Jörg Knör kommt mit seiner “Jahr-100-Show“ nach Trier

Jörg Knör freut sich auf seinen Abend in der Tufa und auf das Wiedersehen mit der nestwärme. Foto: privat

TRIER. Wenn der Bambi-Preisträger Jörg Knör am Freitag, 26. April in die Tufa  einlädt, feiert er nicht nur seinen 60. Geburtstag, sondern auch 40 Jahre Showkarriere. Dazu liefert er ein spezielles Jubiläums-Programm: Die Jahr-100-Show.

Andere schreiben ihre Biografie – Jörg Knör spielt sie einfach live auf der Bühne. Er präsentiert die Highlights aus vier Jahrzehnten Künstlerleben und das Beste aus 16 Soloprogrammen. Dabei erzählt er auch seine lustigsten Promi-Erlebnisse: Wie er Peter Alexander im kaputten Mercedes zum Auftritt chauffierte, wie er Helmut Schmidt im Flieger auf die Spucktüte malte, mit Außenminister Genscher Cancan tanzte oder wie er den Weltstar Liza Minnelli im Essener Stadtwald zum Weinen brachte.

Knör ist ein Multitalent. Er spielt Saxofon, singt, zeichnet Karikaturen und parodiert Prominente. Sein Talent, Stimmen zu imitieren, brachte den mit 17 Jahren jüngsten Fernsehansager des WDR damals in die großen Abendshows wie “Verstehen Sie Spaß?“ oder “Der große Preis“. Hier lieh er sieben Jahre seine Stimme Loriots legendären Zeichentrick-Figuren Wum und Wendelin. Für die Comedy-Sendung “7 Tage 7 Köpfe“ erhielt der Entertainer den Fernsehpreis Bambi. Die Knör-Historie ist diesmal der Stoff für sein Programm. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie macht er aus seinem Weg vom Klassenkasper zum Unterhaltungs-Profi einen spannenden Zwei-Stunden-Ausflug. “Unheilbare Lachmuskelreizung“ schreibt Die Welt.

Anlässlich der Feierlichkeiten “15 Jahre Nestwärme” kam es zu dieser Begegnung. Foto: privat

Für nestwärme bundesweit und in Luxemburg mit Léa Linster aktiv

Die Show in Trier hat für den Entertainer einen besonders hohen Stellenwert. Hier engagiert er sich seit 20 Jahren im Familienhilfsnetzwerk nestwärme, bringt seine Popularität ein, um Solidarität zu schaffen. Ein ZDF Bericht sensibilisierte ihn 1999 für die Helfer von Familien mit einem schwerstkranken Kind. Selbst gerade Vater geworden, meldete er sich in Trier, wurde Gründungsmitglied, wirkte an der Namensgebung mit und zeichnete das erste nestwärme-Logo.

Bei der 15-Jahr-Feier der nestwärme traf Jörg Knör mit Léa Linster, Petra Moske und Daniel zusammen, dem Jungen, dessen Krankengeschichte den Entertainer zu nestwärme gebracht hat. Am 26. April freuen sich alle auf ein Wiedersehen auf der Trierer Tufa Bühne.

In der TUFA wird auch das Private seinen Platz bekommen. In dritter Ehe in Hamburg glücklich angekommen, kann Jörg Knör jetzt mit Augenzwinkern auf die Dramen seines Lebens zurückblicken. Mancher Katastrophe hat er auch eine Strophe gewidmet – musikalisch. Knörs Jubiläumsshow wird sicher auch in Trier ein humorvoller Abend mit unzähligen “Weißt Du noch!?-Momenten“. Einen ersten Eindruck vermittelt der Trailer zur Show.

Tickets sind an allen Verkaufsstellen von Ticket Regional erhältlich, Informationen unter diesem Link. (tr)

 

Jörg Knör und die nestwärme

Herr Knör, Sie engagieren sich seit 20 Jahren für nestwärme. Wie haben Sie nestwärme kennengelernt?
Noch namenlos und als kleine Keimzelle der Nächstenliebe mit zwei wunderbar engagierten Frauen.

Wie entstand die Idee zum ersten Logo von nestwärme?
Als mir der Name im Auto einfiel, habe ich angehalten und zwei Kinder im Nest auf einen Zettel gemalt, als Strichmännchen. Ich wollte das später eigentlich schöner machen, aber da war es schon auf der kompletten Geschäftsausstattung gedruckt und hat dem Wort nestwärme ein Gesicht gegeben.

Was bewegt Sie, dass Sie seit 20 Jahren nun schon Schirmherr und Botschafter für nestwärme sind?
Ich bin dankbar, dass mir der Zufall die Chance gegeben hat, am Start einer so wunderbaren Sache beteiligt gewesen zu sein. Ich bin stolz auf die Riesenleistung der nestwärme, kranken Kindern und deren Eltern ein Leben mit mehr Qualität zu schaffen und dass es sie jetzt sogar bundesweit gibt.

An welche gemeinsamen Aktionen erinnern Sie sich besonders gerne?
Das schönste Erlebnis war wohl die Megaspende von über 1 Million Euro mit der Teilnahme beim RTL Spendenmarathon. Ich hatte mich als Pate dafür eingesetzt. Nach der Verkündung der Summe setzen bei mir auch die Tränen ein.

Léa Linster ist die Präsidentin des Schwestervereins nestwärme Luxembourg asbl. Was verbindet Sie mit der berühmten Sterneköchin?
Léa Linsters Lachen könnte ich immer um mich haben. Anlässlich einer NDR-Sendung in der Wohnung meiner Untermieterin Moderatorin Inka Schneider war meine Dachwohnung die Aufenthaltslounge für Talk Gast Léa Linster. Da habe ich mal SIE bewirtet und sie mit Edding auf einen Teller gemalt.

Das Gespräch führte nestwärme Mitglied Hiltrud Zock.
Am 26. April gibt es ein Wiedersehen mit Léa in Trier. Dann feiern nicht nur Jörg Knör und nestwärme Jubiläum, sondern auch Léa Linster in ihren Geburtstag. (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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