Trierer Kriminalitätsbelastung landesweit am geringsten

TRIER. In Deutschlands ältester Stadt und den darum liegenden Gemeinden lebt man nicht nur gut, man lebt hier auch sicher. Das beweist die Kriminalstatistik für das Jahr 2018, die der Trierer Polizeipräsident Rudolf Berg am Freitag den Medienvertretern vorstellte. Danach bewegen sich die Zahlen der registrierten Straftaten im 10-Jahres-Vergleich Mehr

Neue Fahrradstation "Gleis 11" am Hauptbahnhof

TRIER. Fahrradverleih, Fahrradreparatur, Fahrradverkauf. Das gibt es jetzt alles bei der neuen Fahrradstation "Gleis 11" des Trierer Bürgerservice (BüS) am Hauptbahnhof in Trier. Sogar eine Fahrradwaschanlage gibt es dort. Doch solange die Stadt die Infrastruktur nicht auf Fahrräder auslegt, bleibt es ein Trendgeschäft. Das weiß auch Bauderzernent Andreas Ludwig. Mehr

Schrotthändler hatten trotz Sorgen ein Herz für Andere

TRIER. Vereint für den guten Zweck trafen sich im Januar 63 Schrotthändler aus der Region Trier und Mönchengladbach, um zum einen auf die Problematik eines neuen Gesetzes, welches die Annahme von Elektroschrott durch Schrotthändler unter Strafe stellt, aufmerksam zu machen und zum anderen gleichzeitig Geld für kranke Kinder in Mehr

Moselwein für exotische Reiseziele

REGION. Moselwein ist international gefragt, und das nicht nur in den klassischen Exportmärkten. Dieses Fazit die Moselweinwerbung nach dem Auftritt des Weinanbaugebietes auf der wichtigsten Weinfachmesse der Welt in Düsseldorf. Dort stellten fast 7.000 Aussteller aus aller Welt an drei Tagen ihre Produkte rund 61.500 Fachbesuchern aus 142 Ländern Mehr

Trier – ein Vorreiter in Deutschland

TRIER. Die Menschen müssen pfleglicher mit der Erde und deren Ressourcen umgehen; Sorge für eine Entwicklung tragen, die als Grundlage zur nachhaltigen Entwicklung und Frieden und Wohlstand dienen soll. Dazu haben die Vereinten Nationen im September 2015 insgesamt 17 Ziele verabschiedet. Darauf basierend hat Trier als bislang einzige Kommune Mehr

Trier-West – Die Bagger können kommen

Es kann losgehen: Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreicht Oberbürgermeister Wolfram Leibe die Bewilligungsbescheide über 5,1 Millionen Euro.

Es kann losgehen: Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreicht Oberbürgermeister Wolfram Leibe die Bewilligungsbescheide über 5,1 Millionen Euro.

TRIER. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat am Samstagmorgen in Trier-West die ersten Bewilligungsbescheide des Landes über 5,1 Millionen Euro zur weiteren Entwicklung des Stadtteils an Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) übergeben. Das Geld fließt in die Projekte “Soziale Stadt” und “Stadtumbau”. Auch Ehrang und Trier-Nord werden in der Sozialen Stadt davon profitieren. Alleine 1,39 Millionen Euro gehen im Westen in die Gebietsentwicklung und den Abbau sozialer Problembereiche – so unter anderem in die Fortführung des Quartiersmanagements, in die Umfeldgestaltung am Gneisenaubering und in den Bauspielplatz in der Eurener Straße. Vordringlich soll nun nach jahrelangen Planungen die Sanierung des dritten Kasernenblocks in der Gneisenaustraße angegangen werden. Dort sind auf 1.100 Quadratmetern Wohnungen im sozialen Bau geplant. Leibe will bereits im Juni den entsprechenden Stadtratsbeschluss herbeiführen. Dann wird ausgeschrieben, und die Bagger können kommen. Am Montag wird auch Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) im Dechant-Engel-Haus in Trier-West über die konkreten Maßnahmen informieren. Insgesamt stellt das Land in den kommenden vier Jahren über 16 Millionen Euro für den Stadtumbau und die Soziale Stadt in Trier zur Verfügung. Mehr

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Das Herz schlägt weiter links

Der Oskar zieht immer noch: Lafontaine im Gespräch nach seiner Rede.

Der Oskar zieht immer noch: Lafontaine im Gespräch nach seiner Rede.

TRIER. Oskar Lafontaine hat am 1. Mai bei der DGB-Veranstaltung zum Tag der Arbeit im Trierer Brunnenhof mehr Gerechtigkeit weltweit gefordert. Der ehemalige SPD-Vorsitzende, Kanzlerkandidat, Ministerpräsident des Saarlandes, Chef der Links-Partei und heutige Vorsitzende der Links-Fraktion im saarländischen Landtag stellte die Forderung nach mehr Gerechtigkeit in Politik und Wirtschaft in den Mittelpunkt seiner Rede. Lafontaine sagte, dass der Ruf nach Gerechtigkeit nicht nur eine linke, sondern auch eine urchristliche sei. “Karl Marx wollte die Diktatur des Proletariats”, so der 71-jährige Politiker, “heute haben wir die Diktatur der weltweiten Finanzmärkte.” Die Politik sei inzwischen ohnmächtig gegenüber den Finanzmärkten. “Überall auf der Welt sind die Arbeitnehmer die Verlierer”, sagte Lafontaine unter dem lautstarken Beifall von mehreren Hundert Zuhörern. Mehr

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“Das ist keine Luxus-Sanierung”

Bernd Istass, OB Wolfram Leibe und Sportdezernentin Angelika Birk unter der Decke in der FWG-Halle.

Bernd Istass, OB Wolfram Leibe und Sportdezernentin Angelika Birk unter der Decke in der FWG-Halle.

TRIER. Die gute Nachricht zuerst: Die gesperrten Sporthallen in Trier-West und Feyen können voraussichtlich schon Ende Juni wieder genutzt werden. Zum neuen Schuljahr dürfte auch die Turnhalle der Barbara-Grundschule wieder für den Sport zur Verfügung stehen. Dafür hat die Stadt ein Sofortprogramm aufgelegt. Die schlechte Nachricht: Bis alle derzeit gesperrten oder nur eingeschränkt nutzbaren Hallen wieder ohne Auflagen freigegeben werden, können bis zu eineinhalb Jahre in die Stadt gehen. Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD), Sportdezernentin Angelika Birk (Grüne) und der neue Chef der Gebäudewirtschaft, Dr. Frank Simons, erläuterten am Donnerstag bei einem Ortstermin im Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (FWG) den Grund: Sicherheit geht vor (der reporter berichtete mehrfach). Welche Gefährdung von den abgehängten Decken in den Hallen für Kinder und Sportler ausgeht, machte Bruno Isstas vom gleichnamigen Ingenieurbüro an drastischen Beispielen deutlich. Albert Kinzig und Bernd Michels vom Stadtsportverband zeigten sich zufrieden mit der neuen Informationspolitik der Stadtverwaltung. “Wir werden die Fakten in die Vereine hinein kommunizieren”, sagte Michels, Ortsvorsteher von Kürenz. Mehr

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Der Kommentar – Die richtige Entscheidung

Dass die Stadt ihre Pläne zum Theater-Neubau nun modifiziert, ist die absolut richtige Entscheidung des neuen Stadtchefs Wolfram Leibe.

Dass die Stadt ihre Pläne zum Theater-Neubau nun modifiziert, ist die absolut richtige Entscheidung des neuen Stadtchefs Wolfram Leibe.

Thomas Egger ist nicht zu beneiden. Da plagt er sich jahrelang ab, erstellt Varianten, engagiert Fachleute, plant und verwirft – und muss jetzt doch wieder von vorne anfangen. Ein hartes Los und bittere Kost für den Dezernenten, der als ehemaliger Liberaler nicht bedingungslos hinter dem Drei-Sparten-Haus am Augustinerhof stand. Egger hatte Dieter Haselbach geholt. Der streitbare Professor prüfte das Theater auf Herz und Nieren. Seine Empfehlungen liefen nicht zwingend auf den Erhalt des Drei-Sparten-Hauses hinaus. Doch der Stadtrat entschied: Das Theater bleibt in seiner jetzigen Form erhalten. Also klemmte Egger sich hinter die Sache. Haselbachs Gutachten verschwand in der Schublade. Das war vor zwei Jahren. Seither ist viel passiert – zuletzt mit dem Amtsantritt von Wolfram Leibe als neuer Oberbürgermeister. Mit dem Sozialdemokraten kam auch die Wende in den Überlegungen. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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Theater Trier – Rücke vor auf Los

Kulturdezernent Thomas Egger (Mitte) informierte am Mittwoch kurzfristig über die veränderten Pläne der Stadt. Links Eggers Controller Herbert Müller, rechts Pressechef Dr. Hans-Günther Lanfer.

Kulturdezernent Thomas Egger (Mitte) informierte am Mittwoch kurzfristig über die veränderten Pläne der Stadt. Links Eggers Controller Herbert Müller, rechts Pressechef Dr. Hans-Günther Lanfer.

TRIER. Thomas Egger hat am Mittwoch die veränderten Absichten der Stadt zum geplanten Neubau des Theaters vorgestellt. Vor der nichtöffentlichen Sitzung des Kulturausschusses informierte der Dezernent in einem kurzfristig anberaumten Pressegespräch darüber, dass die bisherigen Pläne zunächst einmal auf Eis liegen. Nun soll geprüft werden, ob die Sanierung des Graubner-Baus am Augustinerhof doch möglich ist. Bisher hatte sich die Verwaltung rein auf die Neubau-Variante fixiert. Bei der Sanierung des alten Gebäudes ist ein zweiter, kleinerer Neubau an einem anderen Standort allerdings unumgänglich. Dort könnten die Werkstätten, die Lager und die Studio-Bühne untergebracht werden. Ob diese Variante dann günstiger kommt als der bisher beabsichtigte Neubau, sollen die weiteren Untersuchungen zeigen. Egger räumte ein, dass der öffentliche Druck, aber auch der Widerstand der Fraktionen zu einem Umdenken im Rathaus geführt hätten. Für den Neubau stehen aktuell Kosten von rund 55 Millionen Euro im Raum. Der Dezernent sprach am Mittwoch sogar von einer Kostenspanne zwischen 50 und 80 Millionen Euro. Die SPD hatte die Deckelung der Kosten im Architektenwettbewerb auf 40 Millionen Euro gefordert. Die AfD hingegen hatte jüngst erneut ihre Forderung nach einem Bürgerentscheid bekräftigt. Mehr

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Zwischen Baum und Borke

Die FWG, die aus der UBM-Gründung von Manfred Maximini (vorne rechts) hervorging, sucht nach ihrer Position in der politischen Landschaft der Stadt.

Die FWG, die aus der UBM-Gründung von Manfred Maximini (vorne rechts) hervorging, sucht nach ihrer Position in der politischen Landschaft der Stadt.

TRIER. Die Freien Wähler (FWG) wollen mit einer strategischen Offensive deutlich mehr für sich und ihre Positionen werben. Dazu soll unter anderem der Kontakt zu den Medien intensiviert und der vereinseigene Internetauftritt komplett überarbeitet werden. Aktuell zählt der Verein, der vier Sitze im Stadtrat hält und mit Margret Pfeifer-Erdel (Pfalzel) sowie Hans-Alwin Schmitz (Euren) zwei Ortsvorsteher stellt, 220 Mitglieder – und damit zwei mehr als noch vor Jahresfrist. FWG-Vorsitzender Professor Dr. Hermann Kleber übte am Montagabend auf der Jahreshauptversammlung ebenso wie Fraktions-Chefin Christiane Probst Kritik am Ratsbündnis aus CDU und Grünen. Der überraschende Sieg von Wolfram Leibe (SPD) in der OB-Stichwahl über Hiltrud Zock (CDU) sei eine klare Absage der Wähler an die schwarz-grünen Bündnispläne gewesen, sagte Kleber. Zwischen den beiden Wahlgängen vom 28. September und 12. Oktober waren die strategischen Überlegungen von CDU und Grünen über eine Zusammenarbeit im Rat bekannt geworden. “Die CDU hat in der Verantwortungsgemeinschaft mit den Grünen ihre Orientierung verloren”, kritisierte Probst. Vor allem in der Debatte um die Offenlegung des Flächennutzungsplans (FNP) habe die Union “ihre Seele an die Grünen verkauft”. Mehr

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Refugee Law Clinic Trier startet Ausbildungsangebot

Vorsitzender Ammar Bustami hob die Bedeutung der Vernetzung für den Verein in Trier hervor. Foto: RLC

Vorsitzender Ammar Bustami hob die Bedeutung der Vernetzung für den Verein in Trier hervor. Foto: RLC

TRIER. Mit einer Auftaktveranstaltung an der Universität Trier begann am Dienstag das Ausbildungsangebot der Refugee Law Clinic Trier. Vier Monate nach der Vereinsgründung (der reporter berichtete) stellte sich der Verein in der zweistündigen Kick-Off-Veranstaltung der Öffentlichkeit vor und warb um Unterstützung sowie Mitarbeit, um eine studentische Rechtsberatung für Flüchtlinge in Trier auf die Beine stellen zu können. Vor den etwa 400 anwesenden Gästen im überfüllten Hörsaal sieben, die sich vorwiegend aus Studierenden, Kooperationspartnern und weiteren Interessierten zusammensetzten, führte Ammar Bustami, der erste Vorsitzende des Vereins, durch das Programm. Mehr

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“Menschen möglichst dezentral unterbringen”

Gaben am Montag einen Zwischenstand zur aktuellen Flüchtlingsarbeit ab: Dezernentin Angelika Birk (links) und OB Wolfram Leibe (rechts). Caritas-Direktor Dr. Bernd Kettern, links neben Dr. Hans-Günther Lanfer (Chef des Presseamtes), lobte die Vorgehensweise der Stadt.

Gaben am Montag einen Zwischenstand zur aktuellen Flüchtlingsarbeit ab: Dezernentin Angelika Birk (links) und OB Wolfram Leibe (rechts). Caritas-Direktor Dr. Bernd Kettern, links neben Dr. Hans-Günther Lanfer (Chef des Presseamtes), lobte die Vorgehensweise der Stadt.

TRIER. Die Stadt steht vor einer großen Herausforderung. Schon im laufenden Jahr muss auch Trier Flüchtlinge dauerhaft aufnehmen. Weil die Stadt davon wegen der zentralen Aufnahmeeinrichtung (AfA) in den vergangenen Jahren befreit war, fehlt es in der Administration an Erfahrung. Es fehlt aber auch an Wohnraum. Das Rathaus rechnet, dass Trier in 2015 etwa 350 Menschen zugeteilt werden. Von 2016 an könnte die Zahl auf 650 steigen, möglicherweise sogar darüber liegen. Die Stadt muss jetzt 2,7 Prozent aller in Rheinland-Pfalz unterzubringenden Flüchtlinge aufnehmen. Über die weitere Vorgehensweise informierten Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) und die für die Flüchtlingsarbeit zuständige Dezernentin Angelika Birk (Grüne) zusammen mit Caritas-Direktor Dr. Bernd Kettern als Vertreter der Wohlfahrtsverbände am Montag in einem Pressegespräch. Einhelliger Tenor: Die ersten 40 Flüchtlinge, die demnächst zugeteilt werden, sollen möglichst dezentral untergebracht werden. Als B-Plan sind das Burgunderviertel und die Jägerkaserne vorgesehen (der reporter berichtete). Unterdessen richten Leibe und Birk einen weiteren Aufruf an die Trierer Bevölkerung zur Unterstützung in der Flüchtlingsarbeit. Bereits Ende März hatten der ehemalige Stadtchef Klaus Jensen und Birk sich an die Trierer gewandt. Die Stadt hat ferner auf ihrer Internetseite seit heute ein Kontaktformular freigeschaltet. Mehr

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