herausforderungen: Dürre und Starkregen nehmen zu, Ernte und Marktpreise sind instabil, die Auflagen werden mehr – und das Ansehen der Bauern scheint zu schwinden. Vor diesem Hintergrund lädt die Lokale Agenda 21 Trier e.V. gemeinsam mit dem Kreisbauern- und Winzerverband Trier-Saarburg, den Landfrauen Trier und den Landfrauen Saar-Obermosel-Hochwald am Samstag, 8. Dezember, 10 Uhr, in das Olewiger Weingut Georg Fritz von Nell zu einer Informationsveranstaltung ein, die sich mit der solidarischen Landwirtschaft als Betriebsmodell auseinandersetzt.

Immer mehr Höfe schließen sich zu Solidarischen Landwirtschaften (SoLaWis) zusammen: Die Kunden legen zusammen und finanzieren den Hof und erhalten als Gegenleistung einen Teil der Ernte. So verteilt sich das Risiko auf mehrere Schultern, der Landwirt wird entlastet und die Kunden erfahren, wie Landwirtschaft tatsächlich funktioniert.

Aber ist eine Solidarische Landwirtschaft überhaupt das Richtige für mich und meinen Betrieb? Wie finde ich genügend Mitglieder, um meinen Hof zu finanzieren? Und muss ich dann Familien über meine Felder zum Ernten laufen lassen?

Antworten auf diese und andere Fragen wollen zwei erfahrene SoLaWi-Betriebe geben. Andreas Nuppeney aus Wehr baut Gemüse für die SoLaWi Rhein-Ahr an und stellt seine Produktion gerade auf ökologischen Landbau um. Und Familie Schulze Schleithoff vom Lindenhof in Gelsenkirchen produziert Gemüse, Obst, Eier und Fleisch und hat sich gegen die Bio-Zertifizierung entschieden.

Direkt aus der Praxis teilen die beiden Betriebe ihre Erfahrungen, Chancen und Herausforderungen und geben Tipps, was bei der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft zu beachten ist. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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