Gewerkschaft droht mit "heißem Sommer"

REGION. Weniger Urlaubstage, gestrichene Zuschläge, Arbeit auf Abruf: Vielen der rund 880 Reinigungskräfte in Trier drohen nach Angaben der Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU "massive Einbußen". Die Gewerkschaft ruft die Beschäftigten dazu auf, die Einschnitte nicht hinzunehmen. "Aktuell legen viele Chefs ihren Mitarbeitern neue Arbeitsverträge zu deutlich schlechteren Konditionen vor. Die Mehr

Eine Zeitreise

REGION. Eine äußerst seltene Instrumentenkombination ist am morgigen Freitag, 2. August, 20 Uhr, in der Synagoge Wittlich beim Mosel Musikfestival zu erleben. Ganz getreu dem diesjährigen Festivalthema "Ich habe manchmal Heimweh, ich weiß nur nicht wonach ...“ treffen an diesem Abend eine Musikerin und ein Musiker aufeinander, die auf Mehr

Jetzt auch auf Englisch

TRIER. Rund vier Monate nach der Vorstellung des neuen Merian-Trier hat der Jahreszeiten-Verlag nun eine englischsprachige Version des beliebten Reiseheftes auf den Markt gebracht. Mit der Publikation sollen internationale Reisende, aber auch Fachkräfte angesprochen werden. "Es freut mich ganz besonders, dass wir einen englischen Merian-Trier gemeinsam mit dem Jahreszeiten-Verlag und Mehr

Aufräumen nach Unwetter

TRIER. Nach dem schweren Unwetter vom Donnerstagabend mit 200 Einsätzen der Feuerwehr hat sich die Lage am Freitag weitgehend beruhigt. Das StadtGrün-Amt war am Abend mit einer kompletten Kolonne unterwegs, um Gefahrenstellen zu beseitigen. Im Tempelweg war ein Baum auf ein Wohnhaus gestürzt, die Feuerwehr dichtete das Dach notdürftig Mehr

Die gute Sieben

TRIER. Beim "Jazz im Brunnenhof" zeigt sich das Peter Protschka Quintett am Donnerstag, 18. Juli, 20 Uhr, in Originalbesetzung – und mit Post-Bop-Kompositionen in modernem Gewand. Dass das verflixte siebte Jahr bei Ehen besonders gefährlich sein soll, hat die Forschung mittlerweile widerlegt. Und auch bei Jazzkollaborationen geht von der Zahl Mehr

“Die Achse Leibe-Ludwig funktioniert”

Seit elf Monaten Dezernent in Trier: Andreas Ludwig.

Seit elf Monaten Dezernent in Trier: Andreas Ludwig.

TRIER. Elf arbeitsintensive Monate liegen inzwischen hinter ihm. Am 1. Mai des vergangenen Jahres trat Andreas Ludwig sein Amt als Dezernent an. Auf Wunsch von Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) übernahm der Christdemokrat zusätzlich zu den von seiner Vorgängerin Simone Kaes-Torchiani geleiteten Ressorts auch noch das Schul- und Sportamt von Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne). Gewählt wurde Ludwig von Union und Grünen. Doch inzwischen sprechen auch die übrigen Fraktionen des Stadtrates mit Respekt und Hochachtung über den gebürtigen Idar-Obersteiner. Zudem stimmt die Chemie zwischen dem Sozialdemokraten Leibe und dem Christdemokraten Ludwig. Der ehemalige Oberbürgermeister von Bad Kreuznach und Beigeordnete von Eisenach gilt als überaus fleißig, kompetent und fachlich hochqualifiziert. Das verbindet ihn mit dem Stadtchef. Im Interview mit dem reporter spricht Ludwig über die Entwicklung in Trier-West, über den sozialen Wohnungsbau, die Sporthallenmisere und über die Umstrukturierungen in seinem Dezernat. Eric Thielen sprach mit Andreas Ludwig. Mehr

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Gladiators Trier – Das Ziel heißt Finale

Justin Raffington ist einer der besten Center der Liga. Foto: Helmut Thewalt

Justin Raffington ist einer der besten Center der Liga. Foto: Helmut Thewalt

TRIER. Die gespielten 30 Partien in der Hauptrunde der 2. Basketball-Bundesliga (ProA) waren nur der lange Anlauf zu den Playoffs, dem ultimativen Endspurt um Meisterschaft und Aufstieg in die BBL. Mit dabei die Gladiators Trier, deren Vorgänger TBB Trier wegen der Insolvenz und eines Punktabzugs die 1. Bundesliga im 25. Jubiläumsjahr nicht halten konnte. Am Freitag starten die Trierer in Kirchheim in die Meisterrunde. Mehr

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Köche und Winzer, die sich für Trierer Kinder engagieren

Großer Andrang an allen Kochstationen. Bei Wolfgang Becker (vorne) gibt es „Veggie‘s Delight“. Alle Fotos: Rolf Lorig

Großer Andrang an allen Kochstationen. Bei Wolfgang Becker (vorne) gibt es „Veggie‘s Delight“. Alle Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Es war wie in jedem Jahr: Rund 300 Gäste hatten sich bei der Kulturstiftung Trier ihre Eintrittskarte für die Küchenparty im Mercure Hotel an der Porta Nigra gesichert. Vor 23 Jahren hatte Gisela Schröer, die Gattin des damaligen Trierer Oberbürgermeisters, dieses Event ins Leben gerufen. Nutznießer waren und sind damals wie heute Trierer Kinder. Mehr

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Wein, Musik und ungewöhnliche Perspektiven

Ein halber Tag im Weinberg...

Ein halber Tag im Weinberg…

TRIER. 23 verschiedene Touren an 32 verschiedenen Terminen: Wer in diesem Jahr wieder einen Blick hinter verschlossene Türen werfen oder sein Insiderwissen über Trier quizshowtauglich halten will, hat dazu zwischen Mai und Oktober ausreichend Gelegenheit. Neben altgedienten und in jedem Jahr ausverkauften Führungen bietet das neue “Trier für Treverer”-Programm auch 13 brandneue Touren. Mehr

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Schulneubau an der Tufa möglich

Auf dem Gelände von Tufatopolis könnte ein neues Schulgebäude entstehen.

Auf dem Gelände von Tufatopolis könnte ein neues Schulgebäude entstehen.

TRIER. Am Dienstagabend wird Schul- und Baudezernent Andreas Ludwig (CDU) das jüngste Gutachten zur Egbert-Schule vorlegen. Es ist das zweite seiner Art für die Grundschule im Gartenfeld. Die erste Untersuchung hatte im Herbst 2014 von einer Sanierung der Schule abgeraten. Das von den Linken unterstützte Mehrheitsbündnis aus CDU und Grünen hatte daraufhin im Mai 2015 im Stadtrat ein weiteres Gutachten durchgedrückt. Die Grünen mit Ortsvorsteher Dominik Heinrich an der Spitze drängen auf einen Neubau im Stadtteil. In der gemeinsamen Sitzung von Bauausschuss und Schulträgerausschuss am morgigen Dienstag wird Ludwig nun hinter verschlossenen Türen die Ergebnisse präsentieren und den beiden Gremien die Vorschläge der Verwaltung unterbreiten. Dabei ist nach reporter-Informationen mit einer faustdicken Überraschung zu rechnen. Neben den bereits bekannten Varianten schlägt die Verwaltung als Alternative einen Neubau an der Tufa vor. Dort könnten dann die Grundschulen Egbert, Barbara und Ausonius zusammengezogen werden. Diese Idee hatte die CDU schon vor einem Jahr ins politische Spiel um Egbert eingebracht. Mehr

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Oh, lodernd Feuer…

Drohten mit ihrem Ausstieg: Die Intendanten Hermann Lewen (links) und Karl Sibelius (rechts).

Drohten mit ihrem Ausstieg: Die Intendanten Hermann Lewen (links) und Karl Sibelius (rechts).

TRIER. Ist der Name Programm? Nero Hero sollte einer der Höhepunkte während der Trierer Nero-Ausstellung vom 14. Mai bis zum 16. Oktober werden. Als Kooperationsprojekt von Stadt, Moselmusikfestival und Theater Trier ist die Produktion im Kultursommer des Landes angekündigt. Doch vier Monate vor den geplanten Aufführungen am 5. und 6. August vor der Porta Nigra ist nach reporter-Informationen mächtig Feuer unter dem gemeinsamen Dach. Am Freitag bat Kulturdezernent Thomas Egger (SPD) zunächst um neun Uhr in kleiner Runde zum Krisengespräch. Eine Stunde später stießen die kulturpolitischen Sprecher der Stadtratsfraktionen hinzu. Nach weiteren reporter-Informationen hatten die Intendanten Karl Sibelius (Theater) und Hermann Lewen (Moselmusikfestival) mit dem Ausstieg aus dem Projekt gedroht. Es geht um Befindlichkeiten, um Kompetenzgerangel – und um sehr viel Geld. Wie aus Rathaus-Kreisen verlautet, sollen inzwischen rund 400.000 Euro für die Produktion veranschlagt sein. Der städtische Zuschuss aus dem Theateretat und der Stadtkasse könnte sich somit bei 1.200 prognostizierten Zuschauern auf mehr als 250 Euro pro Karte belaufen. Bisher sollen jedoch nur 200 Tickets im Vorverkauf abgesetzt worden sein. Nach Informationen unserer Redaktion vom heutigen Sonntag will Egger am Mittwoch auf einer außerordentlichen Pressekonferenz über den aktuellen Sachstand informieren. Mehr

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Leicht und frei von jeglicher Schwere

Frisch, frech, virtuos: Timm Beckmann. Fotos: Rolf Lorig

Frisch, frech, virtuos: Timm Beckmann. Fotos: Rolf Lorig

Mit einer Mischung aus Rock und Klassik, Konzert und Spaß, Können und Kabarett gastierte das Duo “Pro:C-Dur” am Freitag in der TuFa. Wegen der Ferien waren lediglich etwa 80 Gäste gekommen. Für den reporter war an diesem Abend Rolf Lorig dabei. Mehr

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Leibes Übungen

Klare Ansagen und Positionen: Wolfram Leibe. Foto: Rolf Lorig

Klare Ansagen und Positionen: Wolfram Leibe. Foto: Rolf Lorig

Er spricht von einem Jahr des Erklärens. Andere von einem Umbruch, der in den vergangenen zwölf Monaten eingeleitet worden sei. Beides dürfte zutreffen, weil Floskeln auf ihn ohnehin nicht anwendbar sind. Denn ausgelutschte Phrasen wie “frischer Wind” oder “neue Zeit” gehen in der Charakterisierung weit am Ziel vorbei. Wolfram Leibe ist ein Reformer, kein Revolutionär. Schließlich will er auch das ihm überlassene Erbe bewahren. Seit der gebürtige Badener die Geschäfte im Trierer Rathaus führt, hat manches sich verändert – vor allem in der Kommunikation. So wird er vom 11. April an im 14-tägigen Rhythmus in einer Pressekonferenz über die Beratungen im Stadtvorstand informieren, stets mit einem Dezernentenkollegen an seiner Seite. Worte allein reichen aber nicht als Antworten auf die großen Herausforderungen. Er wird sein ganzes Gewicht einbringen müssen, um die Aufgaben im Wohnungsbau, beim Theater und der Feuerwache, bei der Konsolidierung des Haushaltes und auch beim Stadtumbau in Trier-West zu lösen. Dass er das kann, hat er auch mit improvisatorischem Geschick im vergangenen Jahr bewiesen: Die sogenannte Flüchtlingskrise wurde in Trier unter Leibes Regie mit Bravour gemeistert. Eine Analyse von Eric Thielen Mehr

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