Mit dem Bus-Shuttle zur Öko 2018

Sie freuen sich auf die ÖKO 2018: Organisatoren, Premiumpartner und Inniungsobermeister. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Wenn am 23. Februar die ÖKO 2018 im Messepark ihre Tore für drei Tage öffnet, wird sie auch in diesem Jahr der regionale Pflichttermin für alle sein, die bauen oder modernisieren wollen. Über 10.000 Menschen kamen im vergangenen Jahr. Auch in diesem Jahr, davon ist Axel Bettendorf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HwK) Trier fest überzeugt, werden es mit Sicherheit nicht weniger Besucher sein.

Von Rolf Lorig

Die Chancen stehen gut, dass die Zahl der Besucher an den drei Ausstellungstagen noch größer ausfallen wird. Denn statt 130 Aussteller werden in diesem Jahr 151 ihre Produkte und Dienstleistungen in den Moselauen anbieten. Und es hätten noch mehr sein können: “Einigen mussten wir aus Platzproblemen leider absagen”, bedauert Organisatorin Astrid Müller vom Umweltzentrum der HwK. Dem Plus an Ausstellern trägt die HwK mit einem weiteren Zelt Rechnung. “Wir werden neben der Halle und den Außenständen drei statt zwei Zelte haben”, sagt Bettendorf bei einem Pressegespräch.

Auch in diesem Jahr ist der Eintritt kostenlos. Und um dem Öko-Gedanken auch schon bei der Anreise Rechnung zu tragen, hat die HwK in Kooperation mit den SWT einen ständigen Busshuttle zwischen dem Hauptbahnhof und dem Messepark eingerichtet.

Der Freitag hat sich bewährt

Im vergangenen Jahr wurde die Messe erstmals an einem Freitag eröffnet. “Wir wussten nicht, ob das ankommt”, erinnert sich Axel Bettendorf. Doch seine und die Erwartungen der Organisatoren und Aussteller wurden bei weitem übertroffen. “Der zusätzliche Tag hat das ganze Geschehen entzerrt. Es hat sich gezeigt, dass der Freitag und der Samstag vor allem von Besuchern genutzt wird, die mit konkreten Plänen zur Ausstellung kommen. Der Sonntag dagegen ist der Tag der ‘Sehleute’. Eben Menschen, die gedanklich und terminlich noch nicht so weit sind, die sich noch in der Findungs- und Planungsphase befinden”, weiß der Hauptgeschäftsführer.

Stolz ist er auf das Qualitätsmerkmal der ÖKO 2018, die er irgendwie auch in der Nachfolge der Mosellandausstellung sieht. Wobei er auf ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal Wert legt: “Wer bei uns ausstellt, verkauft wirkliche Dienstleistungen und hochwertige Produkte.” Denn nur, wer auch in der Handwerksrolle eingetragen ist, kann als Aussteller an dieser Messe teilnehmen. So wolle man sicherstellen, dass die Besucher ausschließlich mit Qualitätsprodukten in Kontakt kommen.

Eine Vorgabe, die die teilnehmenden Aussteller und Innungen ausdrücklich begrüßen. Die Stuckateur-Innung geht dabei noch einen Schritt weiter: “Wir werden die Besucher mit zwei Schwerpunkten konfrontieren”, sagt Obermeister Pasquale Buccio. Zum einen wollen die Stuckateure den Verbrauchern die breite Spanne ihres Handwerks zeigen, die vom traditionellen Putz bis zu neuesten Techniken reicht: “Damit kann man energetisch dämmen, ohne der Zukunft eine Last zu hinterlassen.” Stichwort Zukunft: “Wir haben große Nachwuchssorgen. Deshalb wollen wir an allen drei Tagen jungen Menschen mit praktischen Vorführungen zeigen, wie abwechslungsreich dieser Besuch ist.” Eine Aufgabe, die mehr als zehn Auszubildende abwechselnd übernehmen werden.

Der schwarze Mann auf dem Dach ist nicht nur ein Glücksbringer sondern auch ein kompetenter Partner bei energetischen Fragen. Foto: Kakaket

Schornsteinfeger stellen sich den Fragen

Die Schornsteinfeger-Innung stellt das Förderprogramm “1000 effiziente Öfen für Rheinland-Pfalz” in den Mittelpunkt ihrer Beratungen und klärt darüber auf, wann und welche Öfen wegen zu hoher Emissionen ausgetauscht werden müssen. “Außerdem haben unsere Kunden immer zahlreiche Fragen, die wir dann ebenfalls im persönlichen Gespräch beantworten werden”, verspricht Obermeister Klaus Kwiatkowski.

Kompetente Lösungen zur Einsparung von Energie erwarten die Besucher an den Ständen der SWT und der innogy. Hier reicht die Spanne vom Energieeinsatz im Haus bis hin zur Elektromobilität. Beide Energieversorger halten zudem Elektroautos vor, mit denen die Interessenten sich bei Testfahrten eigene Eindrücke von dieser hoch gelobten Antriebsart verschaffen können. Zudem wird es auch wie in jedem Jahr spannende und interessante Vorträge zum Thema Energieeinsparung geben. “33 Fachvorträge sind im Stundentakt an allen drei Tagen geplant”, erläutert Organisatorin Astrid Müller. Und hebt hervor, dass im vergangenen Jahr rund 1100 Interessenten dieses ebenfalls kostenlose Angebot genutzt haben.

Dass Bauen und Sanieren nicht ohne Geld geht, versteht sich dabei von selbst. Die Volksbank Trier sieht sich als Partner der Bauherren und wird nach Aussage von Vorstand Alfons Jochem hier allen Interessenten mit Beratungsgesprächen zu den bestehenden vielfältigen Fördermöglichkeiten zur Seite stehen.


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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