Licht und Schatten beim 2. Street Food Market

Rund 30 Anbieter standen mit ihren Trucks und mobilen Verkaufsständen auf dem Gelände in der Aachener Straße.

Rund 30 Anbieter standen mit ihren Trucks und mobilen Verkaufsständen auf dem Gelände in der Aachener Straße. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Noch mehr Stände, noch bessere Unterhaltung und eine ganz neue Location – so lautete das Versprechen, mit dem die Veranstalter des 2. Trierer Street Food Market um möglichst viele Kunden geworben hatten. Und weil die Veranstaltung zu einem großen Teil auf dem Gelände der Europäischen Kunstakademie stattfand, hatte diese eigens einen Raum für Kinder zur Verfügung gestellt, wo die Kleinen ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Zudem sorgten Sprayer und Graffiti-Künstler in der benachbarten Skaterhalle ebenfalls für visuelle Genüsse.

Von Rolf Lorig

Das Interesse am schnellen Essen war groß. Insbesondere am Samstag und auch am Sonntag kamen Tausende in die Aachener Straße auf das Gelände an der Europäischen Kunstakademie und an der Skaterhalle. Etwa 30 Anbieter warteten dort mit ihren mobilen Verkaufsständen auf die hungrigen Gäste. Es duftete verheißungsvoll aus den geöffneten Verkaufsabteilen. Allerdings war das Angebot gegenüber der letztjährigen Veranstaltung längst nicht so abwechslungsreich. Es waren vor allem Klassiker wie Pizza, Pasta  und Hamburger, die in zugegeben zahlreichen Varianten angeboten wurden.

Er habe sich mehr ausgefallenere Speiseangebote aus aller Herren Länder erhofft, sagte ein junger Mann, der kurz vorher noch in Malaysia gewesen war und in Erinnerung an diese Küche immer noch ins Schwärmen kam. Eine andere Besucherin zeigte sich ebenfalls unzufrieden mit dem Angebot. Als positives Beispiel verwies sie auf das Internationale Fest der Stadt Trier, bei dem Neubürger dieser Stadt ihre Kultur auch anhand der eigenen heimischen Küche vorstellen und damit vielen Altbürgern neue geschmackliche Eindrücke erschließen.

Drei Euro Eintritt müssen die Besucher zahlen. Über Stunden gab es lange Schlangen am Eingang. Fotos: Rolf Lorig

Drei Euro Eintritt müssen die Besucher zahlen. Über Stunden gab es lange Schlangen am Eingang.

Sicherlich kann auch eine Veranstaltung wie das Street Food Market noch weiter optimiert werden. Allerdings hat ein solch großes Event auch seine Tücken, was die Parkplatzsituation unter Beweis stellte. Glücklicherweise konnte der Veranstalter am Sonntag auf das Kaufland-Gelände zurückgreifen. Wobei an diesem Tag auch etliche uneinsichtige Autofahrer ihre Gefährte außerhalb der eingezeichneten Parkbuchten abstellten und so für die ein oder andere knifflige Situation sorgten. Problematischer aber war die Situation an den beiden vorausgegangenen Tagen, wo sich der Parkplatz-Eigentümer mit selbst gebastelten Parkverbotsschildern zu behelfen versuchte. So schön das Gelände der Kunstakademie auch ist – Autos lassen sich nicht einfach wegzaubern, brauchen Parkraum. Vielleicht sollte man bei künftigen Veranstaltungen überlegen, den Platz in den Moselauen zu nutzen. Dann sollte zumindest das Parkproblem dort kein Thema sein. (rl)


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