Jugend forscht: Erfolg für Schüler der Region

Links Peter Elsen, rechts Simon Tebeck. Foto: Jugend forscht

TRIER/BITBURG. Beim Bundesfinale des Jugend forscht-Wettbewerbs in Chemnitz haben Peter Elsen und Simon Tebeck den mit 1.500 € dotierten Sonderpreis für eine Arbeit auf den Gebieten der Naturwissenschaften und Technik gewonnen. Die beiden Schüler der St. Matthias-Schule in Bitburg hatten für ihren Wettbewerbsbeitrag zum Tunneleffekt im Labor für Radartechnologie und optische Systeme an der Hochschule Trier geforscht und experimentiert. Dieses Labor ist im Fachbereich Technik der Hochschule Trier angesiedelt.

Peter Elsen und Simon Tebeck traten beim Bundesfinale im Bereich Physik mit ihrem Projekt mit dem Titel “Superluminares Tunneln: Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit“ an. Das Thema beschäftigt sich damit, Albert Einsteins ehernes Gesetz, dass nichts schneller ist als das Licht, zu widerlegen. Mit zwei Prismen aus Acrylglas und einer Menge Mikrowellentechnik aus dem hochschuleigenen LaROS-Labor versuchten die beiden zu beweisen, dass Mikrowellensignale unter bestimmten Bedingungen eine kurze Strecke in unendlich kurzer Zeit zurücklegen – für Einstein ein Ding der Unmöglichkeit.

Damit hat die Fachrichtung Elektrotechnik zwei Nachwuchswissenschaftlern zu einem besonderen Sieg in dem renommierten Wettbewerb Jugend forscht verholfen. Der betreuende Professor Andreas Diewald zeigte sich stolz, an diesem Erfolg mit Technik und Know-how beteiligt zu sein. (tr)


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