Nächste Klatschen für die CDU

Neuer Ortsvorsteher in Kürenz: Ole Seidel (Grüne). Foto: Rolf Lorig

TRIER. Das Desaster für die CDU bei der Kommunalwahl hat sich auch bei den heutigen Ortsvorsteher-Stichwahlen fortgesetzt. Die ehemals erfolgsverwöhnten Unionschristen mussten die Chefposten in Trier-Nord und in Kürenz an die Grünen abgeben. Auch in Mitte/Gartenfeld wurde der CDU-Mann Norbert Freischmidt von Michael Düro (Grüne) haushoch geschlagen. Nur in Tarforst konnte sich Amtsinhaber Werner Gorges (CDU) durchsetzen. Im Uni-Stadtteil hatten die Grünen allerdings auf einen eigenen Kandidaten verzichtet. Die SPD wiederum verliert Trier-Süd − ebenfalls an die Grünen.

Neuer Ortsvorsteher in Kürenz wird Ole Seidel (Grüne). Er löst Bernd Michels (CDU) ab. Seidel holte 54,4 Prozent der Stimmen und damit knapp zehn Prozentpunkte mehr als Amtsinhaber Michels (45,6 Prozent) von der Union. In Trier-Mitte/Gartenfeld schlägt Michael Düro den CDU-Mann Norbert Freischmitt gar mit 66,5 zu 33,5 Prozentpunkten. Ähnlich deutlich das Ergebnis in Trier-Nord: Hier lag Dirk Löwe (Grüne) mit 60,4 Prozentpunkten vor Amtsinhaber Christian Bösen von der CDU mit 39,6 Prozentpunkten. Einzig Werner Gorges in Tarforst hielt die Fahne der CDU hoch. Er verteidigte seinen Posten mit 57,3 Prozentpunkten gegen Anne Weines von der SPD (42,7 Prozentpunkte).

Schlappe auch für die SPD: Amtsinhaberin Jutta Föhr muss ihren Posten in Trier-Süd räumen. Neue Ortsvorsteherin in der Süd-Stadt wird Nicole Helbig: Die Grüne setzte sich knapp mit 51 Prozentpunkten gegen die SPD-Frau (49 Prozentpunkte) durch.

Die Wahlbeteiligung lag zwischen 21,2 (Trier-Nord) und 34,4 Prozent (Tarforst). (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

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