Neue Perspektive für Haus Franziskus

Für das Haus Franziskus ergibt sich durch den Einzug des Senirorenbüros eine neue Perspektive.

Für das Haus Franziskus ergibt sich durch den Einzug des Seniorenbüros eine neue Perspektive.

TRIER. Der Trierer Seniorenrat soll mit seinem Seniorenbüro in das sogenannte Kutscherhaus des Haus Franziskus in der Christophstraße umziehen. Das hat das Rathaus am Dienstag in einer Pressemitteilung erklärt. Eine entsprechende Beschlussvorlage von Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) hat der Stadtvorstand am Montag auf den Weg gebracht hat. Am 3. Dezember soll der städtische Sozialausschuss über das Vorhaben entscheiden. Das Gebäude in der Christophstraße ist inzwischen von der Herbert- und Veronika-Reh-Stiftung erworben worden.

Haus FranziskusSeelenbalsam in realer Utopie

“Damit wird der derzeitigen Raumnot des Seniorenbüros abgeholfen und einem großen Anliegen vieler Bürger, die sich für den Erhalt der Begegnungsstätte stark gemacht haben, Rechnung getragen. Das ist eine gute Nachricht für die Freunde des Haus Franziskus und des Seniorenrates, aber auch für alle, die den innerstädtischen öffentlichen Begegnungs- und Beratungsort der älteren Generation zwischen Bahnhof und Porta Nigra schätzen, und für künftige Besucher”, betont Birk.

Die Beschlussvorlage war möglich geworden, nachdem die Herbert- und Veronika-Reh-Stiftung das Haus Franziskus, bestehend aus zwei Gebäuden und einem Innenhof, von dem bisherigen Eigentümer, der Waldbreitbacher Schwesternschaft, gekauft und über die künftige Nutzung mit der Stadt verhandelt hatte. Gemeinsames Ziel der Gespräche, in die der Orden und die Trierer Senioren eingebunden wurden, war der Erhalt der gemeinnützigen Arbeit von und für Senioren im Haus Franziskus. Zur Weiterführung der offenen Seniorenarbeit an diesem Standort soll das Seniorenbüro künftig den bislang von der Stadt für die Kommunikation im Haus Franziskus bereitgestellten Zuschuss 10.000 Euro jährlich erhalten.

Im Kurscherhaus, dem hinteren Teil des Gebäudes, soll das Büro untergebracht werden.

Im Kurscherhaus, dem hinteren Teil des Gebäudes, soll das Büro untergebracht werden.

Mit der gleichzeitigen Erhöhung der Förderung für den Seniorenrat von 34.000 auf 44.000 Euro zur Betreibung des Seniorenbüros und der vielen, ansonsten ehrenamtlich geleisteten ffentlichkeits- und Beratungsarbeit soll dieser in die Lage versetzt werden, seine Arbeit unter besseren räumlichen Bedingungen fortzusetzen und einen Teil des bisherigen offenen Angebots für Senioren im Haus Franziskus weiterzuführen.

Neben den Räumen im Kutscherhaus sollen Räume im Souterrain des Hauptgebäudes bereitgestellt werden. Die weiteren, zum Teil bisher von Waldbreitbacher Schwestern bewohnten Zimmer will die Herbert- und Veronika-Reh-Stiftung abtrennen und für einen anderen Zweck nutzen. “Damit gelingt es, die aufwändige Unterhaltung der werthaltigen geräumigen Immobilie auf mehrere Schultern zu verteilen”, betont Birk. Der Stadtrat und der Sozialausschuss hatten sich bereits für eine Fortsetzung der Arbeit des Haus Franziskus eingesetzt. Der jetzt vorliegende Vorschlag wurde zwischen den Vertretern der Senioren, den Stadtratsfraktionen, der Verwaltung und der neuen Hauseigentümerin abgestimmt. (tr/et)


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Erstellt am Autor trier reporter in Featured, Gesellschaft 3 Kommentare

3 Kommentare zu Neue Perspektive für Haus Franziskus

  1. Johannes Schölch-Mundorf

    Das sind ja sehr gute Nachrichten.

     
  2. Jutta Albrecht

    Ein schönes Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen den Ehrenamtlichen des “Haus Franziskus”,Stadtratsmitgliedern, der Stadtverwaltung, dem Seniorenbüro und der Günther und Käthi-Reh-Stiftung.

     
  3. Karin Otto

    Das ist für mich als ehrenamtlich Engagierte für das Haus Franziskus eine beruhigend lichtbringende Nachricht, die zeigt, dass Einsatz mit viel Liebe und Überzeugung sich lohnt. Herzlichen Dank deshalb auch ganz besonders an Jutta Albrecht, die unser Anliegen engagiert und zielgerichtet in den verschiedenen Gremien vertreten hat. Ich bin froh, dass ein Stück “Begegnungsforum” in diesem besonderen Haus bewahrt werden kann und sage auch Frau Bürgermeisterin Birk und allen, die zu dieser Lösung beigetragen haben, von Herzen DANKE.

     

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