Neujahrsansprache der Ministerpräsidentin

MAINZ/TRIER. “Rheinland-Pfalz ist ein sicheres, soziales und wirtschaftlich starkes Land voller Menschen, die sich täglich mit viel Hingabe und Kreativität einbringen. In den Unternehmen, im Ehrenamt, in vielen Bereichen.” Das unterstreicht Ministerpräsidentin Malu Dreyer in ihrer Neujahrsansprache, die am Silvesterabend um 19.53 Uhr im SWR-Fernsehen ausgegestrahlt wird. Gleichzeitig sei vieles im Wandel: Gesellschaft und Arbeitswelt veränderten sich. “Gemeinsam gestalten wir diesen Wandel erfolgreich. Ich tue alles dafür, dass niemand auf dem Weg in die Zukunft zurückbleibt”, so Dreyer.

“Für mich ist das Allerwichtigste, dass alle Menschen in unserem Land die gleiche Chance auf gute Bildung haben – und das gebührenfrei. Das ist nachhaltig und gerecht. Und es ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft unserer Kinder”, betonte Dreyer. Es gehe aber auch darum, den Bedarf an Fachkräften zu decken. “Gemeinsam mit der Wirtschaft, den Gewerkschaften und vielen weiteren Partnern stellen wir dafür heute die Weichen. Das sichert Arbeitsplätze und schafft neue”, unterstreicht die Ministerpräsidentin. Dabei müsse es um gute Arbeitsverhältnisse gehen, bei denen die Beschäftigten von ihrem Lohn leben können. Deshalb gelte vom 1. Januar an der flächendeckende Mindestlohn. Dafür habe auch die Landesregierung jahrelang gekämpft, so Dreyer.

Eines ihrer wichtigsten politischen Ziele sei der Ausbau der digitalen Infrastruktur insbesondere in Zeiten des demografischen Wandels. “Das Internet verändert unser Land und unser Leben tiefgreifend. Nur wenn wir hier konsequent mit der Zeit gehen, bleiben wir ein modernes und zukunftsfähiges Land”, sagt die Ministerpräsidentin. In gleicher Weise packe die Landesregierung den demografischen Wandel an, damit Rheinland-Pfalz ein Land für Menschen jeden Alters bleibe. “Eine gute ärztliche und pflegerische Versorgung, ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben: Auch das gehört für mich zu einer solidarischen Gesellschaft, wie ich sie gerade für die älteren Menschen in unserem Land weiter voranbringen will”, so Dreyer. (tr)


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