Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

TRIER. Viele haben den Film gesehen, jetzt kommt die Geschichte von Herrn Ibrahim auch in das Theater Trier. Die (bereits ausverkaufte) Premiere ist am Freitag, 11. Januar 2019 um 11 Uhr. Und es gibt eine Besonderheit: Die Vorstellungen im Januar und Februar werden in französischer Sprache gezeigt. Weitere Vorstellungstermine in deutscher Sprache finden zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Momo, ein 13-jähriger Junge, wächst in Paris bei seinem alleinerziehenden Vater, einem arbeitslosen Anwalt, auf. Alleingelassen und mit häuslichen Pflichten betraut, erledigt Momo seine Einkäufe im Lebensmittelladen des “alten Arabers“, Monsieur Ibrahim, der seinen Laden nie zu verlassen scheint und immer gut gelaunt ist. Stets knapp mit Geld, stiehlt Momo Waren aus dem Laden, was Monsieur Ibrahim nicht verborgen bleibt. Doch der reagiert auf seine ganz eigene Art darauf …

Die geheimnisvolle Macht des Lächelns, die Mädchen in der Rue de Paradis und eine außergewöhnliche Autofahrt ohne Führerschein verändern Momos Leben. Aber nie sind die Dinge bloß so, wie sie scheinen: Monsieur Ibrahim ist kein Araber, genauso wenig wie die Rue Bleue blau ist …

Die Zuschauer erwartet eine religionsübergreifende Parabel über Toleranz, Weisheit und Herzensgüte. Éric-Emmanuel Schmitts präzise Erzählung ist ein unendlich zärtliches, liebevolles Buch, das zu den wichtigsten zeitgenössischen Texten Frankreichs gehört. Es wurde in über 40 Sprachen übersetzt und 2004 von François Dupeyron mit Omar Sharif als Monsieur Ibrahim verfilmt.

Das Ein-Personen-Stück wird auf der Studiobühne des Theaters gespielt. Der Regisseur François Camus ist zugleich Darsteller und präsentiert ein herzerwärmendes Stück.

Karten gibt es nur noch für die Vorstellungen am Montag, 11. und Dienstag, 12. Februar, jeweils um 10 Uhr. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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