Mosaik des Landesmuseums zieht ins Palais Walderdorff

Marcus Reuter und Wolfram Leibe vor dem römischen Mosaik. Foto: Thomas Zuehmer

TRIER. Vor fast 2.000 Jahren zierte das Mosaik das Stadthaus eines reichen Trierers Bürgers, nun ist es wieder in ein imposantes Anwesen im Herzen der Stadt eingezogen. Marcus Reuter, Direktor des Rheinischen Landesmuseums, übergab das Kunstwerk Oberbürgermeister Wolfram Leibe als Dauerleihgabe an die Stadt Trier.

Im Palais Walderdorff kann es nun in der Beletage, mit direktem Blick auf den Domfreihof, bewundert werden. Ursprünglich war es Teil eines Fußbodenmosaiks und illustriert das römische Freizeitvergnügen der Jagd. Dieses Motiv war in gutsituierten Haushalten sehr beliebt, denn es zeigte, dass man es sich leisten konnte, Zeit und Muße für Freizeitvergnügen aufzubringen.

Das Rheinische Landesmuseum Trier, welches Teil der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland Pfalz ist, beherbergt die größte Mosaikensammlung nördlich der Alpen. Hierzu gehört auch das 1927 in der Augustinerstraße in Trier gefundene Mosaik mit Jagdmotiv, welches nun zur besonderen Freude des Direktors einen Ausstellungsort gefunden hat: “Unsere Sammlung enthält viele beeindruckende Mosaike, die leider immer nur zur Teilen ausgestellt werden können. Daher freuen wir uns sehr, dass dieses Objekt nun an so einem zentralen Platz in Trier gesehen werden kann.“ Und auch Oberbürgermeister Leibe begrüßt die gelungene Kooperation: “Ich freue mich sehr über die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum. Mit der Ausstellung des Jagdfries können wir unseren Gästen aus dem In- und Ausland ein herausragendes Zeugnis unserer Stadtgeschichte präsentieren.“ (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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