Ollmuth neues Zuschauer-Highlight bei ADAC-Rallye

Ein Hyundai i20 im Tiefflug. Foto: Oliver Kleinz

Ein Hyundai i20 im Tiefflug. Foto: Oliver Kleinz

TRIER. Die ADAC Rallye Deutschland hat eine neue Wertungsprüfung (WP): Ein Rundkurs in Ollmuth. Erstmals wird der Rallyetross rund um die WRC-Stars hier zu Gast sein.

Die Bezeichnung “Super Special Stage” ist für Fans der ADAC Rallye Deutschland eine klare Ansage: Hier muss man hin, denn hier ist mit maximaler Action-Dichte zu rechnen. Vor allem, wenn diese besondere Zuschauerprüfung zum ersten Mal auf dem Programm des deutschen Laufs zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft steht. Die Rede ist von der neuen Wertungsprüfung Ollmuth, die am frühen Freitagabend (19. August 2016) von Weltmeister Sébastien Ogier und den anderen WRC-Stars in Angriff genommen wird. Der bestens einsehbare Rundkurs in der Nähe von Trier ist eines der vielen neuen Highlights, die Rallye-Leiter Alfred Rommelfanger und sein Organisationsteam in den diesjährigen Streckenplan integriert haben.

Die Wertungsprüfung Ollmuth setzt einen spektakulären Schlusspunkt hinter das Freitags-Programm der Rallye-Teilnehmer, die zuvor jeweils zweimal die Weinberg-Etappen Mittelmosel und Moselland absolviert haben. Nach dem Re-Grouping, bei dem die richtige Startreihenfolge wiederhergestellt wird, sammeln sich die WRC-Boliden wenige Kilometer südlich von Trier bei der Ortsgemeinde Franzenheim. Von hier aus starten sie ab 18:12 Uhr in südlicher Richtung auf einen Rundkurs, der es in sich hat: Im höchsten Rallye-Tempo geht es über enge Landstraßen, verwinkelte Passagen und knifflige Kuppen. Jeder Teilnehmer muss den Rundkurs zweimal komplett durchfahren. Den Anfang macht der WM-Führende. Danach werden seine Verfolger losgeschickt. Zur Mitte der dritten Runde biegen die Crews in Richtung Ollmuth ab und erreichen das Ziel nach insgesamt 8,21 anspruchsvollen Kilometern.

Schnell am Ort des Geschehens

Auch Zwerge können fliegen... Foto: Josef Petru

Auch Zwerge können fliegen… Foto: Josef Petru

Für das Rallye-Publikum bietet die neue Wertungsprüfung in jeder Hinsicht beste Bedingungen. Angefangen bei der hervorragenden Erreichbarkeit: Von Trier aus ist man über die Bundesstraße 268 in Richtung Zerf in kürzester Zeit am Ort des Geschehens. Hinzu kommt der relativ späte Startzeitpunkt, der es auch Kurzentschlossenen ermöglicht, der ADAC Rallye Deutschland einen schnellen “Feierabend-Besuch” abzustatten. Für stimmungsvolle Arena-Atmosphäre sorgen schließlich die weitläufigen Naturtribünen entlang des Rundkurses. Von hier aus genießen die Zuschauer beste Übersicht, können ihre Favoriten anfeuern und haben die Fahrzeuge nahezu über die komplette Distanz im Blick.

Die neue Wertungsprüfung Ollmuth bereichert das Freitags-Programm der ADAC Rallye Deutschland um ein ebenso zuschauerfreundliches wie spektakuläres Rundkurs-Format, wie es der deutsche Weltmeisterschaftslauf in ähnlicher Form auch am Samstag zu bieten hat: Auf der legendären Panzerplatte sorgen die im Rund gefahrenen Sprintprüfungen seit 2014 für Begeisterung beim Publikum. In diesem Jahr stehen auf dem Truppenübungsplatz Baumholder insgesamt drei Sprintprüfungen auf dem Programm.

Jetzt Rallye-Pässe und Tagestickets im Vorverkauf sichern

Wie die Planungen läuft auch der Ticket-Vorverkauf für die ADAC Rallye Deutschland auf Hochtouren: Neben dem Rallye-Pass für alle vier Tage sind in diesem Jahr auch Tickets für einzelne Rallye-Tage (Freitag, Samstag oder Sonntag) im Vorverkauf verfügbar. Am jeweiligen Gültigkeitstag ermöglichen sie den Zugang zu den Zuschauerbereichen aller Wertungsprüfungen sowie zum Servicepark in Trier. Das Tagesticket für die ADAC Rallye Deutschland 2016 ist zum Preis von 35 Euro ausschließlich im Vorverkauf erhältlich. Die Rallye-Pässe und die Tagestickets können ab sofort unter http://shop.rallye-deutschland.de bestellt werden. (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Sport Hinterlasse einen Kommentar

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