Notstand in der Geburtshilfe

TRIER. Der Rückgang bei den Hebammen beunruhigt die Trierer Bundestagsabgeordnete der Linken, Katrin Werner. In einer Pressemitteilung spricht sie sich hier für Veränderungen aus.

‟Die Situation in der Geburtshilfe in der Region Trier wird immer dramatischer. In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Geburtsstationen beispielsweise in Saarburg, Hermeskeil und Prüm geschlossen. Hebammen und Schwangere klagen immer häufiger über Überbelegungen im Mutterhaus in Trier und andernorts. Darüber hinaus wird die Versorgung durch Hebammen gerade im ländlichen Raum immer schlechter und Schwangere müssen weite Wege auf sich nehmen“, sagt Katrin Werner.

Und weiter: ‟Das Land muss jetzt endlich aktiv werden, um die Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen in der Region Trier und ganz Rheinland-Pfalz zu verbessern. Wir brauchen höhere Investitionen in Geburts- und Kinderkliniken. Außerdem müssen hebammengeleitete Kreißsäle geschaffen und eine Versorgung durch Hebammen auch im ländlichen Raum sichergestellt werden. Es darf nicht sein, dass die Geburtshilfe unter dem Profitstreben der Krankenhausbetreiber leidet.“ (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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