Leibe informiert sich bei Bundeswehr

TRIER. Als einen “Hoch-Technologiepark, der qualifizierte Arbeitsplätze im hohen Umfang bereitstellt und zukunftsorientiert Investitionen und damit eine Expansion am Standort Trier plant”, hat Oberbürgermeister Wolfram Leibe bei einem Besuch die Wehrtechnische Dienststelle in Trier (WTD 41) bezeichnet. Es gebe eine Vielzahl von projektbegleiteten Gemeinsamkeiten mit der Stadt, sagte Leibe und nannte dabei den Bereich der Elektromobilität und der regenerativen Energiegewinnung und Energiespeicherung.

Der Direkter der WTD 41, Wolfgang Wolf, erläuterte Leibe und seinen Begleitern, Ortsvorsteher Bernd Michels (Kürenz) und Dr. Johannes Weinand, Leiter des Amts für Stadtentwicklung und Statistik, die Organisation der Dienststelle. Er informierte über die Personalstruktur, die anstehenden Infrastrukturmaßnahmen und insbesondere über die Schwerpunkte der Dienststelle im Bereich Forschung und Technologie. Wolf ließ nicht unerwähnt, dass die WTD 41 am 11. Juni kommenden Jahres den “Tag der Bundeswehr” ausrichten werde. Die Veranstaltung geht weit über einen normalen Tag der offenen Tür hinaus. Leibe, zugleich Wirtschaftsdezernent der Stadt, sicherte dem Direktor der WTD die städtische Unterstützung für die Großveranstaltung zu.

Im Ressort des Bundesministeriums der Verteidigung ist die WTD 41 fachlich für die Untersuchung und Bewertung landgebundener Fahrzeugsysteme sowie Pionier- und Truppentechnik zuständig und trägt dazu bei, dass die Soldaten im Einsatz mit zuverlässigem Gerät ausgestattet werden. Im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr hat die WTD 41 wesentliche Aufgaben im Bereich Pionier- und Truppentechnik von der ehemaligen WTD 51 in Koblenz sowie weitere Aufgaben im Bereich der militärischen Nutzung von Landsystemen übernommen. Die WTD 51 in Koblenz wurde aufgelöst und wird als Außenstelle der WTD 41 weitergeführt.

Die WTD 41 ist einer der größten Arbeitgeber in der Region Trier, bildet kontinuierlich junge Menschen aus und bietet ihnen umfangreiche Möglichkeiten, Praktika zu absolvieren. Darüber hinaus arbeitet die Dienststelle mit Hochschulen in Trier und Kaiserslautern zusammen und betreut praxisorientierte Abschlussarbeiten für Studierende in technischen Fachrichtungen.

Durch die Verknüpfung weiterentwickelter und optimierter Untersuchungsmethodik, herausragender Infrastruktur und aktueller Ausstattung sowie spezieller Fachexpertise von Ingenieuren, Technikern, Fach- und Ausbildungspersonal leistet die WTD 41 einen nicht unerheblichen Beitrag zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Trier. Weiterführende Gespräche unter Einbeziehung der Fachleute wurden zur Intensivierung der Zusammenarbeit vereinbart. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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