Mit Tanz misanthropischer Denkweise begegnen

TRIER. Ist der Mensch dem Menschen wirklich ein Wolf, wenn er nicht weiß, wie dieser geartet ist? Die Aussage des englischen Philosophen und Staatstheoretikers Thomas Hobbes aus dem 17. Jahrhundert zudem Verhältnis zwischen Staaten, projiziert auf die heutige Gesellschaft, sind für den syrischen Tänzer und Choreografen Saeed Hani ein zentrales Thema. Diese misanthropische Denkweise will Saeed Hani gemeinsam mit fünf ebenso überzeugten Tänzern und Studierenden der Hochschule Trier mit der Kunst der Choreografie und des Tanzes widerlegen.

Mit seinem neuen Tanzprojekt “Dem Menschen ein Wolf“, erneut eine Produktion des Vereins menschMITmensch, wirft er einen sehr persönlichen und zugleich analytischen Blick auf die Gesellschaft hier und in seiner vom Bürgerkrieg zerrütteten Heimat Syrien.

Saeed Hani hat sich seit seiner Ankunft 2015 in Deutschland bei zahlreichen Engagements in diversen Theatern und Tanzkompanien nicht nur einen guten Namen, sondern auch großen Respekt bei Publikum und Kollegen verschafft. Schon sein erstes Tanzstück “One Night Stand“ mit dem Verein menschMITmensch sorgte für Furore und wurde auch in diesem Sommer zum renommierten finnischen “Full Moon Dance Festival“ in Pyhajarvi eingeladen.

Die Premiere von “Dem Menschen ein Wolf“ ist am 29. November um 19.30 Uhr in der TUFA, weitere Aufführungen am 30. November sowie am 1. und 2.Dezember. Kartenverkauf über Ticketregional und an der Abendkasse.

Den Zuschauern werden an jedem der vier Abende im Anschluss Zeit und Raum zum Austausch mit den Künstlern angeboten. (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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