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Christian Schenk. Foto: Simon Engelbert

TRIER. Neues Gesicht an der Spitze der UBT: Christian Schenk lenkt als Spitzenkandidat die Geschicke der Unabhängigen Bürgervertretung im Wahlkampf. Bei der Kommunalwahl am kommenden Sonntag will der 39-jährige studierte Betriebswirt die UBT möglichst zurück zu alter Stärke führen. Seit 2014 ist der politische Verein nur noch mit vier Mitgliedern im Rat vertreten. 1994 holte die damalige UBM noch neun Mandate.

Schenk wohnt in Quint, absolvierte in der Eifel eine Ausbildung zum Industriekaufmann mit berufsbegleitendem Studium. Nach Stationen im Kölner Raum und im Hunsrück kehrte er vor drei Jahren nach Trier zurück. Hier ist Schenk Geschäftsführer einer mittelständigen Firmengruppe mit Sitz in der Eurener Straße.


Interview mit Christian Schenk im OK54


Im Juni vergangenen Jahres konnte Schenk bei seiner Kandidatur zum Ortsvorsteher von Trier-Ehrang/Quint immerhin 26,1 Prozent der Wählerstimmen für sich verbuchen, verpasste damit nur knapp den Einzug in die Stichwahl.

Der Kontakt zur Politik entstand während Schenks Arbeit als Schulelternsprecher der Grundschule in Quint, für deren Erhalt er sich einsetzte. Im Wahlkampf spricht Schenk sich für die UBT sowohl gegen das geplante Neubaugebiet am Brubacher Hof (Mariahof) als auch gegen die Sanierung der Egbert-Grundschule im Gartenfeld aus. Stattdessen plädiert er für eine neue Innenstadtschule, in der mehrere kleinere Schulen zusammengezogen werden könnten. Von der Landesregierung in Mainz, aber auch der Berliner Bundesregierung verlangt der UBT-Spitzenkandidat eine deutlich bessere finanzielle Unterstützung der Kommunen. (tr)


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