“Nein Tanke” – Bündnis für den Alleenring

TRIER. Das “Bündnis für den Alleenring” gründet sich am morgigen Donnerstag, 16. November, um 17 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Christophstraße 1, Seminarraum des Palais e.V., zweiter Stock. Das Bündnis verfolgt das Ziel, die Pachtverlängerung der Tankstelle in der Ostallee zu verhindern.

Bislang sind als Organisationen am Bündnis beteiligt: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) e.V. Trier; Baukultur Trier; Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) e.V.; Kreisgruppe Trier-Saarburg; Bündnis 90/Die Grünen-Gruppe im Ortsbeirat Trier-Mitte/Gartenfeld; Bürgerinitiative der Anwohnerinnen und Anwohner der Tankstelle in der Ostallee; Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. Landesverband Saar-Mosel e.V.; Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Trier; Lokale Agenda Trier e.V.; NABU Region Trier; SPD-Stadtratsfraktion Trier; SPD Ortsverein Trier-Mitte/Gartenfeld; Trierer Jusos; Verkehrsclub Deutschland (VCD) Trier.

Der Bürgerentscheid zur Zukunft der Aral-Tankstelle findet am 10. Dezember statt. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen 5 Kommentare

5 Kommentare zu “Nein Tanke” – Bündnis für den Alleenring

  1. blogoli

    Finde ich gut.

    Vor allem das in diesem Bündnis den Anwohnern eine stärkere Stimme gegeben wird finde ich wichtig!

    Und ich finde auch wichtig, wenn dadurch der recht einseitige Eindruck aus den sozialen Medien korrigiert wird, die Tank sei mehrheitlich gewollt.
    Das wird sich nun weisen beim Bürgerentscheid und ich mutmaße, dass bei entsprechenden Engagement die Tanke sehr deutlich zur Vergangenheit erklärt werden wird.

    Als ehemaliger Bewohner Triers und als jemand der noch immer in Trier arbeitet beobachte ich das sehr gespannt.

     
    • V. Clemens

      Ich denke das alles mit der Abstimmungsbeteilung bzw. mit der Mobilisierung der jeweiligen Klientel entschieden wird.
      Die “Ohne-Tanke-wird-Trier-untergehen” Rufer sind ja sehr laut.
      Außer dem Argument mir den Pachteinnahmen konnte ich da noch nichts vernehmen.
      Allerdings bekommt dann die Stadt einen kleinen, aber teuren, Baustein in ihrem MoKo-Konzept finanziert und umgesetzt.
      Und es gibt ja wohl noch genügend Tankstellen in Trier.

       
      • Sascha

        Ganz genau Herr Clemens.

        Sie haben die beiden wichtigsten Punkte FÜR den Erhalt angesprochen.

        Ohne Tanke fallen Steuer- und Pachteinnahmen weg.
        Und die Stadt will da für viel Geld etwas alleine errichten an dem sich BP bei einer Pachtverlängerung nicht nur beteiligen will, sondern den Radweg an dieser Stelle quasi alleine bauen und mit Ruhemöglichkeiten ausstatten will (natürlich nicht uneigennützig, das ist klar).

        Für diejenigen die es immer noch nicht verstanden haben das es zwei vor zwölft ist:
        Trier ist so pleite wie man nur sein kann!
        Jeder Cent mehr auf der Einnahmenseite und jeder weniger auf der Ausgabenseite ist, sobald die Zinsen wieder steigen, Gold wert.

        Denn dann kann gar kein Radweg mehr gebaut und kein Zebrastreifen beleuchtet werden.

        Es geht hier doch nicht um eine Tanke. Wer das glaubt dem ist nicht mehr zu helfen.
        Ein Späti an der Stelle wäre mit den gleichen Pacht- und Steuereinnahmen genauso willkommen.

        Hier muss unter dem Strich wirtschaftlich entschieden werden.

         
      • Holger Schmitt

        Wenn es “nur” um Geldeinnahhmen für die Stadt ginge, dann hätten die innerstädtischen Plätze niemals von den Autos befreit werden dürfen. Aber es gibt ja Leute, die parken trotzdem dort! Ich unterstelle jetzt mal, dass diese Spezies Mensch – die bei jedem Knöllchen und Blitzer von “Abzocke” reden – nun aus “Rachsucht” an “die da oben” ihr Kreuz für die Pachtverlängerung tätigen.

        Und Tankstellen gibt es in Trier wahrlich genug – auch solche, wo man bis 24:00 Uhr TK-Pizza einkaufen kann; in der Zurmaienerstraße sogar 24 Stunden.

         
      • Stephan Jäger

        „Allerdings bekommt dann die Stadt einen kleinen, aber teuren, Baustein in ihrem MoKo-Konzept finanziert und umgesetzt.“

        Das ist so „nicht ganz“ richtig. Es ist, im Gegenteil, eher so, dass eine konsequente Durchplanung des Alleenrings im Sinne des MoKo durch eine Verlängerung des Pachtvertrags für mindestens weitere 15 Jahre faktisch ausgeschlossen wäre.

        Wir reden ja beim MoKo nicht von 300 Meter langen Versatzstücken ohen vernünftigen Anschluss in irgendeine Richtung. Damit ist nämlich wirklich niemandem geholfen.

         

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