Osterworkshop: Wie funktioniert der Jazz?

Beim Osterworkshop des Jazzclub Trier kommen erfahrene und Nachwuchsmusiker zusammen. Foto: D. Lohner

TRIER. Wie funktioniert eigentlich Jazz? Unter diese zugegeben etwas provokante Frage hat der Jazzclub Trier seinen diesjährigen Osterworkshop gestellt. Vier Tage lang stehen die Räumlichkeiten der Tufa den Jazz-Musikern zur Verfügung, beendet wird das lange musikalische Wochenende mit dem Teilnehmerkonzert am Ostersonntag im Großen Saal der Tufa.

Los geht es am Gründonnerstag, 18. April gegen 20.30 Uhr mit dem Dozentenkonzert, das den Workshop traditionell eröffnet. Hier stehen alle Dozenten auf der Bühne; eine ideale Gelegenheit für die Kursteilnehmer die eigene Vorfreude auf die kommenden Kurs-Tage schüren und zu erfahren, was in den kommenden Tagen auf sie zukommen wird.

Am Karfreitag startet der Workshop um 10 Uhr mit der Vorbesprechung im Großen Saal. Danach steht bis etwa 13 Uhr Instrumentalunterricht auf dem Programm, dann geht es bis gegen 14.30 Uhr in die Mittagspause. Warme Mahlzeiten werden zu einem fairen Preis angeboten. Nach der Mittagspause steht bis 18 Uhr Combo-Unterricht auf dem Programm. Der Tag wird mit einer Teilnehmer-Session im Großen Saal beendet.

Der Karsamstag startet um 10 Uhr mit dem Instrumental-Unterricht, am Nachmittag geht es weiter mit dem Combo-Unterricht und am Abend gibt es eine erneute Teilnehmer-Session.

Der Stundenplan für den Ostersonntag ist nahezu identisch mit dem der vorangegangenen Tage. Allerdings mit dem Unterschied, dass der Instrumental-Unterricht erst um 10.30 Uhr beginnt und um 19.30 Uhr eine “Mecker-Ecke” im Großen Saal anberaumt ist, wo alle Teilnehmer ein Resümee des Workshops ziehen können.

Der Höhepunkt des Osterworkshops startet mit dem Teilnehmerkonzert ab 20.30 Uhr. Nach drei Tagen intensiver Arbeit, nach Theorie- und Praxisunterrricht und abendlichen Sessions haben sich Workshop-Bands gebildet, die an diesem Abend das Gelernte bei einem Konzert präsentieren werden. Für viele wird das der erste Jazz-Auftritt auf einer großen Bühne sein, aber Grund, sich zu fürchten, gibt es nicht: Das Publikum ist immer enthusiastisch, und auch die heute berühmten Musiker haben genau so ihre Karriere angefangen… (-flo-)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

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